"MAD - Anarchistische Hefte"
"Revolte! Organ der Subrealisten"

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 29.8.2018


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MAD ("Materialien, Analysen, Dokumente") war eine anarchistische Zeitschrift, die von der Hamburger "Föderation Neue Linke" (FNL) herausgegeben wurde und "der Verbreitung und Weiterentwicklung des anti-autoritären Sozialismus dienen und die Positionen der FNL verdeutlichen" sollte. Es sollten für die "Bewegung Materialien und Mittel zur Propaganda erarbeitet" werden, so dass die einzelnen MAD-Hefte jeweils mit einem Themenschwerpunkt erschienen. Mit der Doppelnummer 4/5 sahen die Herausgeber ihre Ziele erreicht. Mit der Umbenennung der Zeitschrift in "Revolte" wollten sie schon durch den Titel den zukünftigen Schwerpunkt deutlich machen, der nun auf die Diskussion von theoretischen und praktischen Problemen gelegt werden sollte.

Die Zeitschrift MAD erschien von September 1971 bis Anfang 1973 (Nr. 1 bis Nr. 4/5), die Zeitschrift "Revolte" von Mai 1973 bis 1982 (Nr. 6 bis Nr. 30/31). Leider können wir hier nicht alle Ausgaben dokumentieren. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser daher um Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

22.09.1971:
Von der der "Föderation Neue Linke" (FNL), Hamburg erscheint die Nr. 1 der Informationsreihe "MAD" ("Materialien, Analysen, Dokumente"). Laut Editorial soll sie "der Verbreitung und Weiterentwicklung des anti-autoritären Sozialismus dienen und die Positionen der FNL verdeutlichen".

Weiter heißt es: "Die FNL ist eine Föderation autonomer anarchistischer Stadtteil- und Basisgruppen, die zusammen als Gesamtgruppe das Plenum bilden, das allein über die politische Aktivität der FNL entscheidet. Die Gruppen bestehen aus Schülern, Lehrlingen, Jungarbeitern und Studenten, die sich auf der theoretischen Basis der 'FNL-Plattform' vereinigt haben.
Die MAD-Reihe will der notwendigen Herstellung einer unserer Zeit angepassten revolutionär-sozialistischen Theorie beitragen, und zwar unter folgenden, von der FNL in ihrer Praxis angewandten Prinzipien:
- Ablehnung des zentralistischen Organisationsmodells und Bejahung des Dezentralismus
- Ablehnung des Parlamentarismus als Verschleierungspolitik gegenüber dem Proletariat
- Bejahung der Direkten Aktion in Form von Produktionssabotage, Generalstreik, Besetzungen usw. als Mittel der sozialen Revolution, die allein den Kapitalismus stürzen kann
- Zerstörung, und nicht Eroberung, des Staates als Aufgabe der Sozialisten
- Anerkennung des historischen und dialektischen Materialismus und der darauf beruhenden Kapitalismusanalyse, soweit diese auf unsere heutige Situation zutrifft, da sich der Kapitalismus seit Marx geändert hat
- Anerkennung der Tatsache, dass nur die Arbeiterklasse in den Klassenkämpfen ihre eigene Organisationsform entwickeln kann und somit nicht Objekt, sondern Subjekt ihrer Befreiung wird
- Selbstverwaltung der Individuen über sich selbst und in allen Bereichere ihres Lebens (Produktion, Verteilung, Konsum usw.) als radikales Ziel der sozialistischen Revolution

UNTER DER PAROLE: MARX UND BAKUNIN IN EINER FRONT !"

