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Göttingen: Georg-August-Universität
Von der Restgruppe des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS) Göttingen zur Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 26.11.2010

Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) Göttingen bzw. danach die Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen werden hier allein anhand ihrer zentralen Publizistik, d.h. des 'Kommunistischen Forums' – später theoretisches Organ, und der Zeitung 'Gemeinsamer Kampf' vorgestellt.

Sowohl die Fachbereichspublizistik der KHG als auch Äußerungen anderer Gruppen über SDS bzw. KHG wurden hier nicht aufgenommen, mit Ausnahme einer prophetischen Stellungnahme des MSB Spartakus, die den SDS, der sich gerade erst vom Kommunistischen Studentenbund (KSB) getrennt hatte, allein auf dem Rückzug vor dem KSB sah (vgl. 20.5.1971).

Zunächst aber grenzt sich der SDS Göttingen wiederholt vom KSB ab (vgl. Jan. 1971, 10.5.1971, 28.10.1971), und scheint Sympathien für das Sozialistische Büro zu hegen, versucht sich offenbar auch in der Betriebsarbeit (vgl. 1.7.1971), die vermutlich im Rahmen der 'Göttinger Betriebszeitung' (GBZ – vgl. 30.10.1972) erfolgt. An der Aktionseinheit zur Metalltarifrunde 1971 ist der SDS Göttingen anfangs nicht beteiligt, nimmt aber an der zweiten Konferenz teil und ist offenbar unglücklich, dass die Plattform bereits ohne ihn erarbeitet wurde.

Nach einer mehrmonatigen Pause in der zentralen Publizistik wird der SDS offenbar auf Drängen der jungen Mitglieder in die Kommunistische Hochschulgruppe umgegründet (vgl. 22.6.1972), wobei vermutlich einige SDS-Mitglieder austreten, das bisherige theorielastige 'Kommunistische Forum' wird nun ergänzt um die aktuelle Agitationszeitung 'Gemeinsamer Kampf' (vgl. 18.10.1972), die Kritik am KSB Göttingen aber wird fortgeführt (vgl. 6.7.1972), zum Studentenparlament treten KHG und KSB erneut gegeneinander an (vgl. 16.11.1972, 15.1.1973, 5.2.1973), wobei die KHG ein Bündnis mit dem IK/KHB und dem SHB/SF eingeht.

Nun aber wird nicht allein Selbstkritik geübt (vgl. 14.2.1973), sondern die Kritik anderer Gruppen richtet sich nun vor allem gegen die Bündnispartner IK/KHB und SHB/SF (vgl. 10.4.1973, 26.4.1973), mit dem KSB dagegen, mit dem die KHG bereits gegen die Ausländergesetze gemeinsam agitierte (vgl. 19.12.1972), arbeitet sie nun vermutlich auch im Indochinakomitee zusammen (vgl. 26.4.1973) sowie auch im Komitee gegen die Berufsverbote (vgl. 17.5.1973, 20.6.1973), das KBW-Programm steht nun im Mittelpunkt der Diskussion der KHG (vgl. 11.7.1973), wobei die KHG zwar wie schon bei der MTR-AE 1971 wiederum bedauert, dass bei ihrem Einstieg in die Debatte diese bereits vorüber ist, dann aber doch schnell auf den Vorschlag des KBW und des KSB eingeht (vgl. 13.7.1973, 31.8.1973), so dass sie dann plötzlich noch vor dem KSB selbst das KBW-Programm als Grundlage ihrer Arbeit anerkennt (vgl. Sept. 1973, 3.11.1973). KHG und KSB arbeiten dann nicht nur gemeinsam im Chile-Komitee bzw. der Chilesolidarität, ihre Zentralorgane bereits mehrmals gemeinsam herausgebend (vgl. 29.9.1973, 1.10.1973), sondern vereinigen sich schließlich beide zum neuen Kommunistischen Studentenbund (KSB) Göttingen des KBW, womit das vom MSB Spartakus analysierte Rückzugsgefecht des SDS Göttingen vor dem KSB seinen Abschluss findet.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

Januar 1971:
Die Nr.1 des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint im Januar (vgl. 1.2.1971). Angekündigt wird eine monatliche Erscheinungsweise.

Im Editorial erfolgt eine Abgrenzung vom Agitationsmodell des Kommunistischen Studentenbundes (KSB), der "alle Tagesfragen vom Standpunkt des Proletariats aus zu interpretieren" versuche. Stattdessen solle in der Agitation der "Prozeß der zunehmenden Vergesellschaftung wissenschaftlicher arbeit auf Grund der zunehmenden Verwertungsschwierigkeiten des Kapitals, was auch eine weitere Unterordnung der Intelligenz unter das Kapital bedeutet" in den Vordergrund gerückt werden."

Der SDS äußert sich weiter "Über die sozialen Entstehungsbedingungen des Klassenbewusstseins" sowie zur "Hochschulpolitik als Problem des Bündnisses von Intelligenz und Arbeiterklasse", aber auch "Zur Hochschulpolitik im Mat.-Nat.-Bereich".
Quelle: Kommunistisches Forum Nr.1,Göttingen 1971

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01.02.1971:
Die Nr.2 des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint (vgl. Jan. 1971, 10.5.1971) mit dem Leitartikel "Zur antiautoritären Studentenbewegung", die als "widersprüchlich konservativ und revolutionär zugleich" eingeschätzt wird anstatt als letztlich bürgerlich-reaktionär, wie dies etwa Joscha Schmierer und Bernhard Dressler täten. Kritisiert wird dabei auch ein Artikel von Brüggemann aus 'Politikon' Nr.30. Fortgesetzt wird der Artikel "Über die sozialen Entstehungsbedingungen des Klassenbewusstseins" wobei auch "Bemerkungen zur bisherigen Kritik am ersten Teil unseres Artikels", wie sie durch KSB-Mitglieder formuliert wurde, veröffentlicht werden. Ein Artikel propagiert die "Revolutionäre Praxis", wobei besonderes Augenmerk auf Lehrer und Lehrerstudenten bzw. die Philosophische Fakultät gerichtet und sowohl von Elmar Altvater als auch aus der 'Links' des Sozialistischen Büros (SBü) zitiert wird.

