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Inhalt
1 Einleitung 2 Materiallage 3 Die Organisationen 4 Wichtige Ereignisse und Themen 5 Allgemeiner Auszug aus der Datenbank MAO 6 Spezielle Auszüge aus der Datenbank MAO 7 Gernsheim 8 Kelsterbach 9 Nauheim 10 Raunheim 11 Wallerstädten 12 IG Chemie und Chemiebereich 12.1 AK-Chemie Biebesheim 12.2 Merck Gernsheim 12.3 Glanzstoff Kelsterbach 12.4 Ticona Kelsterbach 12.5 Caltex Raunheim
Einzel-Darstellungen aus dem Kreis Groß Gerau liegen derzeit vor für: Groß Gerau, MAN Gustavsburg und Ginsheim, Mörfelden-Walldorf und Rüsselsheim.
Aufgrund der indirekten Berichterstattung kommen hier nur kriesweit tätige bzw. kaum örtliche Organisationen aus den kleineren hier betrachteten Orten vor, sondern es stammen lediglich Berichte von Gruppen aus benachbarten Orten. Ob die KPD/ML-ZK tatsächlich über Rote Betriebsgruppen bei Glanzstoff Kelsterbach und Cassella Raunheim verfügte erscheint zweifelhaft.
Im Landkreis Gross-Gerau sind tätig die RJ/ML Mörfelden-Walldorf (vgl. 7.7.1970), die DKP und SDAJ in Mörfelden-Walldorf in Rüsselsheim, die IKD und KJO Spartacus sowie der Revolutionäere Kampf (RK) Frankfurt und die KPD/ML-ZB un dauch die KPD/ML-ZK in Rüsselsheim.
Aus den hier gesondert betrachteten Orten lag uns kein örtliches Material vor, so dass sich die Darstellung diesbezüglich allein auf überörtliche Materialien stützt.
An der Kreisberufsschule (KBS) Groß Gerau arbeiten die RJ/ML Walldorf/Mörfelden des KAB/Ml und der KJVD Rüsselsheim der KPD/ML-ZB zunächst, wie in dieser Phase zwischen eigentlich rivalisierenden linksradikalen Gruppen öfter üblich, in friedlicher Kooperation (vgl. 2.9.1970, 14.12.1970).
Der SPD UB Groß Gerau praktiziert Vietnamsolidarität (vgl. 1.6.1970), wendet sich aber auch gegen den Kommunismus (vgl. 8.5.1971).
Das herausragende hier dargestellte Ereignis ist die Chemietarifrunde (CTR) 1971. Bei der AK Chemie Biebesheim wurde hierzu bereits 1970 ein betrieblicher Firmentarifvertag abgeschlossen (vgl. 20.5.1970), was später zumindest wiederum versucht wird (vgl. 10.1.1972). Spektakulär ist der Polizeieinsatz gegen die streikenden Kollegen bei Glanzstoff Kelsterbach (vgl. 28.6.1971), während der dortige CPK-Vertrauensleutekörper sich für Firmentarifverträge einsetzt (vgl. 10.1.1972), wie dies ebenfalls bei Caltex Raunheim geschieht (vgl. 10.1.1972, 12.7.1971).
17.04.1969:
Die DKP bringt die Nr.3 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 10.4.1969,
24.4.1969), in der sie sich u.a. mit den Jusos der SPD im Unterbezirk Groß
Gerau befaßt.
=Unsere Zeit Nr.3,Essen 17.4.1969
23.05.1970:
Aus Mörfelden/Walldorf sendet die, noch unabhängige RJ/ML (vgl.
1.5.1970, 30.5.1970), an den 'Rebell' der RJ/ML über heute folgenden
(****unveröffentlicht oder in Nr.23 von Sept. 1970) Bericht:"
Lehrlinge protestieren gegen Pseudo-Internationalismus
Am 23. Mai veranstalteten die konfessionellen Jugendgruppen des
Landkreises Groß Gerau einen Friedensmarsch. Sie sammelten unterwegs
Kilometergeld für ein Entwicklungshilfeprojekt in Overvolta, Afrika. Im
Anschluß an den Friedensmarsch fand eine Abschlußkundgebung auf dem Groß
Gerauer Marktplatz statt. Auf dieser Kundgebung machte ein Pfaffe den
Gewerkschaften den Vorwurf, daß sie hier um höhere Löhne kämpfen, während
die Menschen in der Dritten Welt in höchster Not leben.
Die Gegendemonstranten entlarvten den bourgeoisen Charakter dieser Rede.
Denn dies ist genau das, was die Imperialisten brauchen, nämlich eine
passive Arbeiterschaft in den Metropolenländern. Lohnforderungen sind ein
Bestandteil des Klassenkampfs, die Völker der Welt sind uns für jede
Schwächung der Imperialisten dankbar. Wir können die Imperialisten nur
dadurch schwächen, daß wir den Klassenkampf bei uns vorantreiben. Einige
Sprecher der konfessionellen Jugendgruppen warfen uns vor, nur Phrasen zu
dreschen. Aber auf welcher Seite wurden denn Phrasen vertreten?