Artikel der Ausgabe sind u. a.:
"I. Kritik der heutigen Welt als einer Welt der Herrschaft"
A. Was kritisieren wir?
1. Die Sozio-ökonomischen Verhältnisse
2. Die politischen Verhältnisse
3. Die menschlichen und zwischenmenschlichen Verhältnisse
B. Wie kritisieren wir?
1. Gegen die globale und permanente Unterdrückung müssen wir eine globale und permanente Kritik führen
2. Was heißt eigentlich: eine radikale Kritik?
3. Das Prinzip der Selbstverwaltung als ihrer Verwirklichung

II. Zerstörung der heutigen Welt oder die Revolution
1. Die bisherigen proletarischen Revolutionen
2. Geschichte der Arbeiterbewegung
3. Keine organisierte revolutionäre Bewegung
A. Das Vorhandensein einer objektiven revolutionären Lage
B. Das Vorhandensein von unorganisierten Revolutionären
C. Spontaneismus und Organisationsfrage
1. Ökonomischer Kampf und gewerkschaftliche Organisation
2. Ablehnung jeder politischen Tätigkeit
3. Die Frage der Avantgarde

III. Die herrschaftslose Welt oder die Anarchie
1. Die Geschichte der Entwicklung der anarchistischen Theorie
2. Verwirklichungsformen der anarchistischen Gesellschaft
A. Die Abschaffung
1. Die ökonomische Grundlage
2. Der politische Machapparat
B. Der Aufbau
1. Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungsorganisation der Arbeiterklasse, der Produzenten selbst
2. Eine ganzheitliche Selbstverwaltung ihres alltäglichen Lebens durch die Arbeiterklasse
3. Die anarchistische Gesellschaft
a) Grundprinzipien
b) Mittel
A. Die Vergesellschaftung
B. Die Selbstverwaltung
C. der Föderalismus
D. Das Aufbaumittel: die Räte."

Weitere Titel der MAD-Reihe sollten sein:
- "Gewerkschaften und 'Gewerkschaftsfrage'"
- "Über die Kommunikation"
- "Bolschewismuskritik"
- "Die Kollektivierungen in der spanischen Revolution"
- "Texte aus der Situationistischen Internationale".
Quelle: MAD (Materialien, Analysen, Dokumente), hrsg. von der FNL Hamburg, Jg. 1, Nr. 1, Hamburg, 22. September 1971.

1973:
Anfang 1973 erscheint die Doppelnummer 4/5 der Informationsreihe "MAD" ("Materialien, Analysen, Dokumente"), Untertitel: "Anarchistische Hefte". Der Themenschwerpunkt lautet: "Kritik des Bolschewismus (Teil 2) und für einen libertären Marxismus".

Erklärt wird auf Seite 26 ferner, dass diese Ausgabe der MAD die letzte "in der bisherigen Form" sei. Das habe zwei Gründe: "Der erste wäre, dass wir unser bisher gestecktes Ziel erreicht haben. Wir wollten der Bewegung Materialien und Mittel zur Propaganda erarbeiten, was uns bis zu einer gewissen Grundlage gelungen ist. Zum anderen sehen wir die Notwendigkeit der theoretischen Aufarbeitung und Auseinandersetzung weiterhin als vordringliches Primat unserer Tätigkeit, besonders im Hinblick auf die Stärkung der libertären Bewegung. Die Schwerpunkte liegen unserer Meinung nach auf dem Gebiet der Erarbeitung einer eigenständigen und eindeutig alternativen Position gegenüber den autoritären Sozialisten. Dies erschien - als wir mit der MAD begannen - und erscheint uns noch als wichtigste Aufgabe. Wir wollen mit der Titeländerung die Zeitschrift zum Forum der Propaganda machen und alle praktischen und theoretischen Probleme vereinheitlichen und erörtern.