Geworben wird für den Polibula, den English Pub in der Roten Str. 39, das Restaurant Z Sorbas, Papendieck 1 und den Nörgelbuff in der Groner Str. 23.
Q: Kommunistisches Forum Nr.2,Göttingen 1.2.1971

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10.05.1971:
Die Nr.3 des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint (vgl. 1.2.1971, 25.5.1971) mit dem Leitartikel "Zur Internationalismusdebatte". Gegeben wird auch eine "Begründung des SDS-Schulungsprogrammes", in der erklärt wird, dass der SDS sowohl im Hochschul- als auch im Betriebs- und Schulbereich arbeite. Eingeladen wird zum SDS-Sympathisantenkreis sowie zum Projektbereich Internationalismus (PBI) für SDS-Genossen und Sympathisanten.

Der Artikel "Zur Genesis der unproduktiven Arbeit" befasst sich mit dem KSB.


Geworben wird für die 'Sozialistische Betriebskorrespondenz' (SBK), den 'Informationsdienst des Sozialistischen Lehrerbundes' (SLB) und die 'Links' des Sozialistischen Büros (SBü), den Polibula, den Nörgelbuff in der Groner Str. 23, das Restaurant Z Sorbas, Papendieck 1, den English Pub in der Roten Str. 39 und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Kommunistisches Forum Nr.3,Göttingen 10.5.1971

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20.05.1971:
Heute wird vom MSB Spartakus Uni Göttingen der DKP auf dem MSB Bundeskongreß ein Statement gehalten, welches am 6.7.1971 in Göttingen unter dem Titel "Zur Politik des Göttinger SHB" auszugsweise veröffentlicht wird:"
Genossen!

Angesichts der sich verschärfenden Rechtsformierung in allen Bereichen der Gesellschaft kommt der Aktionseinheit aller Demokraten und Sozialisten gesteigerte Bedeutung zu. Dem organisierten Ansturm des Monopolkapitals muß die organisierte Abwehr und der Gegenangriff der demokratischen Kräfte entgegengesetzt werden.

Während der Kampf um die materiellen Interessen der Studenten am Arbeitsplatz als 'falsch verstandene gewerkschaftliche Orientierung' (GO,d.Vf.) abgelehnt wird, sieht der SHB an der Uni Göttingen seine Hauptaufgabe darin, verbale Kritik am Kapitalismus zu üben, um die Studenten von der Überlebtheit des kapitalistischen Systems zu überzeugen. Es ist klar, daß der SHB an der Göttinger Uni bei einer solchen Orientierung kein aktiver Kämpfer für die VDS-Plattform sein kann, sondern im Gegenteil ein Gegner der gegenwärtigen VDS-Politik ist. Diese Linie spiegelt sich auch in der Bündnispolitik dieser SHB-Gruppe wider: er bevorzugt als Bündnispartner seinen gegenwärtigen AStA-Koalitionspartner, den SDS, der im Grunde in seiner Hochschulpolitik über keine eigene Linie verfügt, sondern mehr oder weniger sich im Rückzugsgefecht vor dem KSB (KSB des KB Göttingen, mit dem sich diese Gruppe - unter dem Namen KHG - am **.*.1973 vereinigt,d.Vf.) befindet.

In der Anlehnung an diese beiden Gruppen, die er gegeneinander auszuspielen versucht, versucht der Göttinger SHB an der Uni den SPARTAKUS zu isolieren und dem Bündnis mit ihm auszuweichen."
Q: Rote Blätter Nr.7,Göttingen 6.7.1971,S.2

25.05.1971:
Die Nr.4 des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint (vgl. 10.5.1971, 1.7.1971) als Sonderausgabe zum Vorschaltgesetz mit einem Aufruf zum heutigen zentralen Teach-In im Audimax.
Erläutert wird "Die politische Bedeutung des Vorschaltgesetzes", festgestellt wird: "Das Vorschaltgesetz markiert eine neue Etappe für das Bündnis von Assistenten und Studenten" (im Originaltext: Assisten). Geschildert werden "Die Illusionen des SHB".

Geworben wird für den Polibula, das Restaurant Z Sorbas, Papendieck 1 und den English Pub in der Roten Str. 39.
Q: Kommunistisches Forum Nr.4,Göttingen 25.5.1971

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01.07.1971:
Die Nr.5 (vgl. 25.5.1971, 28.10.1971) des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Thesen zur Betriebsarbeit."

Es erfolgt auch ein Bericht über "Die Politik organisierter Grundlagenforscher im Rahmen der Max-Planck-Gesellschaft" (MPG).

Geworben wird für die 'Sozialistische Betriebskorrespondenz' (SBK), die 'Links' des Sozialistischen Büros (SBü), den Filou vis-a-vis des Audimax, den Polibula, das Restaurant Z Sorbas, Papendieck 1, den English Pub in der Roten Str. 39 und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Kommunistisches Forum Nr.5,Göttingen 1.7.1971

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28.10.1971:
Die Nr.6 des 'Kommunistischen Forums' - Hochschulorgan des SDS-Göttingen erscheint (vgl. 1.2.1971, 22.6.1972) mit dem Leitartikel "Aufgaben sozialistischer Hochschulpolitik", der auch fordert, es müsse "die Politik an der Hochschule anknüpfen an dem Erfahrungshorizont der Studenten, um nicht 'Erfahrung und Verarbeitung von Erfahrung' idealistisch nach KSB-Manier auseinanderzureißen." Eingegangen wird sowohl auf die Phil.-Fak. als auch auf die Math.-Nat.Fak.

