Kommunistischer Jugendverband: Agitationshefte (1973-1976)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 24.5.2017


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Die Agitationshefte des KJV, später KJVD, der KPD können hier nur lückenhaft vorgestellt werden. Wir bitten um Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

24.12.1970:
Um Weihnachten herum bildet sich, laut KJV, die erste Jugendgruppe in der Berliner IGM bei AEG.
Quelle: KJV: Agitationsheft Nr. 3, Dortmund Feb. 1974

Januar 1971:
Anfang des Jahres wird in Berlin, laut KJV, eine IG Metall Jugendgruppe bei Siemens gegründet.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 3, Dortmund Feb. 1974

Dezember 1971:
In Hannover wird, laut KJV, ein Haus in der Arndtstraße als Jugendzentrum besetzt.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974

28.09.1972:
In der Westfalenkaserne Ahlen wird, nach eigenen Angaben, von 3 Schülern und einem Arbeiter der Vietnamausschuß (VA) des NVK der KPD gegründet (vgl. 15.4.1973).
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 5, Dortmund o.J. (1974)

Dezember 1972:
In Rüsselsheim wird, laut KJV der KPD, das besetzte Jugendzentrum geräumt.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974

15.04.1973:
In Ahlen gibt die Zelle des KJV der KPD in der Westfalenkaserne erstmals ihre 'Kommunistische Soldatenpresse' (KSP - vgl. 25.11.1973) heraus.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 5, Dortmund o.J. (1974)

September 1973:
Laut KJV der KPD erscheint in Bielefeld-Brackwede die Nr. 3 der 'AJZ Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' (vgl. Mai 1974) des Arbeiterjugendzentrums (AJZ) Brackwede.
Q: Kämpfende Jugend Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974

24.09.1973:
Laut KJV der KPD wird das Unabhängige Jugendzentrum (UJZ) Kleefeld in Hannover "von einem starken Polizeiaufgebot überfallen" (vgl. 25.9.1973).
Q: Kämpfende Jugend Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974, S. 7

25.09.1973:
Laut KJV der KPD findet in Hannover gegen den gestrigen Polizeiterror gegen das Unabhängige Jugendzentrum (UJZ) in Kleefeld eine Demonstration statt. Ca. 500 Menschen nehmen daran teil: " Der Kleefelder Bahnhof wurde dann von uns umfunktioniert. Wir schafften ein Notstromaggregat heran und machten Musik. In der Nacht bauten wir aus Bauzäunen ein Exiljugendzentrum auf dem Kantplatz auf".
Q: Kämpfende Jugend Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974, S. 7

Oktober 1973:
Die Nr. 1 (vgl. Okt. 1973) der Reihe 'Agitationsheft des Kommunistischen Jugendverbandes' (Jugendorganisation der KPD) erscheint im Verlag Kämpfende Jugend unter dem Titel "Weg mit den Bundeswehrhochschulen!" und den Abschnitten:
- "I. Bundeswehrhochschulen als Kaderschmieden der Bourgeoisie";
- - "a) Bundeswehrhochschulen: Ein Schritt zum Berufsheer";
- - "c) Kriegsforschung und reaktionäre Ausrichtung der Lehrinhalte";
- "II. Weg mit den Bundeswehrhochschulen!";
- "III. Die Bundeswehrhochschule - Bestandteil der 'Inneren Reformen' der SPD-Regierung!";
- "IV. BRD-Imperialismus: Militarismus nach innen und aussen";
- - "a). Militärische Aggression gegen die unterentwickelt gehaltenen Länder";
- - - "Remilitarisierung der BRD nach 1945";
- - - "Chronik der Remilitarisierung";
- - - "Aufstieg der BRD zur führenden Macht der Euro-Group in der NATO";
- - - "BRD-Imperialismus: Bedrohung für die Völker im Mittelmeerraum";
- - "b.) Staatlicher Terror der SPD-Regierung gegen das Volk"; sowie
- "V. Den Kampf gegen den Militarismus organisieren"

Berichtet wird von den Bundeswehrhochschulen (BWHS) in Hamburg-Wandsbek und in Bayern in Neubiberg bei München, an denen u.a. Pädagogik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurswesen, Informatik/EDV, Organisations- und Betriebswirtschaft sowie Biologie studiert werden kann. Eine zweite Auflage erscheint mit geändertem Umschlag.
Q: Rote Pressekorrespondenz Nr. 31, Dortmund 1973, S. 20; KJV: Agitationsheft Nr. 1, Dortmund Okt. 1973

