Lübeck: Bundeswehr und Bundesgrenzschutz

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 24.5.2018


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Zur Bundeswehr und den Zivildienstpflichtigen in Lübeck können hier nur wenigen Dokumente und Hinweise erschlossen werden. Wir bitten um Ergänzungen.

Während einleitend der Totalverweigerer und Deserteur Manfred Grashof, der später als RAF-Mitglied bekannt wurde, angeklagt wird, und später der Anhänger der DKP, Rüdiger Raguse, wegen seiner Teilnahme an der 1. Mai-Demonstration in Dortmund 1971 in Uniform und mit roter Fahne diszipliniert wird, agitiert später vor allem der KBW beim Bundesgrenzschutz (BGS) und vor allem bei der Bundeswehr, nimmt einen Aufruf Lübecker Soldaten aus der Trave-Kaserne für Lohnfortzahlung und Kündigungsrecht (vgl. Sept. 1977) zum Anlass für eine entsprechende Kampagne des gesamten Soldaten- und Reservistenkomitees (SRK) Holstein.

Der KB dagegen berichtet lediglich vom Tag der Offenen Tür bei der Bundeswehr (vgl. März 1976).

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

03.11.1969:
Erstmals erscheint die 'Rote Provinz' - Sozialistisches und Radikaldemokratisches Informationsblatt für den Westharz (vgl. Dez. 1969), berichtet wird u.a. von den Bundeswehrdeserteuren Manfred Grashof der in Lübeck und Heinz Zirk der in Würzburg in U-Haft sitzt.
Quelle: Rote Provinz Nr. 1, Bad Gandersheim 3.11.1969

24.11.1969:
Heute findet, laut AStA Uni Kiel, der Prozeß gegen Manfred Grashof in Lübeck statt wegen Desertion von der Bundeswehr. "Die U-Haft von 5 Monaten und einer Woche wurde angerechnet und der Rest von 3 Wochen wurde auf eine Bewährungszeit von 3 Jahren ausgesetzt."
Q: AStA-Info Nr. 58, Kiel 5.12.1969, S. 13

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01.02.1971:
Die DKP (vgl. 13.2.1971) berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
STRENG VERBOTEN

Über den Pionier Hans-Rüdiger Raguse, Angehöriger eines Pionierbataillons in Lübeck (und Lehrling bei Hoesch Dortmund - IGM-Bereich, d.Vf.), wurde vom Kompaniechef, Hauptmann König, eine Disziplinarstrafe verhängt. Er erhielt einen 'strengen Verweis'. Der Hauptmann gab für sein 'Urteil' folgende Begründung: Raguse habe 'ein Plakat der SDAJ, das zur Bejahung des deutsch-sowjetischen Vertrages (mit der SU, d.Vf.) aufforderte, an der Außenseite seines Spindes für jedermann sichtbar ausgehängt…'

Das wird dem Pionier als 'Werbung für politische Gruppen' ausgelegt, die verboten sei. Mit keinem Wort berücksichtigt der Kompaniechef den politischen Inhalt des Plakates. Somit hat ein Hauptmann der Bundeswehr die Werbung für den Vertrag, den die Bundesregierung in Moskau unterschrieben hat und dessen Ratifizierung in der Öffentlichkeit immer nachdrücklicher gefordert wird, unter Strafe gestellt. Bislang wurde der Offizier disziplinarisch noch nicht belangt."
Q: Unsere Zeit Nr. 7, Düsseldorf 13.2.1971, S.1

01.05.1971:
Drei Züge ziehen zur DGB-Kundgebung in Dortmund.
Am Zug von der Westfalenhütte aus beteiligen sich, laut DKP, mindestens zwei Soldaten in Uniform mit roten Fahnen und roten Nelken im Knopfloch, u.a. Rüdiger Raguse vom Leichten Pionierbataillon 13 in Lübeck (vgl. 13.7.1971).
Q: Heisse Eisen Extrablatt Skandal bei der Bundeswehr!, Dortmund o.J. (1971)

08.07.1971:
Es findet auf der Dortmunder Hoesch Westfalenhütte eine Belegschaftsversammlung (BV) statt. Laut DKP wird u.a. ein Solidaritätsbrief mit Rüdiger Raguse vom Leichten Pionierbataillon 13 in Lübeck (vgl. 13.7.1971) verfaßt, in dem es u.a. heißt:"
An den Herrn Bundesminister der Verteidigung
Helmut Schmidt

5300 Bonn
Dortmund, 8.7.1971

Sehr geehrter Herr Minister!

