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Odenwaldkreis

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 15.4.2009

Im Odenwaldkreis gibt es während der antiautoritären Schülerbewegung den Unabhängigen Sozialistischen Schülerbund (USSB) Michelstadt (vgl. 18.9.1967), und auch später scheinen einige der dortigen Schüler links orientiert (vgl. 9.8.1969).

Die Lehrlingsgruppen in Erbach und Höchst kommen zunächst ins Blickfeld der Darmstädter Spartacisten (vgl. 9.2.1970, Aug. 1970), sind doch Gewerkschaftsgremien und Berufsschulen meist gemeinsam für Darmstadt und den Odenwaldkreis zuständig.

Offenbar bessere Kontakte von Darmstadt in den Odenwaldkreis als die Spartacisten scheint die oppositionelle Gruppe innerhalb der RJ/ML Darmstadt geknüpft zu haben, organisiert sich nun gemeinsam mit den Odenwälder Lehrlingsgruppen (vgl. 8.11.1970, 31.12.971), wobei sich die Darmstädter später teilweise dem KBW anschlossen. Ob dies auch die Gruppen im Odenwald taten, muss hier vorerst ungeklärt bleiben. Allerdings verfügt der KBW später über eine sympathisierende Kommunistische Gruppe Erbach / Michelstadt (vgl. 15.5.1974, 18.9.1974), ebenso wie auch die KPD eine Sympathisantengruppe Erbach / Michelstadt hat, die u.a. mit Hilfe der Gruppe oppositioneller Gewerkschafter (GOG) in der örtlichen Reifenindustrie agitiert, kam es doch bei Metzeler Breuberg zum wilden Streik (vgl. 22.4.1974, 1.5.1974, 24.5.1974).

Die Aktivitäten der KPD im Odenwaldkreis standen, soweit hier erschlossen, zunächst auch im Zusammenhang mit dem Landtagswahlkampf (vgl. 20.6.1974, 24.9.1974, 2.10.1974, 26.10.1974), wobei auch hier der KPD-Kandidat mit Gewerkschaftsausschluss bedacht wird (vgl. 19.2.1975). Ob es 1975 tatsächlich zur Roten Maidemonstration in Michelstadt kam (vgl. 16.4.1975, 1.5.1975), scheint zweifelhaft, da keine Berichte vorliegen.

Später organisieren sich örtliche Anhänger der KPD u.a. auch im Rote-Fahne-Freundeskreis (RFFK) Michelstadt (vgl. 10.3.1976), und es wird offenbar eine Betriebszeitung herausgegeben (vgl. 17.1.1977), die uns leider noch nicht vorlag.

Auch die KPD/ML (vgl. 5.11.1977) und ihre Rote Garde (vgl. 10.3.1977) scheinen nun im Odenwaldkreis präsent.

Von der Welle rassistischer Mordanschläge zu Beginn der neunziger Jahre bleibt auch der Odenwaldkreis nicht verschont (vgl. 7.10.1991).

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

18.09.1967:
In Frankfurt beginnt, laut Haug/Maessen, die 2. DK des AUSS (vgl. 18.6.1967, 3.6.1968), auf der 52 Schülerbünde mit über 2 000 Mitgliedern vertreten waren:"
Die Bedingungen beispielsweise, die ein Schülerbund in einer abgelegenen Kleinstadt wie Michelstadt im Odenwald (ODW) antraf waren weit ungünstiger als die in einer kleiner Großstadt mit Universität wie Göttingen. Für Michelstadt war allein schon die Existenz eines politischen Schülerbundes, der sich sozialistisch nannte, ein Skandal. Die Öffentlichkeitsarbeit wie die theoretische Arbeit waren mühsam. Im abgelegenen Michelstadt ist der Bücherbestand der Stadtbücherei unzureichend, im Buchhandel sind wichtige Bücher oft erst auf Bestellung zu haben, die Schüler können sich auch die notwendige Literatur nicht immer kaufen - dazu reicht ihr Taschengeld nicht aus. Für Referate sind kompetente Wissenschaftler selten zu gewinnen."
So sei es kein Wunder, daß der USSB Göttingen und nicht die Gruppe in Michelstadt die Resolution zur Schulreform erarbeitet habe, die beschlossen wurde.
Quellen: Haug,Hans-Jürgen,Maessen,Hubert:Was wollen die Schüler?,Frankfurt 1969,S.53;
Erziehung und Klassenkampf Nr.2,Frankfurt 1971,S.20

