Rote Fahne - Zentralorgan der Marxistisch-Leninistischen Partei Österreichs (MLPÖ), Jg. 12, Sonderdruck, Mai 1974

Mai 1974:
Es erscheint, von der MLPÖ herausgegeben, ein "Sonderdruck" der "Roten Fahne - Zentralorgan der Marxistisch-Leninistischen Partei Österreichs (MLPÖ)" zur "Teuerungsrate", die "voraussichtlich noch im Mai die Katastrophenmarke von 10 Prozent erreichen oder sogar überschreiten soll". Dazu heißt es: "Lasst Euch nicht für dumm verkaufen! … Gründet in den Betrieben und an allen Arbeitsplätzen Kampfkomitees zur Durchsetzung Eurer Forderungen! Arbeiter, wehrt Euch!" Und: "Kein Stillhalten bei Löhnen, Gehältern und Renten! Kein Warten auf generelle 'Lohnrunden', die Regierung und ÖGB-Führung immer weiter hinauszuziehen versuchen, während die Inflationsgewinner dick profitieren und die Preise, Steuern und Tarife in den Himmel wachsen!"

Zu "Lohnkämpfen" und "Kampfkomitees" heißt es noch: "Innerbetriebliche Lohnkämpfe, unabhängig von den versprochenen allgemeinen Lohnrunden und organisiert durch betriebliche Kampfkomitees! Das ist jetzt die einzige Möglichkeit für die Arbeiter und Angestellten, sich gegenüber den Auswirkungen und Folgen der Inflation wenigstens einigermaßen schadlos zu halten! Schafft eure eigenen neuen Kampforgane!"
Quelle: ZK der MLPÖ: Rote Fahne. Zentralorgan der Marxistisch-Leninistischen Partei Österreichs (MLPÖ), Sonderdruck, Wien, Mai 1974.

MLPO_Rote_Fahne_1974_05_Sonderdruck_01

MLPO_Rote_Fahne_1974_05_Sonderdruck_02



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