Von unserer Belegschaftsversammlung am 8. Juli 1971 wenden wir uns Sie mit der Bitte, einem Belegschaftsmitglied von uns zu helfen. Es geht um unseren Kollegen Rüdiger Raguse, der gegenwärtig als Pionier in Lübeck seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ableistet. Rüdiger Raguse hat in Uniform an unserer Mai-Demonstration 1971 gemeinsam mit den anderen Kollegen der Westfalenhütte-Belegschaft teilgenommen.

Wir fordern sie, Herr Minister, auf, dafür zu sorgen, daß unserem Kollegen Rüdiger Raguse wegen seiner Teilnahme an unserer Demonstration keinerlei Nachteile entstehen. Es wäre für uns unverständlich, wenn die gewerkschaftliche und staatsbürgerliche Handlungsweise unseres Kollegen und Staatsbürgers in Uniform Rüdiger Raguse eine Bestrafung zur Folge hätte. Auf unserer Kundgebung in Dortmund hat Ihr Ministerkollege Arendt gesprochen - soll es einem Soldaten nicht gestattet sein, diese Rede anzuhören? Wir fordern demokratische und gewerkschaftliche Rechte auch für Soldaten!"
Q: Heisse Eisen Extrablatt Skandal bei der Bundeswehr!, Dortmund o.J. (1971), S.2;

13.07.1971:
Gegen Rüdiger Raguse vom Leichten Pionierbataillon 13 in Lübeck wird heute wegen Teilnahme an der DGB-Demonstration zum 1.Mai in Dortmund ein Arrest von 14 Tagen verhängt (vgl. 5.8.1971), wogegen sowohl seine Kollegen bei der Hoesch Westfalenhütte Dortmund (IGM-Bereich - vgl. 8.7.1971) als auch die dortige DKP mobil mach(t)en (vgl. 19.7.1971).
Q: Heisse Eisen Extrablatt Skandal bei der Bundeswehr!, Dortmund o.J. (1971)

19.07.1971:
Bei Hoesch Dortmund gibt die DKP vermutlich in dieser Woche ein zweiseitiges Extrablatt ihrer 'Heisse Eisen' (vgl. 5.7.1971, 30.7.1971) heraus:"
SKANDAL BEI DER BUNDESWEHR!

Rüdiger Raguse, Hüttenarbeiter der Hoesch Westfalenhütte, z.Zt. Pionier bei der Bundeswehr in Lübeck, wegen Teilnahme an Mai-Demonstration des DGB in Dortmund zu 14 Tagen Arrest verurteilt (vgl. 13.7.1971, d.Vf.). Belegschaft der Westfalenhütte protestiert in einem Brief (vgl. 8.7.1971, d.Vf.) bei Minister Schmidt (SPD), gegen Verbot für Soldaten an Mai-Demonstration teilzunehmen. Die Betriebsgruppe der Deutschen Kommunistischen Partei - DKP - bei den Hoesch Hüttenwerken, möchte mit diesem Extrablatt die Dortmunder Bevölkerung darauf aufmerksam machen, welche Praktiken bei der Bundeswehr geübt werden. Das in diesem Extrablatt enthaltene dokumentarische Material (der Solidaritätsbrief und die Disziplinarverfügung, d.Vf.) beweist: auch unter der Führung des sozialdemokratischen Verteidigungsministers Helmut Schmidt bleibt die Bundeswehr ein Instrument des Antikommunismus, dazu gedacht, im geeigneten Moment den 2. Weltkrieg - der laut Strauß noch nicht beendet ist - im Nachhinein zu gewinnen. Auch unter Schmidt wird der antidemokratische und antigewerkschaftliche CDU-Drill in der Bundeswehr fortgesetzt, um die jungen Soldaten auf den 'Inneren Notstand' vorzubereiten, d.h. in Anwendung der Notstandsgesetze gegen Demonstranten und Streikende einzusetzen. Um dieser Gefahr zu begegnen, ist es u.a. notwendig, den Soldaten demokratische und gewerkschaftliche Rechte zu gewähren. Wir rufen auf: schließen Sie sich dem Protest der Belegschaft der Westfalenhütte an, fordern sie von Bundesminister Schmidt: Freiheit für Rüdiger Raguse, demokratische und gewerkschaftliche Rechte für Angehörige der Bundeswehr."
Q: Heisse Eisen Extrablatt Skandal bei der Bundeswehr!, Dortmund o.J. (1971); DKP-Hoesch-Betriebsgruppen Westfalenhütte und Phoenix: Heisse Eisen 1968-1978,