Hätte denn überhaupt so eine Kundgebung stattfinden können, wenn die
kirchliche Seite nicht nur von Phrasen leben kann?
Die Jungrevisionisten von der 'S'DAJ haben sich durch ihre Volksfront
Taktik von den anderen Gruppen (RJ/ML, Rote Zelle Groß Gerau - ROTZEGG)
isoliert."
Intern heißt es dazu von der RJ/ML Walldorf/Mörfelden:"
Unsere erste Aktion gestalteten wir mit der SDAJ Mörfelden und der Roten
Zelle Groß Gerau (ROTZEGG) zusammen!"
In einer anderen Quelle heißt es dazu:"
Wir arbeiten derzeit im Kreis Groß Gerau mit der Roten Zelle Groß Gerau,
einer hauptsächlich aus Oberschülern und Resten der dort ehemals
bestehenden SAG entstandenen Gruppe zusammen. Bei folgenden Projekten,
die das Arbeitsvermögen der einzelnen Organisationen übersteigt, wie z.B.
eine Gegenkundgebung bei dem Friedensmarsch der Kirchen (...). Die
Ideologie der ROTZEGG ist nicht einheitlich. Es befinden sich
Marxisten-Leninisten, Anarchisten, Linksliberale u.ä. in der Gruppe.
Durch die Zusammenarbeit mit dieser Gruppe ist es gelungen, die
marxistisch-leninistische Position zu stärken.
Bei der Organisierung der Gegenkundgebung ... war eine Zusammenarbeit mit
der SDAJ nicht zu vermeiden. Durch das Paktieren der SDAJ während der
Diskussion auf dem Friedensmarsch ... hat sich die SDAJ isoliert."
=RJ/ML-X.X.:An ZK der RJ/ML,Tübingen o.J. (Juni 1970);
RJ/ML-X.X.:An Y.Y.,Walldorf o.J. (Juli 1970)
31.05.1970:
Im Kreis Groß Gerau führen, laut RJ/ML Mörfelden/Walldorf, sie selbst
(vgl. 23.5.1970, Juni 1970), die Rote Zelle Groß Gerau (ROTZEGG) sowie
die SDAJ Mörfelden, mit der eine Zusammenarbeit nicht zu vermeiden war,
ein heute beginnendes zweitägiges Seminar durch.
Durch ihre Beiträge habe sich die SDAJ erneut isoliert. Auf dem Seminar
"wurde eine Darlegung der Standpunkte der drei Gruppen und eine
Diskussion über unter Umständen mögliche weitere Zusammenarbeit geführt."
In einer anderen Quelle heißt es, man habe sich an einer
Grundsatzdiskussion mit den beiden Gruppen beteiligt:"
Dabei stellten wir fest, daß bei der ROTZEGG ein kleiner ML-Flügel
vorhanden ist."
=RJ/ML-X.X.:An ZK der RJ/ML,Tübingen o.J. (Juni 1970);
RJ/ML-X.X.:An Y.Y.,Walldorf o.J. (Juli 1970)
01.06.1970:
Die DKP berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
Der Unterbezirksparteitag der SPD, Groß Gerau (Hessen) forderte 'eine
eindeutige Verurteilung der amerikanischen Aggression gegen Vietnam, Laos und
Kambodscha durch die Bundesregierung, die Einstellung jeder direkten und
indirekten Unterstützung der Marionettenregierungen... und die längst fällig
Bundestagsdebatte zur Lage in Indochina'."
=Unsere Zeit Nr.23,Essen 6.6.1970,S.5
02.09.1970:
Zwischen dem Aufbaukollektiv Groß Gerau des KJVD (vgl. 7.9.1970) der
KPD/ML-ZB und der RJ/ML Ortsgruppe Mörfelden/Walldorf (vgl. 27.8.1970,
3.9.1970) des KAB/ML findet, laut RJ/ML, ein Gespräch u.a. über die Arbeit an
der Kreisberufsschule (KBS) des Landkreises Groß Gerau in Groß Gerau statt.
Die Tagesordnung war:"
1. Die Aktivität der Roten Zelle Groß Gerau (ROTZEGG) (Schülerchaoten)
2. Perspektiven der Berufsschularbeit von RJ/ML und KJVD
3. Zusammenarbeit zwischen RJ/ML und KJVD.
Zu 1.) Von der ROTZEGG ist nur etwas zu erwarten, wenn sie, was u.U. möglich
ist, mit der SAG Darmstadt zusammenarbeitet. Die ROTZEGG wird ihr Blättchen
'Vesper', das für die Oberschule geschrieben ist, auch weiter an der KBS
verkaufen.
zu 2.) Es konnte weitgehende Übereinstimmung erzielt werden.
zu 3.) Es wurde eine Zusammenarbeit vereinbart, die wie folgt aussehen soll:
1. Beide Organisationen verkaufen unabhängig voneinander ihre Organe
('Rebell' sowie 'KDAJ').