Oktober 1973:
Nummer 2 der Reihe 'Agitationsheft des Kommunistischen Jugendverbandes' (Jugendorganisation der KPD - vgl. Okt. 1973, Feb. 1974) erscheint im Verlag Kämpfende Jugend (Dortmund) unter dem Titel "Kampf dem arbeiterfeindlichen Betriebsverfassungsgesetz!" (BVG) mit den Abschnitten:
- "Einleitung", in der es auch heißt: "Bereits heute hat die Arbeiterklasse in den Kämpfen bei Ford in Köln oder bei Philips in Aachen die Knebelgesetze des Betriebsverfassungsgesetzes durchbrochen";
- "1. Kapitel: Die Funktion des Betriebsverfassungsgesetzes";
- "2. Kapitel Die Stellung der Betriebsjugendvertretung im Betriebsverfassungsgesetz".

Berichtet wird u.a. aus NRW über Opel Bochum und sowie über die Jugendvertretungen bei DTW Berlin, in Hessen in Darmstadt, in NRW in Leverkusen und bei Mannesmann Düsseldorf ("Im übrigen verbietet es das Betriebsverfassungsgesetz nicht, daß die Jugendlichen sich in der Sprechstunde massenhaft zur gleichen Zeit versammeln (die Kapitalisten versuchen natürlich trotzdem, den Jugendlichen dieses Recht streitig zu machen, wie z. B. bei Mannesmann).") sowie in Schleswig-Holstein in Rendsburg.
Q: Rote Pressekorrespondenz Nr. 35, Dortmund 1973, S. 20; KJV: Agitationsheft Nr. 2, Dortmund Okt. 1973

Februar 1974:
Der Kommunistische Jugendverband (KJV) der KPD gibt sein 'Agitationsheft' Nr. 3 (vgl. Okt. 1973, März 1974) heraus, welches unter dem Titel "Junge Gewerkschafter gegen Bosse und Bonzen" von den Jugendgruppen (JG) der IG Metall (IGM) in Berlin bzw. deren Auflösung berichtet. Erwähnt werden hierbei u.a. die JGs AEG, AEG Brunnenstraße, DTW, wo auch die Rote Garde (RG) der KPD/ML tätig ist, Siemens (vgl. Jan. 1971), Nord, Osram, NCR und die nie anerkannte JG KWU.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 3, Dortmund Feb. 1974

März 1974:
Der KJV der KPD gibt sein 'Kämpfende Jugend Agitationsheft' Nr. 4 (vgl. Feb. 1974, Apr. 1974) unter dem Titel "Wir werden kämpfen, wir werden siegen - unabhängige Jugendzentren werden wir kriegen!" in einer Auflage von 2 000 Stück heraus, das sich gliedert in die Abschnitte:
- "I. Wir haben die Schnauze voll und wir wollen ein Haus!";
- "II. Was wir brauchen, müssen wir uns nehmen!";
- "III. Zwei Linien im Kampf um unabhängige Jugendzentren;
- - "1. Freiraum oder Stützpunkt im Klassenkampf?";
- - "2. Was können wir im Jugendzentrum machen?";
- - "3. Wie verwalten wir unser Haus?";
- - "4. Wie kämpfen wir erfolgreich für unser Haus?";
- - "5. Wie können wir unser Hausverteidigen?";
- "IV. Lehrlinge, Jungarbeiter, Schüler - eine Kampffront!"; sowie
- "V. Die Jugendhilfereform der SPD - ein Ausweg?".

Berichtet wird vom Kampf um Jugendzentren (JZ) u.a. über das zentrale Koordinationsbüro in Neustadt/Weinstraße in Rheinland-Pfalz sowie in:
- Baden-Württemberg vom Richard Epple Haus Tübingen;
- Bayern vom KOMM in Nürnberg;
- Berlin von der Putte;
- Bremen vom Haus Auf den Häfen;
- Hessen in Rüsselsheim (vgl. Dez. 1972);
- Niedersachsen in Hannover in der Arndtstraße (vgl. Dez. 1971), in Linden (UJZ Glocksee) und vom UJZ Kleefeld (vgl. 24.9.1973, 25.9.1973) sowie in Helmstedt, wobei u.a. die Jusos der SPD Erwähnung finden;
- NRW in Düsseldorf, Velbert, von der JZI Leverkusen, der SDAJ der DKP in Düsseldorf und Mettmann, vom AJZ Bielefeld (vgl. Sept. 1973) sowie vor allem vom Erich Dobhardt-Haus in Dortmund (vgl. 2.11.1973).