Dortmund o.J. (1978), S. 21

05.08.1971:
Die DKP berichtet von Rüdiger Raguse vom Leichten Pionierbataillon 13 in Lübeck (vgl. 13.7.1971), daß dieser heute aus der Bundeswehr entlassen wurde, nachdem er zuvor wegen Teilnahme an der Dortmunder Maidemonstration diszipliniert wurde. Damit sei der Protest der Hüttenarbeiter sowie der Dortmunder Bevölkerung von Erfolg gekrönt.
Q: Heisse Eisen Extrablatt Klar formulierte Forderungen aufgestellt!, Dortmund o.J. (1971), S. 4

Januar 1975:
In Hamburg und Schleswig-Holstein erscheint die 'Arbeiter in Uniform' in einer Auflage von 500 Stück mit dem Leitartikel "1 Toter, 260 Verletzte. Wieder ist ein Kamerad bei einer 'realistischen' Übung ums Leben gekommen". Bereits in der ersten Ausgabe von 'Arbeiter in Uniform' sei über den Tod eines Soldaten aus der Hanseaten-Kaserne in Lübeck-Blankensee berichtet worden.
Q: Arbeiter in Uniform , Hamburg Jan. 1975, S. 1

März 1976:
Der KB gibt seine Zeitung für Schleswig-Holstein, 'Blinkfüer' (vgl. Feb. 1976, Apr. 1976) Nr. 3 für März heraus. Die Bezirkseinheit des KB / Gruppe Lübeck berichtet vom Tag der Offenen Tür bei der Bundeswehr in der Trave-Kaserne am 15.1.1976, aber auch in "Pfeilpfadfinder in Lübeck: Auf militaristischen Pfaden".
Q: Blinkfüer Nr. 3, Kiel März 1976, S. 9 und 11

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08.03.1976:
Das SRK Bremen gibt vermutlich in dieser Woche seine 'Volksmiliz' Nr. 2 (vgl. 24.1.1976, 5.4.1976) heraus mit dem Artikel "ÖTV-Magazin: BGS gegen Streiks" zum Besuch der ÖTV in der BGS-Schule Lübeck.
Q: Volksmiliz Nr. 2, Bremen 1976, S. 8

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25.03.1976:
Der KBW gibt seine 'KVZ' Nr. 12 (vgl. 18.3.1976, 1.4.1976) heraus mit dem Artikel "BGS-Offiziere provozieren ÖTV-Delegation" zur Grenzschutzschule Lübeck.
Q: Kommunistische Volkszeitung Nr. 12, Mannheim 25.3.1976, S. 11

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13.06.1977:
Der KBW gibt seine 'KVZ' Nr. 24 (vgl. 6.6.1977, 20.6.1977) in einer Ausgabe Nord heraus. Berichtet wird:"
Lübeck. Am Freitag nahm ich eine Unterschriftenliste mit in die Kaserne, auf der aufgerufen wird, die auf dem Soldaten- und Reservistentag verabschiedete Resolution zu unterstützen. Obwohl am Freitag nur 18 bis 20 Soldaten in der Kompanie Dienst hatten, gelang es, neun Unterschriften zu sammeln. Zwei Soldaten ließen sich Unterschriftenlisten mitgeben, um diese in ihren Kompanien rumgehen zu lassen. Obwohl das Offizierspack in diesen Tagen immer wieder darauf hingewiesen hat, daß so etwas verboten und strafbar ist, schließen sich immer mehr Soldaten unter den Forderungen nach Lohnfortzahlung, Befehlsverweigerung durch einfache Willensbekundung und Kündigungsrecht für Zeitsoldaten und Polizisten zusammen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ausgabe Nord Nr. 24, Frankfurt 13.6.1977, S. 11