2. Gemäß dem Wohnort der agitierten Genossen sollen sich diese den
entsprechenden Gruppen anschließen. Für die größeren Betriebe gilt dies
nicht.
3. Es ist die Herausgabe einer Berufsschulzeitung in Art der 'Aktuellen
Lehrlings Presse' (ALP) Darmstadt geplant, in der auch für 'Rebell' und
'KDAJ' geworben wird."
=RJ/ML-Ortsgruppe Walldorf/Mörfelden:Bericht für die Zeit vom 22.8. bis
18.9.1970,Walldorf o.J. (1970)
07.09.1970:
Zwischen dem Aufbaukollektiv Groß Gerau des KJVD (vgl. 2.9.1970) der
KPD/ML-ZB und der RJ/ML Ortsgruppe Mörfelden/Walldorf (vgl. 4.9.1970,
10.9.1970) des KAB/ML beginnt, laut RJ/ML, ein Briefwechsel mit einem
heutigen Brief des KJVD:"
Liebe Genossen,
aufgrund unseres Gespräches vom 2. September möchten sich noch einmal
'höhere' Gremien des KJVD und der KPD/ML mit Euch unterhalten, die Gespräche
sollen in den nächsten zwei bis drei Wochen geführt werden. Ich möchte Euch
hiermit darüber informieren, nähere Einzelheiten bekommt Ihr noch rechtzeitig
mitgeteilt.
Das Gespräch soll folgende Themen umfassen:
1. Das Verhältnis der RJ/ML Walldorf/Mörfelden zum KJVD und der KPD/ML.
2. Zusammenarbeit in Bezug auf die Kreisberufsschule in Groß Gerau.
3. Teilnahme an einer Anti-SPD-Demonstration in Rüsselsheim am 3.Oktober
anläßlich des Willy Brandt-Besuchs.
Dies ist so der ungefähre Themenkatalog, es können sich natürlich noch einige
Veränderungen ergeben, aber dies erfahrt Ihr alles noch rechtzeitig. Dieser
Brief soll ja lediglich eine Voranzeige sein.
Mit bolschewistischem Gruß".
Das Ortskomitee (OK) der RJ/ML Walldorf/Mörfelden antwortet auf den Brief
in den nächsten Tagen mit einem undatierten Schreiben:"
An den KJVD Groß Gerau
Liebe Genossen!
1.) Es ist uns nicht möglich, einem Gespräch zwischen höheren Gremien des
KJVD und der KPD/ML sowie dem OK zuzustimmen. Wie Ihr wißt, ist die RJ/ML
nach den Prinzipien des demokratischen Zentralismus aufgebaut.
Verhandlungen mit anderen Organisationen haben daher auf gleicher Ebene
stattzufinden. D.h., daß wir jederzeit bereit waren und sind, mit dem
KJVD Groß Gerau über die Koordinierung in unserem Raum zu diskutieren,
jedoch sind wir nicht bereit, mit höheren Gremien des KJVD oder der
KPD/ML zu verhandeln. Diese Gremien sollen sich an das ZK der RJ/ML
wenden, wenn sie das Verhältnis zwischen RJ/ML und KJVD klären wollen.
Schon aus dem Vorschlag eines Gespräches zwischen dem OK und höheren
Gremien des KJVD und der KPD/ML läßt sich der Wille erkennen, nicht gemäß
dem Artikel in Nr.1 der 'Roten Fahne' (vgl. Juli 1970, d.Vf.), 'Vorwärts
für die Einheit der kommunistischen Bewegung Westdeutschlands', zu
verfahren, sondern in der bekannten Manier der Weinfurth-Clique und des Herrn
Ossenberg einzelne örtliche Organisationen durch falsche Informationen und
verlockende Angebote in die starke nationale Organisation zu übernehmen.
Wir bedauern zutiefst, daß der KJVD Groß Gerau, mit dem uns gemeinsame
Erfahrungen des Kampfs gegen die kleinbürgerlichen Groß Gerauer Chaoten
sowie die Mörfeldener Revisionisten verbinden, sich für solche dunklen
Machenschaften hergibt, dies umsomehr, als wir in Diskussionen mit einzelnen
Genossen Übereinstimmung in der Frage der Einheit, wie sie in
der RF Nr.1 dargelegt wurde, erzielt zu haben glaubten.
2.) Wir fühlen uns weiter an die Absprache über die Arbeit an der KBS
gebunden. Deshalb bitten wir um baldige Mitteilung, ob von Eurer Seite
Bedenken gegen das Verteilen der 'Aktuellen Lehrlings Presse' (ALP)
Darmstadt an der KBS bestehen.