09.08.1969:
Der SC Frankfurt gibt vermutlich heute sein 'Info' Nr.10 (vgl. 26.7.1969, 6.9.1969) heraus. In dieser Ausgabe des SC-Info werden darum Beiträge, die zum Teil für das Wochenendseminar des Frankfurter SDS zu Wahlkampffragen ausgearbeitet wurden, abgedruckt. Die Bereiche, die angeschnitten werden, sind nicht für alle Gruppen in gleicher Weise relevant."
Bei diesen Beiträgen u.a. zum SDS-Seminar (vgl. 2.8.1969) handelt es sich u.a. um einen "Aufriß zur Anti-Bundeswehr-Kampagne" von AUSS-Bürokollektiv und Projektgruppe Schule des VK-Gruppe Frankfurt, in dem es u.a. heißt:"
Aufgrund ... Flugblattverteilungen hat der VK Frankfurt Verbindung mit Soldaten aus fast allen hessischen Kasernen bekommen, ... . ... In Hessen führt die BW seit einiger Zeit keine öffentlichen Heerschauen mehr durch. Die letzte dieser Art wurde abgebrochen. Von Ort zu Ort zog ihr nämlich eine Gruppe von VKlern hinterher, störte dabei pathetische Reden von Militär- und Lokalbonzen, verlieh Offizieren Papporden, hielt die Besucher durch Stinkbomben vom Aufenthalt in Panzern und Ausstellungszelten ab, verteilte Flugblätter über den Sinn derartiger Veranstaltungen. Auch die letzte öffentliche Vereidigung von Rekruten in Michelstadt (ODW) verlief nicht in der vorgesehenen Weise. Ca. 100 extra aus Frankfurt angereiste VKler sorgten im Verein mit Schülern aus Michelstadt für eine unerwartete Störung. Höhenraketen wurden gezündet, ein undeutscher Gegeneid durch Sprechchöre verhunzte selbst den allerheiligsten Augenblick des kollektiven Eidschwures, und während des Deutschland-über-alles-Liedes hörte man allenthalben 'Humba Humba Täterä'. Schließlich mußte die Polizei eingreifen und in trauter Zusammenarbeit mit der Militärpolizei und besonders eifrigen Offizieren die Umfunktionierer vom Platz verdrängen, wobei einige mittelalterliche Opas, die sich jäh aus ihren Erinnerungsträumen an glorreiche alte Zeiten herausgerissen fanden, mit Schirmen, Sand und sonstigen Utensilien kräftig nachhalfen." Wenden sollen sich Gruppen an den VK Frankfurt in der Obermainanlage 9. Gefordert wird:"
DIE BW IST DIE MACHTVOLLSTE STÜTZE DER REAKTION
SCHLAGT DIE REAKTION WO IHR SIE TREFFT"
Quelle: SC-Info Nr.10,Frankfurt o.J. (1969)

09.02.1970:
Ein Mitglied der IKD Darmstadt berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
Gestern war eine Jugendfunktionärskonferenz der IG Chemie-Verwaltungsstelle Darmstadt (Circa 80 Anwesende). Unsere Genossen (3 Stücker) brachten die Diskussion auf das Berufsbildungsgesetz und vertraten unsere Losungen (Staatliche Lehrwerkstätten, Lehrlingsstipendium, - EGJS (Eigenständiger Gewerkschaftsjugendsektor,d.Vf.) nur in abgeschwächter Form). Danach Diskussion über das Sofortprogramm. Unsere Genossen brachten einen Antrag durch, der den Kreisjugendausschuß auffordert, sofort mit Aktionen an Berufsschulen zu beginnen, Aktionen und Ergebnisse auf unterster Gewerkschaftsjugendebene zu diskutieren, beides über die Schranken der Einzelgewerkschaften hinweg (letzteres war der kitzlige Punkt). Der Antrag wurde einstimmig angenommen (sogar der anwesende Bürokrat hielt es für opportun, mitzustimmen).
Nebenwirkung: Verkauf von Spartacus für 15 DM und Kontakte in den Odenwald hinein (Veith-Pirelli)."
Quelle: IKD-Gruppe Darmstadt-1 Mitglied:An IKD-Leitung,o.O. o.J. (Feb. 1970)