Hierzu ist die Beteiligung der gesamten Bewegung eine Notwendigkeit. Wir bieten deshalb (was sich trotz aller gegenteiligen Behauptungen noch nie ausschloss) jedem oder jeder Gruppe, individuell oder kollektiv, an, Artikel zu veröffentlichen, mit dem Ziel, die Einheit der Bewegung herzustellen. Die inhaltlichen Schwerpunkte sollten in den Fragen Marxismus - Selbstverwaltung - Selbstorganisation und in der Organisierung der Anarchisten auf Bundesebene liegen. Desweiteren natürlich auch in der Darstellung von Kampagnen und Aktionen und den daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Auch über Erfahrungen der Basis-Arbeit sollte berichtet werden …

Zusammenfassen: MAD wird in 'REVOLTE', anarchistische Zeitschrift umbenannt und nicht mehr als themenbezogenes Heft, sondern als Organ für theoretische und praktische Probleme erscheinen.

Die permanente Redaktion bleibt unverändert und die Zeitschrift wird im MAD-Verlag weiter erscheinen. 'REVOLTE' wird als offenes Organ herausgegeben und nicht mehr als Produktion einer Gruppe, deshalb bieten wir jedem eine ständige Mitarbeit an."

Artikel der letzten MAD-Ausgabe sind:
- "Kritik des Neo-Bolschewismus"
- "Exkurs 1"
- "Exkurs 2"
- "Erstveröffentlichung in Deutschland: Daniel Guérin: Ein libertärer Marx?"
- "Der Kommunismus und die Partei des geplanten Überlebens oder der Kommunismus als wirkliche Bewegung der Aufhebung und als wirklicher Schein derselben
- "Erstveröffentlichung in Deutschland: Daniel Guérin: Ein Beispiel für Unwirksamkeit: Die KPD 1919-1933"

Geworben wird u. a. für: Michael Bakunin: "Staatlichkeit und Anarchie", Peter Kropotkin: "Brot für alle", für das "MAD-Sonderheft Nr. 2", u.a. mit: "Solidarität mit dem Georg von Rauch-Haus. Eine Dokumentation über den Kampf der Rauchleute
gegen Springer und Senatsbürokraten", für das "MAD-Heft" Nr. 3 mit einem zentralen Artikel "Über die Gewalt. Eine Auseinandersetzung mit den Ursachen der Gewalt und über die Legitimation der Gewalt". Weiter für: "Heinzelpresse" (Köln),
für die "Schwarzen Protokolle", für: "Der Funke. Zentrales Organ des Marxistisch-leninistischen Zentrums (MLZ)", für die "Lehrlingszeitung", für "links", "Hundert Blumen" und für den "Berliner Anzünder".
Q: MAD - Anarchistische Hefte, Jg. 3, Nr. 4/5, Hamburg, 1973.

Mai 1973:
Im Kieler (vormals Hamburger) MaD-Verlag (Lutz Schulenburg) erscheint die Nr. 6 der "Revolte - Anarchistische Zeischrift für Theorie und Praxis der libertären Bewegung". In den "Redaktionsnotizen" wird darauf verwiesen, dass aufgrund einer Mitteilung der "K 4 Pressestelle" das Impressum geändert werden musste. Deshalb sei eine neue Aufteilung gewählt worden: "Verantwortlicher Redakteur und Verlagsinhaber".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Tendenzieller Fall der Autorität. Chancen der Anarchisten"
- "Volksfront in Frankreich"
- "Nieder mit der Armee"
- "Dokumentation: Die Frankfurter Straßenkämpfe"
- "Beispiel Baustraße 11"
- "Kriminalisierung"
- "Verdrehungen"
- "Staatsterror"
- "Asta"
- "Wohun(g)skampf. Flugblatt der Schwarzen Zelle und Direkte Aktion"
- "Eine neue Etappe. Kurzbericht eines Genossen über die Frankfurter Kämpfe"
- "Lügen, Verleumdungen, Diffamierungen"
- "Es lebe die Straßenfete"
- "Ein Vorwort"
- "Kommentare"
- "Peron, was nun?"
- "Aufruf unseres ZK's aus Wetzlar"
- "Kulturfront"
- "Manifest. Gegen jede staatliche Kultur"

Geworben wird u. a. für den Buchversand "Manifest" aus Hamburg, für "Konzept - Die Zeitung, die sagt, was andere nicht sagen", für die "Graswurzelrevolution", für den Verlag Assoziation in Hamburg, für die "Schwarzen Protokolle", für die anarchistische Zeitung: "Bambule", für "LZ. Zeitung für Lehrlinge", für den "Funken". Geworben wird noch für Produkte des MaD-Verlags.
Quelle: Revolte - Anarchistische Zeitschrift für Theorie und Praxis der libertären Bewegung, Jg. 3, Nr. 6, Kiel, Mai 1973.