3.) Kommunistische Schüler, die mit der RJ/ML sympathisieren, beabsichtigen
die Gründung von Schulbasisgruppen. Da diese Gruppen auch Groß Gerauer
Schüler aufnehmen müßten, bitten wir Euch um baldige Mitteilung, ob Ihr
dadurch unsere Vereinbarung über die regionale Aufteilung als verletzt
ansehen würdet.
4.) Brandt spricht, wie Ihr wißt, nicht nur in Rüsselsheim, sondern auch in
Darmstadt. Eine verbindliche Zusage können wir deshalb z.Z. noch nicht
machen.
Rotfront".
=RJ/ML-Ortsgruppe Walldorf/Mörfelden:Bericht für die Zeit vom 22.8. bis
18.9.1970,Walldorf o.J. (1970)
03.10.1970:
In Rüsselsheim will heute der KJVD, auch aus Groß Gerau, eine Anti-SPD
Demonstration gegen den Besuch von Willy Brandt durchführen.
=RJ/ML-Ortsgruppe Walldorf/Mörfelden:Bericht für die Zeit vom 22.8. bis
18.9.1970,Walldorf o.J. (1970)
14.12.1970:
Vermutlich aus dieser Woche berichtet die RJ/ML OG Walldorf/Mörfelden des
KAB/ML aus der Kreisberufsschule (KBS) Groß Gerau:"
In einem Flugblatt, das kurz vor den Weihnachtsferien an der KBS Groß Gerau
verteilt wurde, war auf eine Befragung der Lehrlinge hingewiesen worden.
Die Lehrlinge und Jungarbeiter sollten konkrete Vorfälle aus ihren
Betrieben berichten. Direktor Grossmann verbat kurzerhand diese Aktion. Er
wies darauf hin, daß die Gewerkschaft durch eine ähnliche Aktion an der KBS
aktiv geworden wäre und sich daraufhin die Vertreter der Kapitalisten, die
IHK, eingeschaltet hätten. Er wolle keinen Ärger mehr bekommen, erklärte er
weiter.
Hier sehen wir ganz deutlich, wessen Helfershelfer der Sozialdemokrat
Grossmann ist, wessen Interessen unsere Ausbildung unterliegt. Er
verweigert Organisationen der Arbeiterklasse den Zutritt, während er der
Industrie freien Lauf läßt.
Der Sozialdemokrat Grossmann hat sich als Handlanger der Kapitalisten
entlarvt.
Wir Lehrlinge und Jungarbeiter dürfen uns nicht durch inhaltslose Phrasen
von Kapitalisten und reaktionären Berufsschullehrern irreführen lassen.
Wenn wir unsere Lage verbessern wollen, müssen wir selbst dafür kämpfen.
Wir müssen uns in einer kampfkräftigen Organisation zusammenschliessen, die
unsere Interessen wirksam vertritt.
ORGANISIEREN WIR UNS IN DEN BETRIEBS- UND BERUFSSCHULGRUPPEN DER RJ/ML."
=Jungarbeiter und Lehrlingspresse Nr.1,Frankfurt/Groß Gerau Feb. 1971,S.5
08.05.1971: Die KPD/ML-ZB zitiert aus der 'Opel-Post' (IGM-Bereich - vgl. Juni 1971) ein Bericht über die SPD-BG Opel Rüsselsheim:" Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Opel-Arbeiter hat sich für ihre künftigen Aktionen gegen linksextreme Gruppen beim Unterbezirksparteitag der Großgerauer SPD der Unterstützung des Unterbezirks und des Bezirks Hessen-Süd versichert. In einem Antrag wurden beide Parteiinstanzen aufgefordert, die finanzielle Grundlage für eine sozialdemokratische Betriebszeitung für das Opel-Werk zu schaffen. In der Antragsbegründung heißt es, in der letzten Zeit habe eine bundesweite Kampagne der Kommunisten eingesetzt...'" =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.49,Bochum 26.6.1971,S.8
April 1972: Es erscheint das 'Rote Signal' der MLSG des KAB/ML Nr.3 (vgl. März 1972). Die MLSG Groß Gerau ist nun auch am Gymnasium Gernsheim aktiv. =Rotes Signal Nr.3,Tübingen Apr. 1972
12.11.1973: In Südhessen beginnt, laut KSG Frankfurt, ein Streik der Lehrbeauftragten u.a. in Kelsterbach. =Schulkampf Nr.9,Frankfurt Dez. 1973
