Atommüllzeitung, Nr. 17, Lüneburg, November 1981

November 1981:
Es erscheint die "Atommüllzeitung", ehemals "Gorleben aktuell", Nr. 17, also in fortlaufender Zählung, herausgegeben von der "Arbeitsgruppe Wiederaufbereitungsanlage Lüneburg".

Zur neuen Zeitung heißt es u. a.: "Die Proportionen im neuen Emblem unserer Zeitung mögen etwas aus den Fugen geraten sein … Mit der allmählichen, nun auch im Emblem nachvollzogenen Ausweitung der Gorleben Aktuell Thematik versuchen wir einmal der Tatsache Rechnung zu tragen, dass das Entsorgungskonzept immer mehr dezentralisiert wird, was erforderlich macht, die alleinige Fixierung auf Gorleben zu überwinden. Auch zeigen alle Erfahrungen von BI-Konferenzen, dass es gerade in der Atommüllfrage nötig ist, genauere Kenntnisse sowohl innerhalb der Anti-AKW-Bewegung als auch in der Masse der Bevölkerung zu vermitteln. ln diesem Sinne haben wir in der letzten Zeit mit der Gruppe Ökologie zusammengearbeitet. Wir würden uns freuen über eine engere Kooperation auch mit anderen Gruppen, die sich schwerpunktmäßig mit der Atommüllfrage befassen, z.B. dem Umweltbüro Kassel, dem AKU Darmstadt, der ASSE-Gruppe, der B I Salzgitter, 'Spezialisten' im Landkreis Lüchow-Dannenberg etc. Diese Zusammenarbeit könnte sich auf einen kontinuierlichen Informationsaustausch, auf Veröffentlichung von Beiträgen in dieser Zeitung, Vereinbarungen bezüglich des Vertriebes u. ä. beziehen.

Völlig klar sollte sein, dass die Behandlung dieser Thematik im 'Atom-Express' und anderen Umweltzeitungen nicht minder wichtig ist …" (S. 2) Ferner: "Zwischen der Redaktionsgruppe von Gorleben aktuell und der Gruppe Ökologie ist eine Zusammenarbeit beim wissenschaftlich-technischen Teil der Zeitschrift vereinbart worden …" (S. 2)

Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur 'neuen' Gorleben aktuell"
- "Redaktion Gorleben Aktuell/Atommüllzeitung/Redaktion Gorleben informiert:
Höhenflug"
- "Kompaktlager"
- "Entsorgung in La Hague … Nicht einmal auf dem Papier!"
- "So sehen die La Hague-Verträge wirklich aus"
- "Wachsender Widerstand in Frankreich"
- "Das Neueste zum Stand des Genehmigungsverfahrens der Atommülllager in Gorleben"
- "Das Urteil im 1. Zwischenlager-Prozess"
- "Landesregierung kritisiert Urteil gegen Zwischenlagerbau"
- "M. G.: Immer mehr Sorgen mit dem leichten Müll. Schacht Konrad, Atommülllager Nr. 1"
- "R. K.: Pech bei der Auswahl von Gorleben. Vernichtende Erkenntnis über den Salzstock"
- "Tiefbohrungen, Baubeginn, Einspruchsrecht!?"
- "Schachtvorbohrungen beginnen noch in diesem Herbst"
- "Reale Entsorgung … und Regierungs-Entsorgung"
- "Atommüll in Gorleben"
- "Atommüll ins Meer"
- "Außer Spesen nichts gewesen. Hintergründe der Ablehnung des WAA-Standortes Wethen"
- "Die DWK sucht weiter …Weißblaue Geheimniskrämerei durchbrochen"
- "Rheinland-Pfalz"
- "Neue Wunder der WAA-Technik"
- "Neutronenbombe aus der WAA"
- "Atommüll für den Bau von Bomben"
- "Gruppe Ökologie-Institut für ökologische Forschung und Bildung Hannover: Aktuelle Mitteilung der Gruppe Ökologie: Unfall in La Hague, Anfang Juli 1981"
- "Die Gefahren radioaktiver Niedrigstrahlung"
- "Vereint siegen, nicht getrennt unterliegen. Volksbegehren gegen die Startbahn-West"
- "Kommunalwahl K (rrr …)"
- "Der Wahlkampf der UWG"
- "Die Ergebnisse der Wahl"
- "Faschistoide Wahlkampagne der CDU gegen die UWG"
- "Gorleben, 2.-4. Oktober"
- "Die neue Wunderwaffe"
- "Die Wirkung"
- "CS-Gas. Es (be-)trifft uns alle!"
- "Abgeordneter Schwarz lacht wieder, oder: die Polizeikaserne kann gebaut werden"
- "Schacht um Schacht kommt man sich näher"

Berichtet wird von der AG "Atommüll im Eimer", die am 12.12.1981 in Hamburg zu einem bundesweiten Treffen einlädt um über die "Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg" zu beraten, von der "Konrad-Demo" am 27.6.1981, über den bundesweiten Aktionstag in Lüneburg am 26.9., über die erste WAA in Japan seit dem 14.9. Berichtet wird noch vom Atomunfall in La Hague, Anfang Juli 1981, von der "Öffentlichen Solidaritätserklärung" zur "Startbahn West", über den "Gorleben-Aktionstag" vom 2.-4.10., über das erste "offizielle Atommüllendlager bei Morsleben" in der DDR. Geworben wird für den Kalender: "Atomkraft-Nein Danke. 1982 Kalender". Aufgerufen wird zu "Spenden für die Prozesse gegen die Atommülllager in Gorleben".
Quelle: Atommüllzeitung, Nr. 17, Lüneburg, November 1981.

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