August 1970:
Vermutlich im August findet das zweite Plenum des Spartacus´Regionalausschusses (RA) Rhein/Main statt. Im Bericht des Zentralen Chemie Arbeitskreis für das Plenum wird u.a. festgehalten, von Darmstadt aus wolle man im September einen Sympathisanten Arbeitskreis im Odenwald gründen.
Quelle: Spartacus Rhein/Main-Zentraler Chemie AK:Bericht zum 2.Plenum,o.O. o.J. (1970)

08.11.1970:
Aus der RJ/ML Darmstadt (vgl. 24.8.1970, 10.11.1970) wird Peter Bosse wegen organisationsschädigendem Verhalten ausgeschlossen. Ihm folgt in den nun beginnenden Auseinandersetzungen eine ganze Gruppe, die sich in der Folge RJ/ML Darmstadt, dann, nach einem Zusammenschluß mit Gruppen aus dem Odenwaldkreis (ODW) Kommunistische Jugend/ML nennt.
Quelle: RJ/ML Darmstadt:Brief an ZK,Darmstadt 10.11.1970

31.12.1971:
Heute schließen sich, nach eigenen Angaben, die von der OG der bundesweiten RJ/ML des KAB/ML (vgl. Dez. 1971, 15.1.1972) abgespaltene RJ/ML-Darmstadt um Peter Bosse und die JLG (vermutlich Jungarbeiter- und Lehrlingsgruppe,d.Vf.) Erbach und Höchst im Odenwaldkreis (ODW) zur Kommunistischen Jugend (Marxisten-Leninisten) - (KJ/ML) zusammen. Gegenüber der OG der RJ/ML heißt es zu der Vereinigung:" Die Beweggründe hierfür sind schon in unserer Erklärung (die uns bisher nicht zugänglich war,d.Vf.) näher erörtert, man braucht hier nur noch kurz auf zwei Passagen hinzuweisen.
1.) Mit ein Punkt für die Neukonstituierung der drei Gruppen ist der, um eine Verwechslung mit der hier am Ort ansässigen Ortsgruppe der RJ(ML) auszuschließen.

2.) Die KJ(ML) sieht es als eine vordringliche Aufgabe an, die Einheit der Marxistisch-Leninistischen Bewegung herzustellen, und eine einheitliche Partei und Jugendorganisation aufzubauen. Wir werden es nie unversucht lassen, jeden Schritt, der auf eine Einheit hinzielt, aktiv zu unterstützen und selbst derartige Schritte unternehmen."
Quellen: KJ/ML-OK Darmstadt:An RJ/ML-OK Darmstadt,Darmstadt 15.1.1972;
KJ/ML-OK Darmstadt:Brief an ? (RJ/ML-ZK),Darmstadt 22.1.1972

22.04.1974:
In Breuberg-Neustadt im Odenwaldkreis (ODW) beginnt, laut SAG, bei Metzeler (1 567 Beschäftigte, IG Chemie Verwaltungsstelle Darmstadt) ein Streik von 300 Produktionsarbeitern, darunter Spanier, Griechen, Portugiesen, einzelne Türken und Jugoslawen sowie ein Deutscher, der bis zum 27.4.1974 dauert.
Quelle: Klassenkampf Nr.35,Frankfurt Mai 1974

01.05.1974:
Die KPD berichtet von ihrer regionalen Maidemonstration. Nachdem man sich zuvor mit einem Block von 250 Personen an der DGB-Demonstration beteiligte, seien dann 400 auf der KPD-Demonstration durch Nordend und Bornheim gezogen, wobei die KPD unterstützt wurde von KJV, LgdI, Rote Hilfe e.V., CISNU, Gruppe palästinensischer Arbeiter und Studenten, Äthiopische Studenten Vereinigung und revolutionären Kurden. In seiner Kundgebungsrede befaßt sich Frank Herterich von der Ortsleitung Frankfurt der KPD u.a. mit dem Metzelerwerk im Odenwaldkreis (ODW).
Quelle: Rote Fahne Nr.16,17 und 18,Dortmund 17.4.1974,24.4.1974 bzw. 2.5.1974

01.05.1974:
In Erbach-Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW) führt die Sympathisantengruppe der KPD zu unbekanntem Zeitpunkt eine Maiveranstaltung durch, an der auch ihr dortiger Landtagskandidat, Christopher Walther, teilnimmt. Eingegangen wird u.a. auf die Firmen Veith-Pirelli und Metzeler sowie auf die Gruppe oppositioneller Gewerkschafter (GOG) Breuberg.
Quelle: Rote Fahne Nr.18,Dortmund 2.5.1974