11.01.1971: Über diese Woche veröffentlicht die RJ/ML OG Walldorf/Mörfelden des KAB/ML einen Bericht aus Nauheim (Kreis Groß Gerau), zu dem sie eine Vorbemerkung verfaßt:" Der folgende Bericht, der uns von einem Lehrling zugestellt wurde, zeigt die verstärkte Ausbeutung in kleinen Handwerksbetrieben. Um der zunehmenden Konkurrenz standzuhalten, wie z.B. Großbetriebe, Einkaufscenter, sind die kleinen Unternehmer gezwungen verstärkt Lehrlinge auszubeuten. Nauheim (Kreis Groß Gerau). Ich bin Lehrling in einem Fleischerbetrieb. Mein Lehrherr mißachtet prinzipiell alle Gesetze. Als Beispiel brauche ich nur meine Arbeitszeit aufzuführen. Nehmen wir zum Beispiel die Woche vom 11.1. - 16.1.1971. In dieser Woche war meine Arbeitszeit, wie folgende Tabelle zeigt: Mo. von 7 - 19 Uhr gleich 11 Stunden Di. von 7 - 19 Uhr gleich 11 Stunden Mi. von 7 - 14 Uhr gleich 7 Stunden Do. von 7 - 20 Uhr gleich 12 Stunden Fr. Schule gleich 8 Stunden Sa. von 7 - 14 Uhr gleich 7 Stunden macht zusammen 56 Stunden Dies geschieht alles obwohl wir Jugendlichen unter 16 Jahren nicht mehr als 8 Stunden am Tag arbeiten dürfen; ebenso dürfen wir nicht mehr als 40 Stunden in der Woche beschäftigt werden." =Jungarbeiter und Lehrlingspresse Nr.1 und 2,Frankfurt/Groß Gerau Feb. 1971 bzw. März 1971,S.6 bzw. S.2
12.11.1973: In Südhessen beginnt, laut KSG Frankfurt, ein Streik der Lehrbeauftragten u. a. in Raunheim. =Schulkampf Nr.9,Frankfurt Dez. 1973.
03.07.1971: Zwischen heute und dem 5.7.1971 zeigt die RJ/ML des KAB/ML in Wallerstädten den Film 'Kuhle Wampe'. =RJ/ML-OG Frankfurt:Gruppenbericht für die Zeit vom 7.4.1971-17.7.1971,S.4
20.05.1970: Für die IAK berichtet Peter Elberfeld aus der IG Chemie (CPK) Frankfurt:" BETRIEBSNAHE TARIFPOLITIK - EINE SEIFENBLASE ... Die Parole der 'betriebsnahen Tarifpolitik' der Gewerkschaftsbürokratie ist der unmögliche Versuch, betriebliche Lohnerhöhungen durchzusetzen, ohne Mobilisierung der Arbeiter, ohne Änderung der Politik der Klassenzusammenarbeit. Das Ergebnis der Tarifrunde in der chemischen Industrie Hessens ist beispielhaft: nicht nur, daß auf die Firmentarifverträge völlig verzichtet wurde, auch die geforderte Mindestlohnerhöhung von 65 Pfg. für alle wurde nicht durchgesetzt, obwohl ganz andere Beträge 'drin' gewesen wären und noch tags zuvor die AK-Chemie (in Biebesheim,d.Vf.) ihren Arbeitern eine 'freiwillige' Lohnerhöhung von 70 Pfg. angeboten hatte!" =Internationale Arbeiter Korrespondenz Nr.30,Frankfurt Mai/Juni 1970,S.7f 14.06.1971: Ab heute streiken, laut KPD/ML-ZB, 200 Beschäftigte der britischen Raffinerie AK-Chemie in Biebesheim. =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.47,Bochum 19.6.1971,S.5 16.06.1971: Ab heute wird, laut KPD, in Biebesheim bei der AK Chemie gestreikt (vgl. 14.6.1971, 22.6.1971). =Rote Fahne Nr.21,Berlin Juli 1971 18.06.1971: Heute wird, laut BKA Freiburg, bei der AK Chemie Biebesheim gestreikt. =Klassenkampf Extrablatt Rhodia,Freiburg 21.6.1971; Kommunistische Jugendzeitung Nr.2,Freiburg Juni 1971,S.8 10.01.1972: In der Nr.1/72 der 'SBK' (vgl. 10.11.1971, 10.2.1972) wird berichtet, welche Vertrauensleutekörper (VLK) sich für Firmentarifverträge eingesetzt hätten. Hierbei handelt es sich um die VLK u.a. von: -Vereinigte Glanzstoff Kelsterbach, -Caltex Raunheim, und von der AK Chemie in Biebesheim. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.1,Offenbach 10.1.1972
20.05.1970: Die KPD/ML-ZB berichtet von der Chemietarifrunde (CTR) in Hessen (vgl. 19.5.1970):" Als am 20. Mai die Vertrauensleute aus Hessen nach Frankfurt kamen, um die Urabstimmung für den Streik vorzubereiten, erzählten ihnen IG-Chemie- Bezirksleiter Fabian: ' Es ist schon alles gelaufen.' Die Empörung der V- Leute über diesen hinterhältigen Trick war groß; doch dabei blieb es: bis auf die Vertreter von Caltex (in Raunheim,d.Vf.) und Merck (in Darmstadt oder Gernsheim,d.Vf.) stimmten alle dem Abkommen zu." =Rote Fahne Nr.5,Bochum 15.3.1971 15.06.1971: Die KPD/ML-ZB berichtet:" Auch im Gernsheimer Werk von Merck wurde ein befristeter Streik am Dienstag durchgeführt." =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.47,Bochum 19.6.1971,S.5 Oktober 1972: Der KB gibt die Nr.22 seines 'Arbeiterkampf' (AK - vgl. Sept. 1972, Nov. 1972) heraus. Es wird berichtet von Merck Gernsheim (500 Besch.). =Arbeiterkampf Nr.22,Hamburg Oktober 1972 27.06.1976: Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.90 (vgl. 13.6.1976, 11.7.1976) heraus. Es wird u.a. berichtet von Merck Gernsheim. =Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.90,München 27.6.1976
