KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 17, Februar 1977

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 17, mit dem übergreifenden Thema: "Die Säuberung des RJVD von den Spuren der 'ultralinken Linie' durch die Jugendabteilung des KABD und die VL des RJVD ab Mai 1976. Der weitere Ausbau der KSG zur Hilfsorganisation und die Einführung der Mitbestimmung".

Im "Vorwort" heißt es dazu u. a.: "Die eingangs abgedruckte 7-seitige Erklärung der VL-Opportunisten ist kein bedeutendes Dokument. Wir kennen diese Leute. Es sind nicht nur keine Leuchten. Was das 'Buchwissen' (KABD-Begriff) angeht, sie sind darüber hinaus offen theoriefeindlich und vor allem, sie verkörpern nicht im Ansatz irgendwelche Ideale der proletarischen Jugendbewegung, wer über Philipp Müller, Konrad Blenkle, Arthur Becker usw. gelesen hat, weiß, dass im KJVD und in der FDJ nicht nur Betriebsaktivitäten etwas galten, sondern z.B. erwartet wurde, dass ein Arbeiterjugendlicher die schöngeistige Literatur kennt, etwas Allgemeinbildung, Kultur und Technikverständnis usw. hat, also "wissenshungrig" ist. Es sei vorausgesagt, dass es im RJVD noch heute Genossen gibt, die solche Ideale im Hinterkopf haben. Die VL-Rechten gehören nicht dazu. Sie repräsentieren im RJVD die Sorte abgebrochener Oberschüler, die im Gegensatz zur Arbeiterjugend, aufgrund der Tatsache, dass man ihnen auf der Oberschule Kultur eintrichtern wollte, mit der Ablehnung dieser Kultur alle Kultur und Ideale gleich mit ablehnen. Solche Leute stehen in ihrer Gesamteinstellung weit unter der Arbeiterjugend, sie loben die Dummheit und sind es auch zum Teil.

Der 7-seitige Beitrag ist-nur vom Stil und von der Unlogik als VL-Beitrag zu sehen Die inhaltliche Feder hat die KABD-Führung geführt. Also eine Wiederholung von Dickhuts Thesen in holprigen Worten. (…) Insgesamt wird mit dieser Stellungnahme durch den Mund der 5 VL'ler zum Rückzug geblasen. Was danach kommt ist die Konkretisierung: Abbruch der antimilitaristischen Kampagne, Rücknahme der Stellungnahme in wichtigen Punkten, keine Programm-Diskussion, neue Rebell-Ausrichtung, neuer Arbeitsplan. (…) Der ganze Eiertanz zeigt: die Kampagne soll weg, das ist zu politisch, nur schlecht mit der Betriebsarbeit zu 'verbinden".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Politische Erklärung der Verbandsleitung des RJVD"
- "Rundbrief des Jugendbeauftragten der Zentralen Leitung, an alle LL, LAG's und OL's des RJVD und an alle Jugendbeauftragten des KABD vom 29.9 1976: Betreff: Abbruch der antimilitaristischen Kampagne"
- "Rundbrief des Jugendbeauftragten der Zentralen Leitung: An alle Ortsleitungen und Jugendbeauftragten des KABD, 29.9.1976: Betreff: Stellungnahme zur antimilitaristischen Arbeit des RJVD und zur weiteren Beteiligung an der Kritik-Selbstkritik-Bewegung des KABD"
- "RJVD Verbandsleitung: Leitfaden für die Diskussion der Stellungnahme, 22.9.1976"
- "RJVD Verbandsleitung: Leitfaden für Schulung über das RJVD-Programm"
- "Revolutionärer Jugendverband Deutschlands: Arbeitsplan der Verbandsleitung September-Dezember 1976"
- "Rundbrief der VL: An die LL NRW, LAG's und Ortsleitungen zum Arbeitsplan, November 1976"
- "An alle OL und OK des RJVD, 7.7.1976"
- "Arbeitsplan für die KSG Oktober-Dezember 1976"
- "Kommunistische Studentengruppen Zentrale Leitung: Arbeitsplan der KSG bis zum 3. ZDT des KABD, Rundbrief Nr. 19, 3.10.1976"
- "Kommunistische Studentengruppen, Sekretariat der Zentralen Leitung: An alle Orts- und GE-Leitungen: Im Kampf gegen die Jacob-Liquidatoren die Aneignung der Linie vertiefen. Ein richtiges Verständnis der Umorientierung vorantreiben. Die Umsetzung der beiden Hauptaufgaben der KSG auf prinzipienfester Grundlage intensivieren!"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 17, o. O., Februar 1977.

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