Zur MTR-AE, an deren zweiter Konferenz auch der SDS Göttingen teilnahm, erscheinen die Beiträge:
- "Arbeitspapier von 11 kommunistischen Organisationen und Gruppen zum einheitlichen Vorgehen in der Metall-Tarif-Kampagne" bzw. die "Plattform: Die Aufgaben der Kommunisten in der kommenden Metallrunde";
- "Stellungnahme des SDS zur Plattform 'Die Aufgaben der Kommunisten in der kommenden Metallrunde'", die sich gegen den Zwang zur pauschalen Unterstützung der Plattform ausspricht; sowie
- "Resolution vorgelegt vom KB/ML-Westberlin und angenommen auf der zweiten Hamburger Konferenz".

Enthalten ist auch ein Artikel "Die Entwicklung der Einheitsfronttaktik der KPD von 1918/23", der Bestandteil des Schulungsprogramms sei.

Geworben wird für den 'Informationsdienst des Sozialistischen Lehrerbundes' (SLB), die 'Sozialistische Betriebskorrespondenz' (SBK) und die 'Links' des Sozialistischen Büros (SBü) und den English Pub in der Roten Str. 39.
Q: Kommunistisches Forum Nr.6,Göttingen 28.10.1971

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22.06.1972:
Die Nr.7 des 'Kommunistischen Forums' - Organ der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen, ehemals SDS-Göttingen erscheint (vgl. 28.10.1971, 6.7.1972) mit den Artikeln "Gründung der Kommunistischen Hochschulgruppe Göttingen KHG" sowie "Hochschulplattform der KHG". Die Initiativgruppe (IG) zur Gründung der KHG sei innerhalb des SDS vor allem von jüngeren Mitgliedern getragen worden, wobei die IG sich aber zunächst als Teil der SDS-Fraktionen in den Basisgruppen und den sozialistischen Lehrerstudenten (SLS) verstanden habe. Es habe sich aber eine Polarisierung zwischen der IG und den an den Fachbereichen aktiven SDSlern ergeben. Mit der Konstituierung der IG als KHG, die am 22.6.1972 erfolgte, sei der SDS nun faktisch aufgelöst und werde zu Anfang des Wintersemesters ein zentrales Hochschulorgan herausgeben (vgl. 18.10.1972).
Q: Kommunistisches Forum Nr.7,Göttingen 22.6.1972

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06.07.1972:
Ein Extra des 'Kommunistischen Forums' - Organ der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint (vgl. 22.6.1972, 14.2.1973) mit dem Leitartikel "Zur Gründung der Kommunistischen Hochschulgruppe". Die KHG äußert sich auch "Zur AStA-Politik des KSB", die von dessen bisherigem Koalitionspartner SHB/SF in einer Sondernummer der 'Göttinger Nachrichten' "weinerlich beklagt" worden sei. Der KSB verhalte sich insgesamt spalterisch. Aufgerufen wird zum massenhaften Besuch des heutigen Teach-Ins zur Auseinandersetzung mit dem KSB im Audimax.

Geworben wird für den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Kommunistisches Forum Extra,Göttingen 6.7.1972

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18.10.1972:
Die Nr.1/2 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 30.10.1972) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit einem Leitartikel zu den Bundestagswahlen (BTW – vgl. 19.11.1972). Aus dem IGM-Bereich wird berichtet über "Streiks in der Metallindustrie". Zum NC wird geschildert ein "Sozialer Numerus Clausus in Göttingen", wobei es vor allem um die Wohnungsnot geht, von der vor allem ausländische Arbeiter betroffen sind. Berichtet wird dabei von Griechen, Italiener sowie von Türken bei Holz-Henkel, aber auch von Wohnungsbau und Wohnungspolitik bzw. Bodenreform und Mietrecht unter CDU und SPD. Vorgestellt werden die "Einschätzung der Hochschulreform – Grundlage für ein AStA-Programm" sowie das "Aktionsprogramm der KHG für die zentrale Hochschulpolitik in diesem Semester und für die Arbeit im AStA". Berichtet wird auch "Aktionskomitee gegen die reaktionären Ausländergesetze gegründet" und aufgerufen zu dessen Veranstaltung (vgl. 13.10.1972, 24.10.1972).

Sympathisantenkreise werden angekündigt für die Theologische Fakultät, die Sozialwissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät und die PH, die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät, die medizinische Fakultät sowie für die anderen Bereiche zusammen.

Geworben wird für den Anfang Oktober eröffneten, aufgrund der Zensur im Polibula notwendigen und durch die KHG unterstützten Buchladen Rote Strasse 10, den Trikontverlag, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den English Pub in der Roten Str. 39, den Filou vis-a-vis des Audimax und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.1/2,Göttingen 18.10.1972

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30.10.1972:
Die Nr.3 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 18.10.1972, 16.11.1972) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Zusammenbruch des Lehrbetriebs am Sowi-FB". Aus dem IG Chemie (CPK-Bereich) in Hannoversch Münden wird mit Hilfe der 'Göttinger Betriebszeitung' (GBZ) berichtet aus den beiden Betrieben der Schleifmittelindustrie, Wandmacher und C. F. Schröder. Aufgerufen wird zur Demonstration gegen die Wohnmisere (vgl. 1.11.1972).