15.05.1974:
Der KBW gibt seine 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ - vgl. 1.5.1974, 29.5.1974) Nr.10 heraus. Aus Hessen wird berichtet über die KG Erbach/Michelstadt.
Quelle: Kommunistische Volkszeitung Nr.10,Mannheim 15.5.1974

24.05.1974:
Die KPD-Sympathisantengruppe Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW) führt eine Veranstaltung durch, bei der man sich außer mit Metzeler und der GOG Breuberg auch mit den wilden Streiks bei Hella Lippstadt und Philips Aachen befaßt.
Quelle: Rote Fahne Nr.21,Dortmund 29.5.1974

05.06.1974:
In der Nr.23 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 29.5.1974, 12.6.1974) berichtet die KPD u.a. über Spenden für den Parteitag (vgl. 26.6.1974). Diese gingen u.a. ein aus Breuberg.
Quelle: Rote Fahne Nr.23,Dortmund 5.6.1974

20.06.1974:
In Gießen demonstrieren, nach eigenen Angaben, frühestens heute fast 200 Anhänger der KPD, u.a. auch aus Frankfurt und Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW) gegen die Entlassung des KPD Landtagswahlkandidaten Heribert Planz bei der 'Gießener Allgemeinen'.
Quelle: Rote Fahne Nr.25 und 26,Dortmund 19.6.1974 bzw. 26.6.1974

26.06.1974:
In der Nr.26 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 19.6.1974, 3.7.1974) berichtet die KPD u.a. über Spenden für den Parteitag (vgl. 26.6.1974). Diese gingen u.a. ein aus Breuberg.
Quelle: Rote Fahne Nr.26,Dortmund 26.6.1974

18.09.1974:
In der Nr.19 der 'KVZ' des KBW (vgl. 4.9.1974, 2.10.1974) berichtet u.a. die Kommunistische Gruppe Erbach/Michelstadt (ODW) von "17% Arbeitslosigkeit beim Arbeitsamt Erbach".
Quelle: Kommunistische Volkszeitung Nr.19,Mannheim 18.9.1974

24.09.1974:
Die Hessische Landjugend im Odenwaldkreis (ODW) führt, laut KPD, eine Wahlveranstaltung u.a. mit Kandidaten der KPD durch, auf der man sich auch mit der Lage der Bauern befaßt.
Quelle: Rote Fahne Nr.40,Dortmund 2.10.1974

02.10.1974:
In der Nr.40 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 25.9.1974, 2.10.1974) berichtet die KPD über ihre Kandidatenliste der KPD zu den Landtagswahlen (LTW - vgl. 26.10.1974). U.a. kandidiert in Michelstadt (ODW) ein Student.
Quelle: Rote Fahne Nr.40,Dortmund 2.10.1974

26.10.1974:
Bei den Landtagswahlen (LTW - vgl. **.**.197*, **.**.197*) in Hessen erreicht der KBW in 19 Wahlkreisen 2734 Stimmen, die KPD, die ebenfalls kandidierte, in 22 Wahlkreisen 4 152 Stimmen. Die KPD und der KBW kandidierten in 17 Wahlkreisen gleichzeitig. Sie erreichen zusammen ca. 0,2% der Stimmen in ganz Hessen (55 Wahlkreise). In den Wahlkreisen, wo er kandidierte, erreicht der KBW durchschnittlich 0,3% der Stimmen. Die KPD erhält 4 152 Stimmen u.a. in Rüsselsheim, Offenbach, Frankfurt, dem Kreis Dieburg, Darmstadt, Wiesbaden, im Odenwaldkreis (ODW), in Erbach, Michelstadt, Frankfurt-Höchst, Gallus und Fechenheim, Offenbach, Dieburg, Marburg und Groß Gerau-West, während der KBW nur 2 734 Stimmen erhält.
Quellen: Rote Fahne Nr.44,Dortmund 30.10.1974;
Kommunistische Volkszeitung Nr.22 und 23,Mannheim 30.10.1974 bzw. 7.11.1974,S.1 bzw. S.8

19.02.1975:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.7 (vgl. 12.2.1975, 26.2.1975) heraus. Aus dem Odenwaldkreis (ODW) wird berichtet, daß der eigene Landtagskandidat für Michelstadt aus der IGM und dem DGB KJA Darmstadt ausgeschlossen worden sei. Solidarisch habe sich die DGB Jugendgruppe Erbach/Michelstadt erklärt.
Quelle: Rote Fahne Nr.7,Köln 19.2.1975

