Revolutionär-Kommunistische Jugend (RKJ): Info, Jg. 2, Nr. 15, 29. Apr. 1971

29.04.1971:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM erscheint das 'RKJ-Info' Nr. 15 (vgl. 24.3.1971, 15.5.1971) mit den Beiträgen:
- "Zur Zentralisierung der RKJ";
- "Thesen zur Situation der RKJ (Wilfried K., Marl)";
- "Zur Kritik der Neukonzeption der Nationalen Leitung";
- "Konnte das Mannheimer Treffen seine Aufgabe erfüllen?" zum nationalen Treffen am 1. und 2.1.1971;
- "Die politische Arbeit im Milieu der Kriegsdienstverweigerer", von der Minderheitsposition in der RKJ Mannheim; sowie
- "Protokoll der Sitzung der Zentralen Kommissare und der regionalen Leitungen am 13. / 14. März 1971 in Köln", auf der der Bereich Südwest (Heidelberg, Mannheim, Neustadt, Saarbrücken und Speyer) berichtet, der sich bisher lediglich mit ca. 15 Leuten an der Black-Panther-Demonstration in Zweibrücken beteiligte. Berichtet wird:"
Zu Heidelberg ist erwähnenswert, daß die Studenten einen hohen Politisierungsgrad erreicht haben und allein schon aus diesem Grund eine Arbeit an der Uni HD lohnenswert sei, um die erfahrensten Genossen für die RKJ zu rekrutieren. Noch gruppieren sich die Studenten um die beiden SDS-Fraktionen, so daß die vier RKJ-Genossen in HD noch recht isoliert arbeiten." Dies liegt unter anderem auch daran, daß die RKJ-Genossen in HD erst recht neu in der Studentenbewegung sind. Bislang Arbeit im örtlichen Lehrlingszentrum und in der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit. Für Anfang des SS 71 ist eine Mandel-Veranstaltung in HD geplant, um die Arbeit der noch jungen und kleinen RKJ-Gruppe zu stärken." Der Bereich West berichtet von der Angela-Davis-Demonstration in Essen (vgl. 6.3.1971). der Bereich Nord (Hamburg, Northeim und Wolfsburg) konstituierte sich Ende Feb. 1971. Der Schülerbereich sei meist kopflastig, der Lehrlingsbereich unterbesetzt. Der zentrale Kommissar für äußere Angelegenheiten berichtet über die drei neuen Gruppen Eßlingen, Wolfsburg und Northeim, wo sich eine Minderheit nicht der RKJ anschließen wolle. Reale Ansätze gäbe es in Essen, Heidelberg, Helmstedt und Ludwigshafen. In Gießen besteht Kontakt zu einer Medizinergruppe, in Göttingen zu Studenten. Die IJGD stehe den Gedanken der IV. Internationale nahe. Vorbereitet wurde der 1. Mai sowie die Veranstaltung zur Pariser Kommune am 16.5.1971 in Paris.
Q: RKJ-Info Nr. 15, Hamburg 29.4.1971

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