Geworben wird für das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den English Pub in der Roten Str. 39, den Filou vis-a-vis des Audimax und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.3,Göttingen 30.10.1972

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16.11.1972:
Die Nr.4 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 30.10.1972, 19.12.1972) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Zur Politik der KHG im Lehrerausbildungsbereich (Phil-Fak und PH)", wobei auf das Historische, Romanische und Pädagogische Seminar, aber auch den Fachbereich 4 (Sprachwissenschaft) und die SLS-Fachgruppe Deutsch eingegangen wird. Aktionskomitees gäbe es am Romanischen Seminar sowie am Pädagogischen Seminar, wobei dort Aktionsprogramme sowohl von KHG und KSB als auch IK/KHB vorgelegt wurden. Kritisiert werden Rotzlehr bzw. dann KSB, die sich ganz auf die Fachbereiche zurückzogen, aber auch die SLS, diese "beschränkte sich schnell auf die bornierte Arbeit an der Berufsperspektive."

Zur Bundestagswahl (BTW) erscheint der zweite Teil des Artikels unter der Schlagzeile "Kampf der Militarisierung und Faschisierung". Angegriffen wird die "CDU/CSU – Partei der reaktionärsten Kreise des Monopolkapitals". Berichtet wird von der Demonstration gegen das Wohnungselend (vgl. 1.11.1972) und dem Aktionskomitee, aus dem der MSB Spartakus ausgeschieden sei, nachdem sich KHG, IK/KHB und SHB/SF geeinigt hätten, während der KSB nur die Einheitsfront fordere, aber nicht mitarbeite. Veröffentlicht wird zu den Studentenparlamentswahlen (STPW) die "Wahlerklärung der Sozialistischen Liste", deren Grundlagen auch durch IK/KHB und KHG veröffentlicht wurden, die die Liste auch tragen und die als Zählgemeinschaft mit dem SHB/SF wiederum die Sozialistische Bündnisliste (SBL) bilde.

Geworben wird für den Buchladen Rote Strasse 10, den English Pub in der Roten Str. 39, den Trikontverlag, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Filou vis-a-vis des Audimax und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.4,Göttingen 16.11.1972

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19.12.1972:
Ein Extra des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 16.11.1972, 15.1.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint zum Thema "Der Kampf des palästinensischen Volkes ist gerecht!" und lädt ein zum heutigen Filmabend des Komitees gegen die reaktionären Ausländergesetze, wobei auch über den letzten dieser Filmabende mit dem Film 'Fatah' und einer Grußadresse der CISNU Iran berichtet wird.
Q: Gemeinsamer Kampf Extra,Göttingen 19.12.1972

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15.01.1973:
Die Nr.5 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 19.12.1972, 5.2.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Die Reaktion marschiert…", der berichtet aus Kiel, Berlin, Hamburg, Heidelberg und von den Fachhochschulen (FHS) in NRW, aber auch von der Universität Göttingen von den Germanisten, aus der Geschichte und der Psychologie. Berichtet wird auch "FB Geschichte: Offene reaktionäre und Sozialdemokraten Hand in Hand". Dargestellt wird das "Notprogramm Ausbildung" nachdem Studenten nur noch ein Seminar belegen sollen. Enthüllt wird: "SPD-Vorentwurf für ein niedersächsisches Gesamthochschulgesetz – eine taktische Finte!". Eingeladen wird zur heutigen Versammlung der Sozialistischen Bündnisliste.

Aus dem IGM-Bereich wird berichtet von der MTR in "Metalltarifrunde 72/73: Ein Lehrstück sozialdemokratischer Politik". Berichtet wird auch von der Bonner Vietnamdemonstration (vgl. 14.1.1973).

Geworben wird für den English Pub in der Roten Str. 39, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Filou vis-a-vis des Audimax und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.5,Göttingen 15.1.1973

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05.02.1973:
Die Nr.6/7 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 15.1.1973, 26.4.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Jusos – Illusionen über die SPD". Gefragt wird: "Frieden in Vietnam?", wobei auch ein Abschnitt "Zur Kritik und Selbstkritik der antiimperialistischen Politik an der Hochschule" enthalten ist, der auch auf das IK/KHB und den KB Göttingen eingeht.

Man wendet sich in "Kampf der Militarisierung von Schulen und Hochschulen" gegen den Wehrkundeerlass (WKE) und die Bundeswehrhochschulen (BWHS). Ein Bericht von der PH fragt: "Schulpraktikum – Ausbildungsbestandteil oder Disziplinierungsmittel?". Geschildert wird die "Regierungserklärung: Bankrotterklärung einer 'Reform'partei" (vgl. 18.1.1973). Aufgerufen wird zur Wahl des Blocks II Sozialistische Liste der Sozialistischen Bündnis Liste.

Geworben wird für den Buchladen Rote Strasse 10, die griechische Brauhausschänke in der Kurzen Geismarstr. 27, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Filou vis-a-vis des Audimax und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.6/7,Göttingen 5.2.1973

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14.02.1973:
Die Nr.8 des 'Kommunistischen Forums' - Organ der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint (vgl. 6.7.1972, 10.4.1973) mit dem einzigen Artikel "Für das Bündnis der Arbeiterklasse mit den demokratischen und sozialistischen Studenten! Kritik der Theorie von der 'Lohnarbeiterklasse' in KomFo".