Juli 1973:
Es erscheint die Nr. 7 der Zeitschrift "Revolte" mit dem Untertitel: "Zeitschrift für Theorie und Praxis der libertären Bewegung".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Programmatische Perspektiven"
- "Nationale Befreiung oder Klassenkampf?"
- "Die Commune von Saigon (1)"
- "Vietnam Superstar. Analyse aus dem Programm der FNL"
- "Thesen über Nordirland"
- "Nationale & Soziale Revolution in Quebec"
- "Manifest der F.L.O."
- "Zum Problem: Separatismus"
- "Ein Vorwort (2. Teil)"

Geworben wird u. a. für die "Graswurzelrevolution", für die "Schwarzen Protokolle", für den "MaD"-Reprint, für den "Langen Marsch", für Reprints aus der "Reihe Anarchosyndikalismus".
Q: Revolte - Zeitschrift für Theorie und Praxis der libertären Bewegung, Jg. 3, Nr. 7, Kiel, Juli 1973.

01.10.1973:
Es erscheint die Nr. 8 der "Revolte" mit dem Untertitel: "Zeitschrift für Theorie und Praxis".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Editorial"
- "Am Ende beginnt der Anfang!"
- "Textatische Dokumentation"
- "Als Ziel die praktische Wahrheit haben"
- "Solidarity. Selbstdarstellung"
- "Nachwort zur Broschüre: 'Die Bolschewiki und Arbeiterkontrolle'"
- "Phantasie & Ästhetik"
- "Lenin über Kronstadt"
- "Inform. Nachrichten-Berichte"

Geworben wird u. a. für "MaD-Flugschriften", für den Karin-Kramer-Verlag, für den "Metzger. Alternativ Zeitung", für den Trikont-Verlag.
Q: Revolte - Zeitschrift für Theorie und Praxis, Jg. 3, Nr. 8, Kiel, 1. Oktober 1973.

Januar 1974:
Es erscheint die Nr. 9 der "Revolte - Zeitschrift für Theorie und Praxis".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur Geometrie der Repression"
- "Natur, ganz unmystisch"
- "Brief an eine Schwester"
- "Textatische Dokumentation: Allgemeine und spezielle Ebene der Gewalt"
- "Der Tod der Familie"
- "Arbeiter, die keiner kennt …"
- "Trotz aller gegenteiligen Behauptungen: Wir sind nicht allein"
- "Inform. Berichte-Nachrichten-Korrespondenz"

Geworben wird für: "MAD-Flugschriften": "Nr. 1: "Dranbleiben. Einmal klappts bestimmt. Strategie und Taktik für den Betriebskampf", Nr. 2: "Perspektive einer bewussten Änderung des alltäglichen Lebens. Texte der Situationisten", Nr. 3: "Aufstand auf Ceylon. Über dessen Ursache. Verlauf & Niederlage", für "Amerika-Presse", für "Fanal. Antimilitaristisches Monatsblatt", für "Feuerzeichen. Links-Kritisch-Freiheitlich", für die "Schwarzen Protokolle", für Ernest Mandel: "Der Sturz des Dollars".
Q: Revolte - Zeitschrift für Theorie und Praxis, Jg. 4, Nr. 9 , Kiel, Januar 1974.