27.06.1977:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 17.6.1977, 30.6.1977) mit dem Artikel "Die Soldaten kämpfen um ihre Rechte man muss sie dabei unterstützen" mit Korrespondenzen aus der Trave-Kaserne Lübeck.
Q: Volksmiliz Rekruteneinzug am 1. Juli: Soldaten für die Herrschaft der Kapitalistenklasse und die imperialistische Expansionspolitik, O. O. (Kiel) O. J. (1977), S. 3

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11.07.1977:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 11.7.1977, 18.7.1977) mit dem Artikel "Im Kampf gegen die Reaktion festigt sich die Bewegung gegen die Unterdrückung der Soldatenmassen" mit Berichten vom Rekruteneinzug am 1.7.1977 aus Eckernförde, Itzehoe, Kiel, Lübeck und Neumünster.
Q: Volksmiliz Extra Gründungsaufruf. Organisiert euch im Soldaten- und Reservistenkomitee, O. O. (Kiel) O. J. (1977), S. 2

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11.07.1977:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein - Sektion Kiel (vgl. 30.6.1977, 11.7.1977) mit dem Artikel "Durch Drohung mit Gefängnis zum Bund gepresst!" zu einem Rekruten des Schweren Pionierbataillons in Schleswig aus Lübeck.
Q: Volksmiliz - Kiel Aktion zur Einziehung des 3. Quartals, O. O. (Kiel) O. J. (1977)

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September 1977:
Das Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein ruft vermutlich im September mit einem Plakat "Unterstützt den Aufruf der Lübecker Soldaten" zu Veranstaltungen bzw. Sektionssitzungen auf.
Q: SRK Holstein: Unterstützt den Aufruf der Lübecker Soldaten, O. O. O. J. (1977)

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01.09.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 29.8.1977, 24.9.1977) mit dem Leitartikel "Trave-Kaserne Lübeck: Mit dem Beschluß der Lübecker Soldaten muß eine feste politische Front für Lohnfortzahlung und Kündigungsrecht aufgebaut werden" und dem Abschnitt "Die Jugend wehrt sich gegen die Unterdrückung der Soldaten" mit Berichten auch aus Lübeck.
Q: Volksmiliz Trave-Kaserne Lübeck: Mit dem Beschluß der Lübecker Soldaten muß eine feste politische Front für Lohnfortzahlung und Kündigungsrecht aufgebaut werden, O. O. (Kiel) 1.9.1977, S. 1f und 8

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05.09.1977:
Der KBW gibt seine 'KVZ' Nr. 36 (vgl. 29.8.1977, 12.9.1977) in einer Ausgabe Nord heraus mit dem Artikel "Soldaten und Vertrauensleute fordern Lohnfortzahlung und Kündigungsrecht" in der Trave-Kaserne in Lübeck.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ausgabe Nord Nr. 36, Frankfurt 5.9.1977, S. 11

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24.09.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 1.9.1977, 27.9.1977) in Kiel in einer Auflage von 1 000 Stück als Extra "Der Kampf der Lübecker Soldaten muss unterstützt werden" mit der Einladung zur Veranstaltung des SRK Kiel "Einschätzung und Beratung über die Soldatenbewegung in Lübeck und Kiel" am 6.10.1977.
Q: Volksmiliz Der Kampf der Lübecker Soldaten muss unterstützt werden, O. O. (Kiel) 24.9.1977

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27.09.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 24.9.1977, 16.10.1977) in Neumünster in einer Auflage von 600 Stück unter der Schlagzeile "Lohnfortzahlung in der Armee! Veranstaltung des SRK in Neumünster" mit der Einladung zur Veranstaltung um 18 Uhr 30 zum Aufruf aus der Trave-Kaserne, Lübeck.
Q: Volksmiliz Lohnfortzahlung in der Armee! Veranstaltung des SRK in Neumünster, O. O. (Kiel) 27.9.1977

