Vereinigung Sozialistischer Kulturschaffender (VSK):
'Revolutionäres Ballett aus China' (1976)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 24.3.2017


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Von der "Vereinigung Sozialistischer Kulturschaffender" (VSK) herausgegeben, erscheint im Oktober 1976 die Broschüre: "Revolutionäres Ballett aus China." Die Balletttruppe aus China, so heißt es, wolle mit ihrem Tanz dazu beitragen, an den Tod von Mao zu erinnern und einen Beitrag zum "Kampf um nationale Unabhängigkeit und Befreiung vom Kolonialismus und Hegemonismus" leisten.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Oktober 1976:
Von der "Vereinigung Sozialistischer Kulturschaffender" herausgegeben, erscheint die Broschüre: "Revolutionäres Ballett aus China."

In der Vorbemerkung heißt es: "In diesen Tagen und Wochen, in denen überall auf der Welt die fortschrittlichen Menschen um Mao Tse-tung, den großen Führer des chinesischen Volkes trauern, erreichte uns die Nachricht, dass die Balletttruppe aus der Volksrepublik China mit revolutionären Tanzdramen in der Bundesrepublik gastieren wird. Wir begrüßen das Zustandekommen dieser Tournee, stellt sie doch einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung und Festigung der Freundschaft zwischen dem deutschen und dem chinesischen Volk dar."

Man freue sich darüber, dass "Tausende von Menschen bei uns die Aufführung der revolutionären Tanzdramen selbst miterleben können.

Die revolutionäre Umgestaltung der alten Pekingoper und anderer Formen der chinesischen Kunst in der Großen proletarischen Kulturrevolution ist für uns ein großartiges Beispiel für die entschlossene Weiterführung des Klassenkampfes auch an der Kulturfront im Sozialismus, ein Beispiel dafür, wie die Volksmassen - die Triebkraft der Geschichte - 'das Neue durch kritische Aufnahme aus dem Alten hervorgehen lassen' und eine proletarische revolutionäre Kunst und Kultur schaffen. Die Voraussetzung dafür schufen die chinesischen Arbeiter und Bauern unter der Führung ihrer Kommunistischen Partei mit dem verehrten Vorsitzenden Mao Tse-tung an der Spitze mit der Befreiung von Feudalismus, Kapitalismus und Imperialismus, und dem Aufbau des Neuen China. Dieses leuchtende Beispiel und der wachsende Kampf der Völker der Dritten Welt für Unabhängigkeit und Befreiung von Kolonialismus und Hegemonismus bestärken uns in unserer festen Überzeugung, dass auch unser Volk im geteilten Deutschland im Kampf um nationale Unabhängigkeit, Wiedervereinigung und soziale Befreiung erfolgreich sein wird."

Artikel der Broschüre sind:
- Brief der VSK
-"Zur revolutionären chinesischen Bühnenkunst"
- "Die rote Frauenkompanie"
- "Das weißhaarige Mädchen"
- "Söhne und Töchter der Steppe"
- "Loblied auf den Yimeng-Berg"

Geworben wird für die "Peking Rundschau" und Schriften aus dem "Verlag Neue Welt" (u. a.: "Lieder zum Krieg und zur Kriegsgefahr").
Quelle: Vereinigung Sozialistischer Kulturschaffender: Revolutionäres Ballett aus China, Köln, o. J. (Oktober 1976).

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Letzte Änderung: 21.11.2017