Mai 1975:
Es erscheint die Nr. 13 der Zeitschrift "Revolte - Anleitungen zur Subversion". Herausgeber sind: Lutz Schulenburg und Hanna Mittelstädt.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ratgeber: Vom wilden Streik zur generalisierten Selbstverwaltung"
- "Die Herausgeber: Editorial: Herr Nihilismus, sein Terrorismus und die Revolution"
- "Raoul Vaneigem: Terrorismus und Revolution. Notizen über die gegenwärtigen Verhältnisse"
- "For Ourselves: Vorschläge für eine internationale Allianz revolutionärer Organisationen"
- "Die Herausgeber: Noten zum Programm der Allianz"
- "Jürgen Otte: Kritikpunkte zu dem Schreiben der Gruppe FOROURSELVES in Bezug auf die revolutionäre Allianz"
- "Note der Herausgebers"
- "Kollektiv TOUT: Briefe gegen die Familie"
- "Peter Paul Zahl: Gespräche mit Paul M. und die Gesänge des Herrn P."
- "U. Gaday: Die Linke ist, wie sie spricht - oder nachdenken ist verboten, zum Schreiben hat man Pfoten"
- "Note des Herausgebers"
- "Heidi Schmidt: Meine Art zu leben"
- "Noten der Herausgeber"
- "Adresse zur 100-jährigen Anwesenheit von Georg Herwegh"

Geworben wird u. a. für: Paul Cardan: "Postskript zur Neudefinition der Revolution", Otto Rühle: "Die Revolutionen Europas", für die Ausgaben 10/11 und 12 der "Revolte", für den Verlag Association in Hamburg, für den Karin-Kramer-Verlag und für die Edition Queimada.
Q: Revolte - Anleitungen zur Subversion, Jg. 5, Nr. 13, Hamburg, Mai 1975.

Oktober 1975:
Es erscheint Nr. 14 der Zeitschrift "Revolte - Anleitungen zur Subversion".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Editorische Notizen"
- "Editorial. Befreit den Ausdruck (2): Die Macht der Phantasie"
- "Raoul Vaneigem: Die letzten Tage der Kultur"
- "Revolution-Subrealist. Konzeptionelle Erklärung der Subrealisten-Bewegung"
- "11 Fragen und 11 Antworten der Subrealisten"
- "Attila Eisenherz: Thesen zum Automatismus"
- "Automatische Texte"
- "Killt die Avantgardisten"
- "Communique der Subrealisten zum Tod von Peter Reske"
- "Peter Reske Entwürfe"
- "Lutz Schulenburg: Für Peter"
- "Heidi Schmidt: Fragmente zum Automatismus und automatische Fragmente"
- "Pierre Gallissaires: Zeitraumtraum. Oder: Meine erste Begegnung mit Karl Marx"
- "Briefe aus Portugal"
- "Anti-urbanistische Comix"
- "Assoziation vom Rande der Hirnrinde"
- "Bochumer subversive Aktion"
- "Nicht vergessen: 4. Mai-Deine Stimme der KPD"
- "Ändere dein Leben: Zieh in eine von Englands neuen Städten"
- "Noten der Herausgeber"

Geworben wird u. a. für Heidi Schmidt: "Tagträume. Gedichte & Erzähltes".
Q: Revolte - Anleitungen zur Subversion, Jg. 5, Nr. 14, Hamburg, Oktober 1975.