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04.11.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 31.10.1977, 12.11.1977) mit dem Leitartikel "Auch die Schinder vom Generalstab können die Soldatenbewegung nicht brechen. Im Gegenteil!" zum Aufruf aus der Trave-Kaserne, Lübeck und dem Artikel "Lübeck: Die neue Wacheinteilung wird nicht hingenommen" zur Trave-Kaserne, von der Sektion Lübeck.
Q: Volksmiliz Auch die Schinder vom Generalstab können die Soldatenbewegung nicht brechen. Im Gegenteil!, O. O. (Kiel) 4.11.1977, S. 1f und 5

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12.11.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 12.11.1977, 24.11.1977) in Lübeck in einer Auflage von 750 Stück mit der Schlagzeile "Oktoberrevolution 1917 - Die erste Reiterarmee" mit dem Aufruf zur Veranstaltung in Lübeck am 17.11.1977.
Q: Volksmiliz Oktoberrevolution 1917 - Die erste Reiterarmee, Kiel 12.11.1977

24.11.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 12.11.1977, 1.12.1977) in Neumünster unter der Schlagzeile "Lohnfortzahlung! Kündigungsrecht! - Im Kampf gegen die Reaktion schliesst sich die Soldatenbewegung zusammen!" zum Aufruf aus der Trave-Kaserne, Lübeck.
Q: Volksmiliz Lohnfortzahlung! Kündigungsrecht! - Im Kampf gegen die Reaktion schliesst sich die Soldatenbewegung zusammen!, Kiel 24.11.1977, S. 1

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01.12.1977:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 24.11.1977, 7.12.1977) mit dem Leitartikel "Die Reaktion schäumt - die Soldatenbewegung schließt sich zusammen!" mit Berichten auch aus der Hanseatenkaserne und der Trave-Kaserne, Lübeck.
Q: Volksmiliz Die Reaktion schäumt - die Soldatenbewegung schließt sich zusammen!, O. O. (Kiel) 1.12.1977, S. 4

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09.01.1978:
Es erscheint die 'Volksmiliz' des Soldaten- und Reservistenkomitee Holstein (vgl. 7.12.1977, 4.12.1978) mit dem Artikel "Große Fortschritte im Kampf der Soldaten für ihre Rechte sind möglich - die Rekruten müssen sich sofort einreihen!" mit Berichten aus Neumünster und Lübeck.
Q: Volksmiliz Wehrdienstnovelle brisant hochgegangen! - unterstützt Demonstrationen und Streiks gegen die Militarisierung des öffentlichen Dienstes - zentrale Demonstration am 28.1.78 in Dortmund, Kiel 9.1.1978, S. 2

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31.07.1979:
Die Vereinigung für revolutionäre Volksbildung Soldaten- und Reservisten Hamburg-Unterelbe des KBW gibt ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Kasernen Hamburg-Unterelbe' (vgl. 19.3.1979, 20.8.1979) heraus mit dem Artikel "'Mannschaftskassen' - Über 'Spenden' und Kredite wird das Soldsystem verfeinert" zur 2. Kp. in der Hanseatenkaserne Lübeck.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Kasernen Hamburg-Unterelbe, Hamburg 31.7.1979, S. 3

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28.08.1979:
Zur Kampuchea-Veranstaltung in Lübeck rief auch das SRK - VrV auf.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Kasernen Flensburg, Holstein, Hamburg, Hamburg 20.8.1979, S. 1

17.09.1979:
Die Vereinigung für revolutionäre Volksbildung Soldaten- und Reservisten des KBW gibt ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Kasernen Flensburg-Westküste, Holstein, Hamburg-Unterelbe' (vgl. 20.8.1979) heraus mit dem Artikel "'Auf freiem Feld ging eine Einheit gegen Aufwiegler vor' BGS in Lübeck: Von Anfang an wurde die Truppe der Konterrevolution bekämpft".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Kasernen Flensburg-Westküste, Holstein, Hamburg-Unterelbe, Hamburg 17.9.1979, S. 4

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Letzte Änderung: 24.05.2018