14.06.1971: Heute wird, laut SDA, bei Glanzstoff Kelsterbach gestreikt. =Berliner Arbeiter Zeitung Nr.6/7,Berlin o.J. (1971) 16.06.1971: Ab heute wird, laut KPD, bei Glanzstoff Kelsterbach gestreikt (vgl. 22.6.1971). =Rote Fahne Nr.21,Berlin Juli 1971 18.06.1971: Von Kalle Wiesbaden berichtet die KPD/ML-ZB und auch über Glanzstoff Kelsterbach:" "Zu direkten Verdrehungen greifen die Führer der D'K'P, wenn sie ihre Theorie, die SPD-Führer seien doch das kleinere Übel gegenüber der CDU, verbreiten wollen: Damit verschweigen sie, daß der Einsatz bei Kalle in Wiesbaden nur vom SPD-Oberbürgermeister Rudi Schmitt eingeleitet werden kann, daß es der hessische Innenminister ist, der den Einsatz der Polizei bei Merck in Darmstadt, bei Glanzstoff in Kelsterbach (vgl. 23.6.1971 bzw. 28.6.1971,d. Vf.) angeordnet hat." Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.49 und 51,Bochum 26.6.1971 bzw. 7.7.1971,S.1ff bzw. S.6f 24.06.1971: Dem seit 10 Tagen dauernden Streik in der hessischen Chemieindustrie schließt sich, laut 'SBK', das Werk Glanzstoff Kelsterbach erst jetzt mit einem Vollstreik an, nachdem die Produktionsarbeiter bereits von Anfang an dabei gewesen waren. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.2,Offenbach 10.2.1972 28.06.1971: Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche von der Chemietarifrunde (CTR) der CPK:" Bei der Glanzstoff AG in Kelsterbach (Hessen) hat Bereitschaftspolizei den Streikbrechern den Weg gebahnt. Ein Polizeioffizier dazu: Das ist Anordnung vom hessischen Innenministerium." =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.50 und 51,Bochum 3.7.1971 bzw. 7.7.1971,S.2 bzw. S.6 28.06.1971: Im Raum Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Rüsselsheim erscheint in dieser Woche ein Flugblatt von einer Seite DIN A 4 ohne presserechtlich Verantwortlichen, herausgegeben vom Solidaritätskomitee Theo Klems (vgl. 21.4.1971). U.a. heißt es:" - Bei Glanzstoff Kelsterbach kam die Polizei sogar mit Hunden (vgl. **.*.1971,d.Vf.). =Solidaritätskomitee Theo Klems:Kampf einer Arbeiterfamilie gegen die Bundeswehr,Frankfurt 1971 Juli 1971: Wohl frühestens Ende Juli geben die Roten Betriebsgruppen Hoechst und Cassella der Ortsgruppe Frankfurt der KPD/ML-ZK eine 142-seitige Broschüre "Chemiearbeiterkampf 1971 Analyse Bericht Dokumentation" heraus, wobei leider die Berichte der Roten Betriebsgruppen Caltex Raunheim und Glanzstoff Kelsterbach noch gefehlt haben. =KPD/ML-ZK-OG Frankfurt-RBG Hoechst, RBG Cassella:Chemiearbeiterkampf 1971 Analyse Bericht Dokumentation,Frankfurt o.J. (1971) August 1971: Die Sozialistischen Arbeitergruppen (SAG) Frankfurt geben vermutlich im August eine 'Klassenkampf-Analyse' zum Chemiearbeiterstreik 1971 mit Berichten u.a. von Glanzstoff Kelsterbach heraus. =Klassenkampf Nr.3,Frankfurt Sept. 1971 10.01.1972: In der Nr.1/72 der 'SBK' (vgl. 10.11.1971, 10.2.1972) wird berichtet, welche Vertrauensleutekörper (VLK) sich für Firmentarifverträge eingesetzt hätten. Hierbei handelt es sich um die VLK u. a. von Vereinigte Glanzstoff Kelsterbach. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.1,Offenbach 10.1.1972. April 1974: Die SAG gibt ihren 'Klassenkampf' Nr.34 (vgl. März 1974, Mai 1974) heraus. Berichtet wird u.a. von Glanzstoff Kelsterbach. =Klassenkampf Nr.34,Frankfurt Apr. 1974 27.06.1976: Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.90 (vgl. 13.6.1976, 11.7.1976) heraus. Es wird berichtet von Glanzstoff Kelsterbach. =Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.90,München 27.6.1976.