Geworben wird für den eigenen 'Gemeinsamen Kampf', den Buchladen Rote Strasse 10 und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Kommunistisches Forum Nr.8,Göttingen 14.2.1973

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10.04.1973:
Die Nr.9 des 'Kommunistischen Forums' - Organ der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint (vgl. 14.2.1973, 19.11.1973) zum Thema "Gegen Opportunismus und Kommentatorentum – Zur Kritik der falschen Linie des IK/KHB im demokratischen Kampf". Dazu erscheinen ein "Offener Brief an das IK/KHB" sowie eine "Stellungnahme zu der vom IK/KHB vorgeschlagenen Arbeitskonferenz". Gefordert wird diesbezüglich auch: "Die Perspektive des Sozialismus nicht aus den Augen verlieren!" sowie zu den BV: "Den Kampf gegen die Berufsverbote richtig führen!". Die KHG schildert auch "Nochmals: Die Kontroverse über die Politik der Aktionseinheit im antiimperialistischen Kampf", wobei dem IK/KHB ein Rückzug aus den Vietnamkomitees vorgeworfen wird. Nun habe es die Plattform der IIVS unterzeichnet. Ebenfalls um das IK/KHB geht es in "Zur Auseinandersetzung um die Frage der Organisationsformen des demokratischen Kampfes" sowie in "Über die falsche Behandlung des Prinzips von Kritik und Selbstkritik".

Geworben wird für den eigenen 'Gemeinsamen Kampf', den Buchladen Rote Strasse 10 und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Kommunistisches Forum Nr.9,Göttingen 10.4.1973

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26.04.1973:
Die Nr.8 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 5.2.1973, 17.5.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint. Der Leitartikel fordert "Im Kampf gegen die Berufsverbote fest zusammenschließen!", wobei der SHB/SF als 'liquidatorische Linie' bezeichnet und zur Gründung des Komitees gegen die Berufsverbote (vgl. 10.5.1973) aufgerufen wird. Veröffentlicht wird der "Aufruf zum 1. Mai". Zu den UVB wird aufgerufen "Kampf den Gewerkschaftsausschlüssen – IG Metall Führung schießt nach links", dokumentiert wird die Erklärung der KHG auf der Solidaritätsveranstaltung für Thomas Klingeberg. Aufgerufen wird auch "Kampf den reaktionären Gewerkschaftsausschlüssen – Solidarität mit den Kollegen Heine und Bergmann". Berichtet wird auch von der 25. o. MV des VDS (vgl. 22.3.1973) über die "'Demokratische Studienreform' oder wie man die fortschrittlichen Studenten in die Sackgasse führt". An die Juso-AG Göttingen der SPD ergeht eine "Offene Antwort auf einen heimlichen Brief der Jusos". Veröffentlicht wird ein "Vorschlag für die Plattform eines Indochina-Komitees" (ICK).

Berichtet wird von der Uni Göttingen über den Besuch des Kultusministers (vgl. 27.2.1973), aus dem Fachbereich 5 (Ältere Literatur) der Phil Fak, auch über das Abstimmungsverhalten bzw. die "Logik des Sozialdemokraten", vom Historischen Seminar und aus dem Fachbereich Chemie.

Geworben wird für den Buchladen Rote Strasse 10, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Filou vis-a-vis des Audimax, den Polibula, den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5 und die griechische Brauhausschänke in der Kurzen Geismarstr. 27.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.8,Göttingen 26.4.1973

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17.05.1973:
Die Nr.9 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 26.4.1973, 20.6.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Reformgerede und kapitalistische Realität – Zum Beamtenbesoldungsgesetz". Berichtet wird von der Gründung des Komitees gegen die Berufsverbote (vgl. 10.5.1973, 24.5.1973) sowie mit Hilfe der Nr.2 der Zeitung des 'Fachkollektiv Sowi-Fak' der KHG darüber "Wie DKP/MSB den Kampf gegen die Berufsverbote auf die bürgerliche Verfassung orientieren wollen", aufgerufen zur heutigen Demonstration "Kampf dem Polizeiterror gegen Kommunisten!", wozu gestern bereits ein Teach-In stattfand, aber auch zum "Kampf dem reaktionären Bund 'Freiheit der Wissenschaft'" (BFdW). Berichtet wird auch über die Göttinger Bürgerwehr sowie von der Universität Göttingen vom Geografischen Institut und dem Pädagogischen Seminar.

Geworben wird für das eigene 'Kommunistische Forum', den Buchladen Rote Strasse 10, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, die griechische Brauhausschänke in der Kurzen Geismarstr. 27, den Filou vis-a-vis des Audimax, den Trikont-Verlag, den Polibula und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.9,Göttingen 17.5.1973

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20.06.1973:
Die Nr.10 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 17.5.1973, 26.6.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Vorwärts zur Aktionswoche gegen die reaktionäre Hochschulreform!", zu der mit Bildern aus Bremen und Kassel aufgerufen wird. In einer zugehörigen "Erklärung zum Plattformvorschlag" heißt es, auf Initiative von KHG, KSB und IK/KHB Göttingen "ist es zu einem gemeinsamen Vorgehen mehrerer kommunistischer Gruppen in Niedersachsen gekommen". Aufgerufen wird zu den Fakultäts-VVs am 26.6.1973, der Uni-VV am 28.6.1973 und der Mitgliederversammlung des Komitees 'Kampf dem Berufsverbot und der politischen Entrechtung im Öffentlichen Dienst!' am 21.6.1973. Zu den Studenten der CDU wird berichtet: "RCDS-Vorstand bettelt um Geld!". Das PH-Kollektiv veröffentlicht eine "Stellungnahme zu den ZR-Wahlen", wo KHG und KSB gemeinsam auf der Sozialistischen Bündnisliste kandidierten.

Nachrichten kommen örtlich von der Juristischen Fakultät, dem Geographischen Institut und dem Sowi-Fachbereich sowie durch das Fachkollektiv Theologische Fakultät bundesweit in "Aktionsbündnis im kirchlichen Bereich gegründet!" (vgl. 17.2.1973, 3.6.1973).