Es erscheint auch der Artikel "Zwei Linien im Kampf um unabhängige Jugendzentren", der sich auf den Seiten 13 und 14 mit der Frage 'Freiraum oder Stützpunkt im Klassenkampf' beschäftigt. Diese Frage sei im Anschluß an die Besetzung des Dortmunder Erich-Dobhardt-Hauses in der Oesterholzstraße entstanden: "Wie müssen wir unser Haus verteidigen?"
Der Artikel legt das 'Manifest der Hausbesetzer des Hauses auf den Häfen in Bremen' (März 1973) zugrunde, und folgert, daß die dort propagierte Theorie, "Nieder mit der Arbeit, Nieder mit dem ganzen Reichtum uns nicht weiter hilft". Weiter heißt es:"
So führt dieser Weg nicht zur Verbesserung unserer Lage, sondern in die Sackgasse. Denn Tee trinken, spielen, diskutieren, Musik machen, Filme drehen, Zimmer einrichten, Feste feiern, zusammensein ohne Zwang, Aufsicht und Kontrolle, macht zwar Spaß, aber was wir gegen die Verschlechterung unserer Lage tun können, lernen wir dadurch nicht. Nieder mit der Arbeit - auf den ersten Blick ist der Gedanke, morgen mal blau zu machen, sicher nicht schlecht, aber die Ausbeutung im Betrieb wird dadurch nicht einen Deut abgeschafft. Das erreichen wir nicht durch individuelle Verweigerung, sondern indem die Arbeiterklasse geschlossen und organisiert dagegen kämpft, und zwar im Betrieb, und nicht, indem wir uns in unser Jugendzentrum zurückziehen. Der einzelne, der der Arbeit und Ausbeutung aus dem Weg zu gehen versucht, hilft weder sich noch seinen Kollegen. Der gemeinsame und selbständige Kampf aller Kollegen kann allein die Kapitalisten in die Knie zwingen. Durch individuelles Klauen schaffen wir die Preistreiberei nicht ab, genausowenig wie das Jugendzentrum Wohnungsnot und Mietwucher abschaffen kann. Allein der organisierte Kampf der Mieter, der organisierte Mietboykott kann gegen Wohnungsbaugesellschaften und Spekulanten was ausrichten. Für diese Kämpfe muß das Jugendzentrum ein Stützpunkt sein". Offensichtlich richtet sich der Artikel auch gegen spontaneistische Tendenzen, die wohl auch im Dobhardt-Haus aufgetaucht sind; denn weiter heißt es:"
Die Linie 'Jugendzentrum als freie Insel' hat auch noch eine andere Variante: Selbstverwirklichung, Selbstbestimmung und individuelle Emanzipation hat ein Teil der Bewegung auf seine Fahnen geschrieben. Befreit von den Zwängen der Umwelt sollen die Jugendlichen im Jugendzentrum ohne Kontrolle ihren eigentlichen Bedürfnissen nachgehen. Eine emanzipative Freizeitgestaltung und Kommunikation soll ihre durch die kapitalistische Umwelt verschütteten Anlagen und Fähigkalten entfalten, soll sie zu 'freien, emanzipierten Menschen machen'. Wird aber gefragt, was wir eigentlich mit einem selbstverwalteten Jugendzentrum wollen: ob es uns nicht noch in anderer Hinsicht helfen kann, z.B. indem wir besprechen, warum wir eigentlich eine so beschissene Ausbildung im Betrieb erhalten, oder gar warum der Kampf der indochinesischen Völker auch von Bedeutung für die Jugendlichen in unserem Lande ist, dann wittern sie Gefahr … Letzten Endes sitzen die Verfechter dieser Linie der Illusion der linken Sozialpädagogik auf, durch emanzipatorische Erziehung freie Menschen (zu) erziehen. Immer mehr emanzipierte Menschen erziehen, das wirkt sich aus, schließlich werden sogar die Kapitalisten durch ihre Agenten im Staatsapparat überzeugt und wenden sich von der Ausbeutung und Unterdrückung ab und der Menschlichkeit zu. Als wäre die Freizeit vor allem vom Charakter und der Erziehung der Menschen abhängig. Daß die Kapitalistenklasse nicht aufgrund ihres schlechten Charakters das Leben der Werktätigen ständig verschlechtert, sondern weil sie weiß, daß es ihnen gut geht, solange wir für sie schuften und daß dies solange so bleibt, wie sie die Macht hat, daß die Erziehung zum großen Teil in den Händen des Staates ist und dieser allein im Interesse der Kapitalisten handelt, daß die Freizeit des Einzelnen nicht möglich ist ohne die Freiheit der ganzen Gesellschaft und daß nur durch den Klassenkampf, durch den Sturz der kapitalistischen Diktatur zu erreichen ist, all das wollen die linken Sozialpädagogen nicht sehen. Daß wir im Jugendzentrum uns gegenseitig helfen, Solidarität untereinander zu üben, das ist wichtig und richtig. Aber Solidarität ist erst dann eine Waffe, wenn man sie benutzt, und zwar zum Kampf gegen die Kapitalistenklasse und ihren Staat und gegen die Verschlechterung unserer Lage in allen gesellschaftlichen Bereichen. Dies wird dann aber als Überfremdung diffamiert. Sowohl die spontaneistische Vorstellung, im Kampf um unabhängige Jugendzentren, als auch die kleinbürgerlich-reformistische haben einen gemeinsamen Kern: Sie dienen objektiv dazu, zu verhindern, daß immer mehr Jugendliche den umfassenden und kompromißlosen Kampf gegen Kapitalismus und Imperialismus aufnehmen. Sie führen stattdessen dazu, daß man in dem scheinbaren Freiraum alles Elend des kapitalistischen Alltags vergißt. Letzten Endes dienen sie auf ihre Weise der Integration der Jugendlichen in die Ausbeuterordnung, anstatt sie zum Widerstand zusammenzuschließen. Sie laufen auf eine 'linke' Form der bürgerlichen Jugendpflege hinaus, deren Vorzug darin besteht, daß sie für viele Jugendliche noch anziehender ist, als die öde und offen disziplinierende staatliche Jugendpflege, weil sie sich mit dem Schein der Freiheit umgibt".
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974