16.04.1975:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.15 (vgl. 9.4.1975, 23.4.1975) heraus. Aus Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW) wird eingegangen auf DGB Ortskartell und Jugendgruppe. Die KPD möchte dort eine rote Maidemonstration durchführen, wobei sie sich Beteiligung der Kollegen von Metzeler, Veith Pirelli (beide CPK-Bereich) und Howard Rotavator (IGM-Bereich) erhofft.
Quelle: Rote Fahne Nr.15,Dortmund 16.4.1975

01.05.1975:
In Michelstadt (ODW) will die KPD eine Demonstration ab Lindenplatz durchführen.
Quelle: Rote Fahne Nr.16,Dortmund 23.4.1975

Juli 1975:
In der Nr.4 von 'Die Rote Garde' (vgl. Juni 1975, Aug. 1975) berichtet die RG der KPD/ML u.a., die RG Mannheim/Ludwigshafen führte gemeinsam mit einigen vom KJV der KPD ein Zeltlager im Odenwald durch.
Quelle: Die Rote Garde Nr.4,Dortmund Juli 1975

09.08.1975:
Die KPD/ML gibt ihren 'Roten Morgen' (RM) Nr.32 (vgl. 2.8.1975, 16.8.1975) heraus. Aus Hessen wird berichtet über Klassenjustiz in Erbach und Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW).
Quelle: Roter Morgen Nr.32,Dortmund 9.8.1975

31.08.1975:
Die SAG gibt ihren 'Klassenkampf' Nr.49 (vgl. 17.6.1975, 15.10.1975) heraus. Berichtet wird auch im Zusammenhang mit der Schließung der Jana KG Tauberbischofsheim über Arbeitslose und Bauindustrie im Odenwaldkreis (ODW).
Quelle: Klassenkampf Nr.49,Frankfurt 31.8.1975

28.01.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.4 (vgl. 21.1.1976, 4.2.1976) heraus. Spenden "Stärkt die kommunistische Propagandaarbeit - gegen Revisionismus und Sozialimperialismus!" gingen im Januar u.a. ein aus Brombachtal (ODW).
Quelle: Rote Fahne Nr.4,Köln 28.1.1976

10.03.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.10 (vgl. 3.3.1976, 17.3.1976) heraus. Spenden gingen im Februar u.a. ein vom Rote Fahne Freundeskreis (RFFK) Michelstadt.
Quelle: Rote Fahne Nr.10,Köln 10.3.1976

27.04.1976:
In Neustadt-Breuberg (ODW) führt die KPD eine Maiveranstaltung durch.
Quellen: Rote Fahne Nr.17 und 18,Köln 28.4.1976 bzw. 5.5.1976;
Rote Fahne Pressedienst Nr.18,Köln 4.5.1976

17.01.1977:
Die KPD (vgl. 26.1.1977) berichtet vermutlich aus dieser Woche von Veith Pirelli Höchst über das Erscheinen ihres 'Roten Reifenbauers'.
Quelle: Rote Fahne Nr.4,Köln 26.1.1977

19.01.1977:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.3 (vgl. 12.1.1977, 26.1.1971) heraus und berichtet aus Höchst im Odenwaldkreis (ODW) über die Reifenbauindustrie (CPK-Bereich).
Quelle: Rote Fahne Nr.3,Köln 19.1.1977

10.03.1977:
Im Odenwaldkreis (ODW) führt die Rote Garde (RG) der KPD/ML eine Bertolt Brecht Veranstaltung durch.
Quelle: Roter Morgen Nr.15,Dortmund 15.4.1977

05.11.1977:
In Michelstadt im Odenwaldkreis (ODW) will die KPD/ML eine Veranstaltung zu 60 Jahren Oktoberrevolution durchführen.
Quelle: Roter Morgen Nr.44,Dortmund 4.11.1977

07.10.1991:
R.ZIPPEL@EAST-END berichtet am 2.1.1994 im Brett Z-NETZ/FORUM/DISKUSSION/POLITIK:"
- in Mücke-Atzenhain, Baunatal bei Kassel und Michelstadt werden Ausländerwohnheime mit Molotow-Cocktails und Pflastersteinen angegriffen".
Quelle: Z-NETZ/FORUM/DISKUSSION/POLITIK-R.ZIPPEL@EAST-END:Noch mehr Opfer_2,2.1.1994

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