Berichtet wird auch über "Island: Ein kleines Volk gegen die imperialistischen Mächte" sowie über die "Wienand-Steiner-Affäre: Betrachtungen über die parlamentarische Diktatur der Bourgeoisie". Aufgerufen wird zur "Solidarität mit den ausländischen Kommilitonen – zur geplanten Einführung eines Studentenvisums". Zur Verfolgung der KPD äußert sich eine "Erklärung zur Demonstration am 23.6. in Karlsruhe", für die in Göttingen die GIM mobilisiert und sowohl IK/KHB als auch die SLS als Partner gewonnen habe. Aus der VR China werden mit Hilfe der 'Peking Rundschau' Nr.8/1973 geschildert die "Erfolge beim Aufbau des Sozialismus – Lebendiger Unterricht, aktives Studium".

Geworben wird für den Buchladen Rote Strasse 10, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, das neu eröffnete Restaurant Hellas in der Kurzen Geismarstr. 27, den Filou vis-a-vis des Audimax, den Polibula und den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.10,Göttingen 20.6.1973

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26.06.1973:
Ein Extra des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 20.6.1973, 11.7.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint unter der Schlagzeile "'Hätten wir die Mitbestimmung…' oder: Wofür kämpfen wir?" zu den Vorstellungen des MSB Spartakus der DKP. Aufgerufen wird zu den Vollversammlungen der Fakultäten und Fachschaften sowie zur zentralen Demonstration in Hannover (vgl. 29.6.1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Extra,Göttingen 26.6.1973

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11.07.1973:
Die Nr.11 des 'Gemeinsamen Kampfs' (vgl. 26.6.1973, 29.9.1973) - Zeitung der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint mit dem Leitartikel "Nach der Aktionswoche – der Kampf geht weiter!". Dokumentiert wird der "Redebeitrag der KHG auf der Uni-VV am 28.6.". Von der Universität Göttingen wird berichtet vom Historischen Seminar, dem Iranischen Seminar, der Juristischen Fakultät und dem Sprachenerlass für Lehrerstudenten. Berichtet wird auch "Polizei besetzt Münchner Uni!" (vgl. 28.6.1973).

Aus dem IGM-Bereich wird berichtet über den Kampf für Teuerungszulagen (TZL) in "Streik in der Metallindustrie", wobei vor allem auf John Deere Mannheim, die Klöcknerhütte Bremen und die Vulkan-Werft Bremen eingegangen wird. Veröffentlicht wird ein "Dokument: Richtlinien der Kapitalisten für 'wilde' Streiks".

In "Bundeswehr: Statt demagogischer Verschleierung – offene Gewalt" wird berichtet aus Lemgo über eine Rekrutenvereidigung, gegen die das Kommunistische Schülerkollektiv (KSK) Lemgo protestierte, wobei der vom SHB/MF gestellte AStA der Fachschule Lemgo ein Flugblatt aus politischen Gründen nur einseitig druckte.

In "Vorwärts zum Wiederaufbau der KPD" wird ein von der KHG-MV im Juni verabschiedeter Text veröffentlicht und im Vorspann die eigene mangelnde Berücksichtigung der Programmfrage kritisiert, so dass man sich nun erst nach der Gründung des KBW zu Wort melde. Kritisiert werden KPD/ML und KPD sowie die ABG München und der KB.

In "Solidarität und Klassenkampf – Das Lehrstück der Aktion 'Hände weg von der KPD'" wird berichtet von der bundesweiten Demonstration am 23.6.1973 und deren Göttinger Vorbereitung.

Geworben wird für den Buchladen Rote Strasse 10, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, das Restaurant Hellas in der Kurzen Geismarstr. 27, den Polibula, den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5 und die neue Kopiermöglichkeit im AStA.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.11,Göttingen 11.7.1973

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13.07.1973:
Die Hochschulzelle des KBW Göttingen und das ZG des KSB Göttingen machen in einem Offenen Brief an IK/KHB und KHG (vgl. 31.8.1973) Vorschläge zur Vereinheitlichung auf der Grundlage des KBW-Programms.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

31.08.1973:
Der ZA der KHG Göttingen stimmt in einem Offenen Brief den Vorschlägen der Hochschulzelle des KBW Göttingen und das ZG des KSB Göttingen zur Vereinheitlichung auf der Grundlage des KBW-Programms im wesentlichen zu (vgl. 13.7.1973, Sept. 1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

September 1973:
Die KHG Göttingen nimmt auf einer Mitgliederversammlung als ihre Grundlage das KBW-Programm an (vgl. 31.8.1973, 22.9.1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

22.09.1973:
Der KSB Göttingen beginnt eine zweitägige Mitgliederversammlung, die den Rechenschaftsbericht des ZG nicht Grundlage der Diskussion nimmt, sondern einen neuen verlangt, der danach in den Zellen beraten und vier Wochen später auch verabschiedet wird (vgl. 31.8.1973, Okt. 1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

29.09.1973:
In Göttingen geben die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ihren 'Gemeinsamen Kampf' (vgl. 11.7.1973) und der Kommunistische Studentenbund (KSB) seinen 'Roten Kurs' (vgl. 29.6.1973) als gemeinsames Extra zu Chile (vgl. 1.10.1973) heraus.
Q: Gemeinsamer Kampf / Roter Kurs Extra,Göttingen 29.9.1973

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Oktober 1973:
Die KHG Göttingen führt eine viertägige Mitgliederversammlung durch die den Rechenschaftsbericht des ZA berät und gegen nur 3 Gegenstimmen beschließt (vgl. 22.9.1973, 3.11.1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