Juni 1976:
Es erscheint die Doppelnummer 15/16 der "Revolte! Organ der Subrealisten". Das Redaktionskomitee besteht aus: Clara Diabolis, J. J. Ziffer, Attila Eisenherz.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Editorische Notizen"
- "Der Krieg gegen das Unbekannte"
- "Der Tod der Wohngemeinschaft"
- "Organisation als Bewusstsein oder Reflex"
- "Das impressive Dunkel"
- "Die Ware geht ihren Weg"
- "Die Normalität des Amoks"
- "Warten auf den Mai"
- "Kurswagen nach Nirgendwo"
- "Darry-le-Supermarche"
- "Im Namen des Volkes"
- "Unterdrückte Nachrichten"
- "Der Preis der Bastille"
- "A. Eisenherz/J. J. Ziffer: Keiner soll entkommen"
- "A. Eisenherz: Macht der Bilder"
- "J. Phantom/A. Hotchkin/A. Eisenherz: Ich wollte das Rot von Technicolor"
- "Solidarity/Combate: Lusitanisches Dossier"
- "Dokumente der Subrealisten"
- "Die Subrealisten antworten dem Stern"
- "Brief an das Komitee der Wütenden zu Bommi Baumann"
- "Vorläufige Grenzpunkte unserer Organisation"
- "Ausleuchtungen"
- "Ansprache vom Jütländer Kongress"
- "Öffentliche Notiz zum Jütländer Kongress"
- "Definition"
- "Geschichten, die die Ware schieb"
- "J. Phantom: Notizen zum Leben der Studenten"
- "J. J. Ziffer: Der Bart muss ab"
- "A. Eisenherz: Manifest für die Macht der Frau"
- "A. Eisenherz: Reise ins Helle der Nacht. Ein Bericht"
- "Das Münchener Räteterritorium im Schimmer der Pariser Commune"
- "A. Eisenherz: Bestie und Biedermann"

Geworben wird u. a. für die Schrift: "Situationistische Internationale 1958-1969", für MaD-Flugschriften, Peter Paul Zahl: "Die Barbaren kommen", für die "Schwarzen Protokolle", für die Doku: "Aktion Jugendhaus", die Carl von Ossietzky Buchhandlung in Oldenburg.
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 6, Nr. 15/16, Hamburg, Juni 1976.

September 1976:
Im September erscheint eine "Sonderausgabe" der "Revolte! Organ der Subrealisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Kadaver, euch kennen wir"
- "Comix. Die Intelligenz in einer ökonomischen Welt"
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 6, Sonderausgabe, Hamburg, September 1976.

Dezember 1976:
Vermutlich im Dezember erscheint Nr. 17 (Ausgabe III-76) der "Revolte! Organ der Subrealisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Editorische Notizen"
- "Die letzte polnische Zeitung"
- "Deja Vu"
- "Liberische Schlaglichter"
- "Atomfusion"
- "Sonntags Nie?"
- "Manöver für die Nacht der langen Messer"
- "Die Ware geht ihren Weg"
- "Theoretische Literatur"
- "Abrechnung mit der Ehrlichkeit"
- "Der Augenblick und seine Stimmung"
- "Keiner soll entkommen! Noten zeitgenössischer Erscheinungen. Zweiter Teil der Triologie"
- "Die Funktionalisierung des Orgasmus"
- "Die Radioaktivität und ihre Feinde. Stürme über Brokdorf. Die Rückkehr Störtebekers und einige Folgerungen daraus"
- "Chronik"
- "Dokumente der Subrealisten"

Geworben wird für die Broschüre "Die Radioaktivität und ihre Feinde". In der Reihe "Poetische Aktion" ist u. a. erschienen: "Tristan Tzara: "7 Dada Manifeste", Heidi Schmidt: "Anfälle. Tagebuchfragmente", Maurice Brinton: "Die Subversion der Beleidigten". Im Frühjahr 77 soll erscheinen: "Situationistische Internationale. Über das Elend im Studentenmilieu".
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 6, Nr. 17 (III-76), Hamburg, (Dezember) 1976.