April 1974:
Der KJV der KPD gibt vermutlich im April sein 'Kämpfende Jugend' (KJ) - Agitationsheft Nr. 5 (vgl. März 1974, Sept. 1974), "Der Kampf der KJV Zelle Westfalenkaserne", heraus. Berichtet wird von der Geschichte dieser Zelle (vgl. 28.9.1972, Apr. 1973) und deren Arbeit in der Bundeswehr in Ahlen in NRW, Kreis Warendorf unter den 2 000 Soldaten der Kaserne (vgl. 15.4.1973) im Jäger Bataillon (JägBtl) 441, u.a. über den Schießbefehl des Major Niggemann auf flüchtende Parolensprüher oder Flugblattkleber.
Q: KJV: Agitationsheft Nr. 5, Dortmund o.J. (1974)

September 1974:
Der Kommunistische Jugendverband (KJV) der KPD gibt vermutlich im September sein Agitationsheft Nr. 6 (vgl. März 1974, Sept. 1974), "Kampf dem Militarismus", heraus.
Q: Kämpfende Jugend Nr. 17, Dortmund 24.9.1974, S. 7;

September 1974:
Der Kommunistische Jugendverband (KJV) der KPD gibt vermutlich im September sein Agitationsheft Nr. 7 (vgl. Sept. 1974, Juli 1975), "Freispruch für Klaus Öllerer! Für freie politische und gewerkschaftliche Betätigung in der Bundeswehr!", heraus, das sich gliedert in die Abschnitte:
- "Die Anklage lautet - Wehrkraftzersetzung";
- "Die Arbeit des Ausschusses 'Kampf dem BRD-Imperialismus und Militarismus'";
- "MAD-Terror";
- "Erste Erfolge in der Solidarität!";
- "Worum geht es bei dieser Anklage?";
- "Drehungen und Wendungen",
- "Grundrecht der freien Meinungsäußerung in der Bundeswehr?";
- "Ausbildung von Offizieren fremder Länder in der Bundeswehr";
- "Bundeswehr - Bürgerkriegsarmee", wobei zitiert wird aus der 'Kommunistischen Soldatenpresse' für die Westfalenkaserne, Ahlen;
- "Der Militarismus soll den Soldaten eingebleut werden!";
- "Militarisierung der Gesellschaft";
- "Kampf dem Militarismus!"; sowie
- "Die Armee im Sozialismus".