10.03.1973: In der Nr.9 ihres 'Roten Morgens' (vgl. 3.3.1973, 17.3.1973) berichtet die KPD/ML-ZK u.a. über den Chemiebetrieb Ticona Kelsterbach. =Roter Morgen Nr.9,Hamburg 10.3.1973.
20.05.1970: Die KPD/ML-ZB berichtet von der Chemietarifrunde (CTR) in Hessen (vgl. 19.5.1970):" Als am 20. Mai die Vertrauensleute aus Hessen nach Frankfurt kamen, um die Urabstimmung für den Streik vorzubereiten, erzählten ihnen IG-Chemie- Bezirksleiter Fabian: ' Es ist schon alles gelaufen.' Die Empörung der V- Leute über diesen hinterhältigen Trick war groß; doch dabei blieb es: bis auf die Vertreter von Caltex (in Raunheim,d.Vf.) und Merck (in Darmstadt oder Gernsheim,d.Vf.) stimmten alle dem Abkommen zu." =Rote Fahne Nr.5,Bochum 15.3.1971 01.07.1970: In der Nr.3 der 'SBK' (vgl. 1.6.1970, 1.8.1970) wird u.a. berichtet von Caltex Raunheim. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.3,Offenbach 1.7.1970 Dezember 1970: Die Nr.11 des 'Roten Morgens' der KPD/ML-ZK (vgl. Nov. 1970, Jan. 1971) berichtet u.a. über Caltex Raunheim. =Roter Morgen Nr.11,Hamburg Dez. 1970. 24.05.1971: In der Chemietarifrunde (CTR - vgl. 17.5.1971, 7.6.1971) von Hessen beginnt, laut KPD/ML-ZB, die Landesschlichtung. Die KPD/ML-ZB berichtet:" In Hessen haben die IG Chemie-Führer jetzt die Landesschlichtung scheitern lassen. Die Bundesschlichtung beginnt genau wie in Nordrhein am 2. Juni (vgl. 7.6.1971,d.Vf.). Es ist möglich, daß die rechten Führer in Hessen sogar die Bundesschlichtung scheitern lassen und bis zur Urabstimmung gehen, da hier die Chemiearbeiter kampfbereiter sind (in der letzten Zeit fanden drei Streiks statt: bei Hoechst in Frankfurt, bei Merck in Darmstadt und am Montag ein dreistündiger Warnstreik bei Caltex in Raunheim) und eine längere Zermürbungsarbeit 'notwendig' ist." =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.39, 41, 42 und 51,Bochum 22.5.1971, 29.5.1971, 2.6.1971 bzw. 7.7.1971,S.2, S.3, S.5 bzw. S.3 24.05.1971: Bei Caltex Raunheim treten, laut 'SBK', 80% der Kollegen der Instandsetzungsabteilung in einen dreistündigen Streik. Der Heidelberger 'Kommentar' vermeldet 80 Streikende, laut RAG sind es wahrscheinlich heute 70 Beschäftigte. Laut KPD/ML-ZB dauert ein Warnstreik drei Stunden. =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.41,Bochum 29.5.1971,S.3; Rote Arbeiter Zeitung - Hoechst,Offenbach o.J. (1971); Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.2,Offenbach 10.2.1972; Kommentar,Heidelberg 27.5.1971 15.06.1971: Bei Caltex Raunheim beginnt, laut SDA und KPD, ein Streik (vgl. 18.6.1971). Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich von heute:" Bei Caltex, wo die Belegschaft besonders kampfstark ist (Caltex war einer der wenigen Chemiebetriebe, wo im Herbst 1969 gestreikt wurde), müssen die Gewerkschaftsbonzen besonders geschickte Manöver durchführen, um die Bewegung unter Kontrolle zu halten: hier unterstützen sie einen unbefristeten Streik und geben sich äußerst radikal: 'Wenn wir diesmal klein beigeben, brauchen wir die nächsten 20 Jahre nicht mehr aufzumucken'; 'Die Streikkassen der IG- Chemie sind voll', so IG-Chemie-Sekretär Werner auf einer Streikversammlung bei Caltex. Gleichzeitig versuchen sie jedoch in spalterischer Manier einen Firmentarifvertrag abzuschließen mit der offiziellen Begründung, daß Caltex im Vergleich zu anderen Ölkonzernen wie z.B. Mobil-Öl erheblich niedrigere Löhne zahlt." =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.47,Bochum 