01.10.1973:
In Göttingen geben die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ihren 'Gemeinsamen Kampf' (vgl. 15.10.1973) und der Kommunistische Studentenbund (KSB) seinen 'Roten Kurs' (vgl. 8.10.1973) erneut als gemeinsames Extra zu Chile (vgl. 29.9.1973) heraus. Enthalten ist ein Plattformvorschlag für ein Chile-Komitee.
Q: Gemeinsamer Kampf / Roter Kurs Extra,Göttingen 1.10.1973

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15.10.1973:
In Göttingen gibt die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ihren 'Gemeinsamen Kampf' Nr. 12 (vgl. 1.10.1973, 13.11.1973) mit dem Leitartikel "Die Lehren der Aktionswoche und unsere Politik im Wintersemester" heraus. Geschildert wird "Die Programmdebatte in der KHG", die sich um das Programm des KBW dreht. Erläutert wird "Die Bedeutung der spontanen Streiks" bzw. der wilden Streiks für Teuerungszulagen (TZL). Dargestellt wird "Die Aussenpolitik der VR China". Von den BV wird berichtet: "Berufsverbote – Systematisierung und Ausweitung der politischen Unterdrückung beschlossen" (vgl. 20.9.1973).

Aufgerufen wird zu Chilespenden. Berichtet wird über "Die BRD in der UNO" und die Unabhängigkeit Guinea Bissaus. Festgestellt wird: "Der Imperialismus zerstört die Umwelt – Am Beispiel Westafrikas" wobei auf Mauretanien und Niger eingegangen wird, aber auch die FROLINAT im Tschad. Ein Artikel lautet "Der 'Jugoslawische Weg zum Sozialismus' – Eindrücke von einer Urlaubsreise".

Eingeladen wird zu den eigenen Schulungen und Sympathisantenkreisen.

Geworben wird für den English Pub, Rote Straße 39, das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Polibula, den Buchladen Rote Straße 10, das Restaurant Hellas in der Kurzen Geismarstr. 27, den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5 und die 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ) des KBW.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.12,Göttingen 15.10.1973

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03.11.1973:
Der KSB Göttingen beginnt eine zweitägige Mitgliederversammlung die das KBW-Programm als Grundlage annimmt (vgl. Okt. 1973).
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973,S.12

13.11.1973:
In Göttingen gibt die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ihren 'Gemeinsamen Kampf' Nr. 13 (vgl. 15.10.1973, 29.11.1973) mit dem Leitartikel "Nahost: Sieg oder Niederlage der arabischen Völker?" heraus. Ein Artikel behandelt "Antisemitismus und Antizionismus". Berichtet wird in "Medikamente für das palästinensische Volk" berichtet vom Nahostkomitee Göttingen (vgl. 6.6.1973) bzw. dessen erster Aktion, einer Arzneimittelsammlung unter den Göttinger Ärzten.

Erläutert wird angesichts der Kritik des IK/KHB "Noch einmal die Bedeutung der selbständigen Streiks" bzw. der wilden Streiks für Teuerungszulagen (TZL).

Berichtet wird, u.a. mit Hilfe der 'KVZ' des KBW, "Chile: Das Volk organisiert den Widerstand". Aus dem Ausland wird auch berichtet über Streiks in Australien und in der britischen Metallindustrie, sowie aus Griechenland (vgl. 4.11.1973). In "Noch einmal: Aussenpolitik der VR China" wird ein Leserbrief beantwortet.

Von den Göttinger Hochschulen wird berichtet in "Kampf der Verschärfung des Leistungsdrucks" wobei besonders eingegangen wird auf den Sowi-Fachbereich, die Fachschaft Mathematik/Physik und die Alte Geschichte an der Universität sowie auf die PH. Berichtet wird auch "BAFöG: Verschlechterung der Lebenssituation!". Eine "Gemeinsame Erklärung des ZA der KHG und des ZG des KSB Göttingen" schildert die Initiative der Hochschulzelle des KBW Göttingen und des KSB Göttingen vom 13.7.1973 sowie die Antwort der KHG darauf vom 31.8.1973, ihre Anerkennung des KBW-Programms als Grundlage im September 1973, was auch der KSB am 3./4.11.1973 tat, und den Fortgang des Vereinigungsprozesses. Ein Leserbrief kritisiert die Darstellung der Programmdebatte.

Eine Filmkritik behandelt den James Bond-Film "Leben und sterben lassen".

Von den Berufsverboten wird in "Berufsverbote – noch einheitlicher, noch 'rechtsstaatlicher'" berichtet über das Treffen der Ministerpräsidenten (vgl. 20.9.1973) und das der Berufsverbotekomitees (vgl. 20.10.1973). Eingegangen wird dabei auch auf DKP und IK/KHB. Selbstkritisch wird gefragt zum Göttinger Komitee "Kampf der politischen Entrechtung im öffentlichen Dienst – Wie muß das Komitee weiterarbeiten?". Der Artikel "'Tiere in einem Zoo'" behandelt die Situation der Rentner in einem städtischen Altenpflegeheim in Hamburg-Groß Borstel und stellt dieser einen Prospekt für einen privaten Seniorenwohnsitz gegenüber. Gegenübergestellt werden auch die Zwangsumtauschgebühren für die DDR und die Steigerung der Postgebühren.

Geworben wird für das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Buchladen Rote Straße 10, das Restaurant Hellas in der Kurzen Geismarstr. 27, den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5, für 'Kommunismus und Klassenkampf' (KuK) und die 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ) des KBW und für das eigene 'Kommunistische Forum' sowie für den Polibula in der Weender Str. 77.