Juli 1977:
Vermutlich im Sommer erscheint die Doppelnummer 18/19 (Ausgabe I/II 1977) der "Revolte! Organ der Subrealisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Editorische Notizen"
- "Indien"
- "Im Wunderland der des melancholischen Idealismus"
- "Lagebericht"
- "Der Journalismus als Ware und die Ware des Journalisten Peinemann"
- "Zum Tod des Bürokraten Buback"
- "Das Ereignis und seine Zurichter"
- "Es liegen einige Leichen rum, wo tun wir sie nur hin"
- "Keiner soll entkommen (III)"
- "Kritik der Gegenökonomie"
- "Tafelbild"
- "Die Szenerie der Idylle und des Schreckens"
- "Dem Elend auf der Spur"
- "Über das Elend der Studenten und die Perspektiven einer Revolution"
- "Über das Negative und die Konstruktion"
- "Zum Traum"
- "Fundus der geheimen Bibliothek"
- "Dokumente der Subrealisten"
- "Nie wieder Chabrol"
- "Zwei Abschiede"
- "Ad Pennemann"
- "Chronik"
- "Meterologie"
- "Prototyp eines kybernetischen Urbanismus"
- "Vom Handel"
- "In der Vorhölle"
- "Einige notwendigen Korrekturen an einem rückständigen Ethos"
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 7, Nr. 18/19 (I/II), Hamburg, (Juli) 1977.

Dezember 1977:
Vermutlich zum Jahresende erscheint eine 3-seitige Sonderausgabe der "Revolte - Organ der Subrealisten" ohne Titel und Nummer.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Kopf oder Kompromiss"
- "Gegen das Prinzip Eierlikör"
Q: Revolte - Organ der Subrealisten, Jg. 7, Sonderausgabe ohne Titel und Nummer, o. O., o. J. (Dezember 1977).

Mai 1978:
Es erscheint die Nr. 21 (Ausgabe II/1978) der "Revolte! Organ der Subrealisten". Redaktionsschluß war der 18.5.81.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wir spielen bis der Tod uns abholt"
- "Henri Lefebvre: Die Rekuperation ein praktisches Problem"
- "Clara Diabolis: Der Mai ist gekommen, der Herzfleck schreitet aus"
- "Neon-Azismus"
- "Feststellung"
- "Heidelberger Erklärung"
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 8, Nr. 21 (Ausgabe II/1978), Hamburg, Mai 1978.

April 1981:
Vermutlich im April erscheint die Doppelnummer 28/29 (Ausgabe I/II 1981) der "Revolte! Organ der Subrealisten". Redaktionsschluß war der 30.3.81.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Jugendvorstellung"
- "Der Idiot der Gesellschaft"
- "Zahl der glücklichen Verkäuflichkeit"
- "Aufgussintelligenz"
- "Heroin, der Stoff der gelebten Misere"
- "Zwei Attentäter (David Chapmann, Marinus van de Lubbe)"
- "Berliner Fragment"
- "Kennen Sie Kino?"
- "Umnachtungen"
- "Das Raumzeitfeld"
- "Der Krieg verschläft die Zeit"
- "Schlupfwinkel der Angestellten"
- "I. Aktualisierte Thesen zum Urbanismus"
- "II. Künstliche Landschaften"
- "III. Warenpräsentation, Urbanismus und Nervosität"
- "IV. Transitorischer Warenraum"
- "Quo Vadis, Kosak?"
- "Neuere Klassenkämpfe. II. Italien als Laboratorium des Kapitals"
- "Die letzte polnische Teilung"
- "Die Gesellschaft ist der Kern, den wir spalten müssen"
- "Strom ist Opium fürs Volk"
- "Amerika in 18 Thesen"
- "Eine Kontinentalgeschichte der Ware"
- "Reise in die Neuzeit"
- "Wider den Mondscheintarif"
- "Die Sozialisation der Subjektivität"
- "Dokumente: Toast auf die Aufständischen"
- "Schüsse in der Requisitenkammer"
- "Ball der einsamen Herzen"
- "Chronik"
Q: Revolte! Organ der Subrealisten, Jg. 11, Nr. 28/29 (Ausgabe I/II), Hamburg, (April) 1981.

Letzte Änderung: 29.08.2018