19.6.1971,S.5; Berliner Arbeiter Zeitung Nr.6/7,Berlin o.J. (1971); Rote Fahne Nr.21,Berlin Juli 1971 18.06.1971: Heute wird, laut BKA Freiburg, bei Caltex Raunheim (vgl. 18.6.1971, 22.6.1971) gestreikt. =Klassenkampf Extrablatt Rhodia,Freiburg 21.6.1971; Kommunistische Jugendzeitung Nr.2,Freiburg Juni 1971,S.8 24.06.1971: Es erscheint der 'Marburger Betriebsbote' (MBB) Nr.12 (vgl. 11.6.1971, 8.7.1971). Berichtet wird u.a. von Caltex Raunheim. =Marburger Betriebsbote Nr.12,Marburg 24.6.1971 Juli 1971: Wohl frühestens Ende Juli geben die Roten Betriebsgruppen Hoechst und Cassella der Ortsgruppe Frankfurt der KPD/ML-ZK eine 142-seitige Broschüre "Chemiearbeiterkampf 1971 Analyse Bericht Dokumentation" heraus, wobei leider die Berichte der Roten Betriebsgruppen Caltex Raunheim und Glanzstoff Kelsterbach noch gefehlt haben. =KPD/ML-ZK-OG Frankfurt-RBG Hoechst, RBG Cassella:Chemiearbeiterkampf 1971 Analyse Bericht Dokumentation,Frankfurt o.J. (1971) 04.07.1971: In Hessen endet, laut 'SBK', der Streik in der Chemieindustrie, der allerdings bei Caltex Raunheim schon vorher abgebrochen worden sei. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.2,Offenbach 10.2.1972 04.07.1971: Die KPD/ML-ZB verbreitet später einen Rückblick auf die CTR der CPK:" ... Ein erster Versuch die Kämpfe abzuwürgen, war der Abschluß in Rheinland-Pfalz (vgl. 24.5.1971,d.Vf.) mit 6,5%. Die Zermürbung hatte jedoch noch nicht ausgereicht. Schon vor dem 6,5%-Verrat waren die Chemiearbeiter von Merck und Caltex (in Darmstadt - vgl. 18.5.1971 bzw. in Raunheim - vgl. 24.5.1971,d.Vf.) in kurze Warnstreiks getreten, es mußten neue Manöver durchgeführt werden." =Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.54 und 55,Bochum 17.7.1971 bzw. 21.7.1971,S.11ff bzw. S.11f 12.07.1971: Die OG Würzburg der KPD/ML-ZK gibt im IGM-Bereich vermutlich in dieser Woche ein Flugblatt heraus, in dem es u.a. heißt:" - Die IG Chemie war bereit mit jedem Einzelkapitalisten einen Abschluß zu tätigen, statt die Einheit der Chemiearbeiter auszunutzen, um auch für kleinere betriebe günstigere Bedingungen rauszuholen. Das nennen sie dann 'betriebsnahe Tarifpolitik'. So wurde bei CALTEX (u.a. in Raunheim - vgl. S2.*.1971,d.Vf.), wo die Bosse wegen der größeren Konkurrenz unter Raffinerien doch um ihre Profite bangen mußten, schon bald nachgegeben und ein Werksvertrag abgeschlossen." =KPD/ML-ZK-OG Würzburg:Dreieinigkeit erzwingt Lohnstop,Würzburg o.J. (Juli 1971). August 1971: Die Sozialistischen Arbeitergruppen (SAG) Frankfurt geben vermutlich im August eine 'Klassenkampf-Analyse' zum Chemiearbeiterstreik 1971 mit Berichten u.a. von Caltex Raunheim heraus. =Klassenkampf Nr.3,Frankfurt Sept. 1971 10.01.1972: In der Nr.1/72 der 'SBK' (vgl. 10.11.1971, 10.2.1972) wird berichtet, welche Vertrauensleutekörper (VLK) sich für Firmentarifverträge eingesetzt hätten. Hierbei handelt es sich um die VLK u.a. von: -Vereinigte Glanzstoff Kelsterbach, -Caltex Raunheim, und von der AK Chemie in Biebesheim. =Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr.1,Offenbach 10.1.1972 März 1973: Die SAG gibt die Nr.21 ihres 'Klassenkampf' (vgl. Feb. 1973, Apr. 1973) heraus. Berichtet wird u.a. über Caltex Raunheim. =Klassenkampf Nr.21,Frankfurt März 1973 April 1974: Die SAG gibt ihren 'Klassenkampf' Nr.34 (vgl. März 1974, Mai 1974) heraus. Berichtet wird u.a. von Caltex Raunheim. =Klassenkampf Nr.34,Frankfurt Apr. 1974
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