Eingeladen wird zum zentralen Sympathisantenkreis.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.13,Göttingen 13.11.1973

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19.11.1973:
Die Nr.10 des 'Kommunistischen Forums' - Organ der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) Göttingen erscheint (vgl. 10.4.1973) unter der schlagzeile "Vorwärts im Kampf für die demokratischen Rechte der Arbeiterklasse und des Volkes! Vorwärts im Kampf für den Sieg des Sozialismus!" mit einer Auflage von 1 000 Stück. Es handelt sich um die letzte Ausgabe. Enthalten sind vom Zentralen Ausschuss der "Rechenschaftsbericht des ZA der KHG" sowie als Diskussionsgrundlage ein mit D. H. gezeichneter Artikel zur Sowjetunion (SU): "Der Machtantritt des Revisionismus bedeutet den Machtantritt der Bourgeoisie – Der Sozialimperialismus".

Geworben wird für 'Kommunismus und Klassenkampf' (KuK) und die 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ) des KBW und für den eigenen 'Gemeinsamen Kampf' sowie für den Polibula in der Weender Str. 77.
Q: Kommunistisches Forum Nr.10,Göttingen 19.11.1973

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29.11.1973:
In Göttingen gibt die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ein Extra ihres 'Gemeinsamen Kampf' (vgl. 13.11.1973, 12.12.1973) in eienr Auflage von 1 500 Stück unter der Schlagzeile "Solidarität mit dem kämpfenden persischen Volk – Schah – Wachhund des Imperialismus" heraus. Aufgerufen wird zur zentralen Irandemonstration in Köln am 1.12.1973, aber auch zu den Iranveranstaltungen in Göttingen (vgl. 30.11.1973, 7.12.1973). Ein Artikel fragt: "Ölkrise – Arabische Erpressung?".
Q: Gemeinsamer Kampf Extra,Göttingen 29.11.1973

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12.12.1973:
In Göttingen geben die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) ihren 'Gemeinsamen Kampf' Nr. 14 (vgl. 29.11.1973) und der Kommunistische Studentenbund (KSB) seinen 'Roten Kurs' Nr.44 (vgl. 28.11.1973) gemeinsam heraus (vgl. 4.1.1974) mit einer Auflage von 2 200 Stück und dem Leitartikel zur Ölkrise "(Oel-) Krisenmanagement auf dem Rücken des Volkes". Aufgerufen wird zur Veranstaltung des KBW zu den Notstandsmaßnahmen der Bourgeoisie und ihres Staates (vgl. 13.12.1973).

Ein Artikel fordert auf: "Den Kampf gegen das BAFöG richtig führen und organisieren!", berichtet wird über das Bundeswehrmanöver "Bellende Meute" sowie in "Berlin: Kesseltreiben gegen die Studentenbewegung" von der FU und dem KSV-Verbot. Berichtet wird auch von der PH Kiel, in "RCDS gegen politisches Mandat" aus Freiburg, Kiel, München, Tübingen und auch Göttingen. Dokumentiert wird die Resolution der Chemiker-VV zum BAFöG. Angekündigt wird: "Vereinigung von KHG und KSB steht bevor. Der Artikel "Spontaneismus und Akademismus" kritisiert den SHB/SF. Dies geschieht auch im Beitrag "SHB/SF: Ohne tritt marsch in den sozialdemokratischen Sumpf".
Nachrichten kommen aus der Alten Geschichte und vom Englischen Seminar.

Festgestellt wird "Chile: 'der Kampf hört nicht auf, er beginnt erst!'". Gefragt wird zu Vietnam: "Neuer Indochina-Krieg?", aufgerufen wird zur "Solidarität mit dem iranischen Volk", wobei berichtet wird von der bundesweiten Demonstration (vgl. 1.12.1973) und dem Göttinger Solidaritätsfest (vgl. 7.12.1973). Berichtet wird auch "Griechenland – 'Liberalisierung' gescheitert!" (vgl. 25.11.1973) sowie mit Hilfe der 'FR' aus Aachen über die zurückgerufenen südvietnamesischen Studenten. Berichtet wird über "Das Aufnahmesystem an chinesischen Hochschulen" sowie von der FDP-Bildungsexpertin über "Hamm-Brücher in China". Die Fernsehserie 'Stadt im Quadrat' der ARD enthielt einen Beitrag von Roshan Dhunjibboy über Lou Yang, was in der 'FR' am 4.12.1973 kritisiert wurde, so dass die 'FR'-Kritik nun im Artikel "Der große Differenzierer" analysiert wird.

Zu den Tarifrunden u.a. im Öffentlichen Dienst (ÖDTR) und im Metallbereich (MTR) wird aus Göttingen berichtet im Artikel "Aus den Streiks gelernt: Lineare Forderungen aufgestellt", dies sei geschehen in der IGM (vgl. 28.11.1973) und der ÖTV (vgl. 31.10.1973). Berichtet wird vom "Kampf gegen Stillegungen, Massenentlassungen und Kurzarbeit" von MAN München, wo Kurzarbeit für 8 000 Arbeiter beantragt sei, von Ford Köln (vgl. 26.11.1973), von Dingler, Karcher & Cie Saarbrücken (vgl. 8.11.1973) und von der Zeche Monopol Kamen (vgl. 18.11.1973). Aus dem Göttinger Metallbereich bzw. aus der Vorlesung Arbeitsmedizin wird durch die Zelle Medizin berichtet in "'Immer schön neutral bleiben' – Betriebsbesichtigung bei Bosch".

Geworben wird für das Restaurant Z Sorbas, Papendiek 1, den Buchladen Rote Straße 10, das Restaurant Hellas in der Kurzen Geismarstr. 27, den Club für Internationalismus in der Burgstrasse 5, für 'Kommunismus und Klassenkampf' (KuK) und die 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ) des KBW sowie für den Polibula in der Weender Str. 77.
Q: Gemeinsamer Kampf Nr.14 / Roter Kurs Nr.4,Göttingen 12.12.1973

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