Dokumentiert wird u.a. die Anklageschrift, aber auch ein Tagesbefehl aus der Westfalenkaserne Ahlen.
Q: Kämpfende Jugend Nr. 18, Dortmund 9.10.1974, S. 7; KJV: Agitationsheft Nr. 7, Dortmund 1974

Juli 1975:
Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) der KPD gibt sein 'Agitationsheft' Nr. 8 (vgl. Sept. 1974, Aug. 1975), "Arbeiterjugend gegen Arbeitslosigkeit und Ausbildungselend" heraus, das sich gliedert in die Abschnitte:
- "1. Lügen haben kurze Beine … oder schöne Phrasen und die Wirklichkeit";
- "2. Was ist Dequalifizierung?";
- "3. Dequalifizierung in der BRD";
- "4. Die Kapitalisten blasen zum Angriff - der Stufenplan";
- "5. 8 Fragen an den Minister für Ausbildungsabbau";
- "6. Berufliche Bildung - nur Stiefkind?";
- "7. Was steht unter dem Strich?";
- "8. Schluß mit dem System von Krise und imperialistischem Krieg";
- "9. KPD: 9-Punkte-Programm gegen die Arbeitslosigkeit";
- "10. Die Forderungen des KJVD";
- "11. An die Mitglieder der SDAJ!";
- "12. Sozialdemokratische Bildungspolitik - im linken Gewand";
- "13. Gelandet - im Sumpf des Revisionismus" zum KBW;
- "14. Mit der Gewerkschaftsführung - gegen den Ausbildung?"; sowie
- "15. Ausbildung in der VR China: Dem Volke dienen!".
Q: KJVD: Agitationsheft Nr. 8, Köln Juli 1975

August 1975:
Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) der KPD gibt vermutlich im August sein 'Agitationsheft' Nr. 9 (vgl. Juli 1975, Okt. 1976), "Richtet die Gewehre auf die imperialistischen Supermächte!", heraus.
Q: Kämpfende Jugend Nr. 17, Köln 3.9. 1975, S. 3

Oktober 1976:
Der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) der KPD gibt sein 'Agitationsheft' Nr. 10 (vgl. Aug. 1975) "SDAJ - Sozialistisch? deutsch? Arbeiterjugendorganisation? Nein! Verräter am Kommunismus! Agentur des Sozialimperialismus!" heraus, das sich gliedert in die Abschnitte:
- "I. DKP - 'Partei der Jugend'?";
- "II. Sowjetunion heute - 'real existierender Sozialismus? Oder Sozialfaschismus?";
- "III. Die Lage in der Welt - Entspannung oder Krieg und Revolution?";
- "IV. DKP/SDAJ - Verräter am Kommunismus!";
- - "1. Mit der DKP/SDAJ gegen Arbeitslosigkeit und Krise?";
- - "2. Mit der DKP/SDAJ für bessere Ausbildung?";
- - "3. Mit der DKP/SDAJ gegen Militarismus?";
- - "4. Mit der DKP/SDAJ für demokratische Rechte?";
- - "5. Mit der DKP/SDAJ für eine Kultur im Interesse des Volkes?";
- - "6. Mit der DKP/SDAJ gemeinsam gegen Großkapital?";
- "V. DKP/SDAJ - Verräter der Nation!";
- "VI. DKP/SDAJ - den Marxismus-Leninismus mit Füßen getreten!"; sowie
- "VII. Eure Partei ist die KPD! Hinein in den KJVD!".
Q: KJVD: Agitationsheft Nr. 10, Köln o. J. (1976); Kämpfende Jugend Nr. 10, Köln Okt. 1976, S. 32

Letzte Änderung: 21.11.2017