Materialien zu Hochschulpolitik und Studentenbewegung in Tübingen - 1961 bis Ende 1967

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 15.5.2017


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Es können hier nur wenige Dokumente und Hinweise zur Hochschulpolitik und Studentenbewegung in Tübingen vorgestellt werden. Wir bitten um Ergänzungen.

Diese Darstellung stützt sich vor allem auf einige Akten des SDS-Bundesvorstandes, wobei weitere Akten wie zu Alexander Neville nicht ausgewertet wurden.

Aktiv sind in Tübingen einleitend für diese Darstellung Trotzkisten, u.a. im SDS, die sich u.a. in der Solidaritätsarbeit mit Algerien (vgl. Feb. 1961) und Südafrika bzw. Azania (vgl. 4.11.1963, Dez. 1964) engagieren.

Ab dem Sommersemester 1964 beginnt auch die Auseinandersetzung über die Rolle der Universität Tübingen im Nationalsozialismus (vgl. Mai 1964), die sich auch auf die ganze Stadt ausdehnt (vgl. Feb. 1965).

Erste hier erschlossene Vietnam-Solidaritätsaktionen finden Anfang 1966 statt (vgl. Feb. 1966) und werden auch fortgeführt (vgl. 25.10.1967, Nov. 1967, 2.11.1967, 8.11.1967, 15.11.1967, Dez. 1967, 24.12.1967), hinzu kommen Lehrveranstaltungsrezensionen (vgl. Dez. 1966) und erfolglose Versuche der studentischen Einflußnahme auf die Hochschulpolitik (vgl. 27.6.1967) sowie der Protest gegen die Notstandsgesetze (vgl. Nov. 1967).

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Februar 1961:
Vermutlich im Februar erscheint die Nr. 1/2 von 'Freies Algerien' (vgl. Dez. 1960, März 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens mit dem Artikel "Tübinger Studenten demonstrierten für die Freiheit und die Menschenwürde des algerischen Volkes" am 9.12.1960.
Quelle: Freies Algerien Nr. 1/2, Köln Jan./Feb. 1961, S. 6f

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März 1963:
Der 1. Vorsitzende der SDS-Hochschulgruppe Tübingen verfasst einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass der SDS 30 Mitglieder hat und dass ihm die Gewerkschaftliche Arbeitsgemeinschaft (GAG) am nächsten steht. Der SHB, der 10 Leute im AStA hat (SDS: 0), entstand unabhängig vom SDS. Einige SDSler sind SPD-Mitglieder, mit dem IAK bestehe eine gewisse Fluktuation der Mitglieder.
Q: SDS: Bericht über die Hochschulgruppe Tübingen des SDS in Tübingen, Tübingen März 1963

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04.11.1963:
Die SDS-Hochschulgruppen Stuttgart und Tübingen geben spätestens Anfang dieser Woche, vermutlich erstmals, ihre SDS-Informationen unter dem Titel 'Stachel' zum Preis von 10 Pfennig heraus.

Enthalten sind die Artikel:
- "Das Terrorregime in Südafrika" von Franz Lee, Südafrika, z. zt. Tübingen;
- "Aufgaben und Ziele des SDS"; sowie
- "Semesterprogramm der Hochschulgruppen des SDS Tübingen und Stuttgart".
Q: Stachel, Stuttgart / Tübingen o. J. (1963)

Mai 1964:
An der Universität Tübingen erscheint die Nr. 54 der 'Notizen' (vgl. Dez. 1964) mit einem Hakenkreuz und dem Satz "Im Dritten '…Student in Tübingen'" auf dem Titel dem Leitartikel "Die braune Universität eine Aufgabe" von Bert Hauser.

Weitere Artikel und Rubriken sind:
- "Bemerkungen zur 'Braunen Universität'" von Prof. Dr. Otto Bachof;
- "Studenten um 1933" von Peter Colibri;
- "'Berg heil'. Merkwürdigkeiten an der kath.-theol. Fakultät" von Bert Hauser;
- "Kleine Nachtmusik für Fakire" zur Reise des Kammerorchesters Tübinger Studenten, von Karl Henke;
- "Leserbriefe" zum Artikel "Braune Universität" von Bert Hauser in der Nr. 53;
- "Nachrichten";
- "Universität - Studienseminar - Gymnasium" von Dr. Werner Arnold;
- "AStA-Sitzung und Palastrevolution", von Holger Oehrens;
- "Von der Symptomtherapie zur Kausaltherapie. Gedanken zur 16. o. MV. des Verbandes Deutscher Studentenschaften" (VDS) vom 9. bis 16.4.1964; sowie
- "Brandt contra Erhard - leicht zersetzt" von Peter Colibri.
Q: Notizen Nr. 54, Tübingen Mai 1964

Dezember 1964:
An der Universität Tübingen erscheint die Nr. 58 der 'Notizen' (vgl. Mai 1964, Feb. 1965) mit einem Titelbild zu Kappaunen und dem Leitartikel "Nur zweieinhalb Jahre für Juristen. Mehr Geld für alle Referendare" von Stefan Mommer.

Weitere Artikel und Rubriken sind:
- "AStA-Kulturen" zum Kulturreferat, von Holger Oehrens;
- "Hausse in Beethoven" zu den AStA-Konzerten, von Gerhard Miehe;
- "Beethoven - und kein Ende. Antwort des AStA-Kulturreferenten Helmut Calgéer";
- "Zum Zulassungsverfahren für das Medizinstudium in Tübingen. Eine Stellungnahme des Akademischen Presseamtes der Universität Tübingen";
- "Mediziner in Stuttgart?" von Bert Hauser;
- "Diplom gleich Staatsexamen" von Stefan Mommer;
- "AStA-Vorsitzender und Landeskinder";
- "Literaturkritik mit dem Hammer" zu Deschner, von Günter Maschke;
- "Gut geführt ist halb studiert" zu den Hochschulführern;
- "Studenten in Prag" von E. Dreher und J. Hablitzel;
- "Kritik an unseren Hochschulen" von R. Hickel;
- "Visa-Politik" zu Ungarn, von R. Hickel;
- "Leserbriefe";
- "Nachrichten - Kommentare";
- "Ringvorlesung" von Haßkamp Hauser;
- "Graf Dönhoffs Erzählungen" zur Veranstaltung der Deutsch-Südafrikanischen Gesellschaft am 19.11.1964, wobei auch Alexander Neville erwähnt wird, von Günter Maschke;
- "'Freedom Appeal' für Südafrika" von Rudolf Hickel;
- "Experiment oder Routine? Zur Situation der deutschen Zimmertheater 1964" von H. E. Joskowiak; sowie
- "Auch ein 'Hochschulführer' oder Tübinger Perspektiven von Prof. Dr. Walter Jens".
Q: Notizen Nr. 58, Tübingen Dez. 1964

Februar 1965:
An der Universität Tübingen erscheint vermutlich im Februar die Nr. 59/60 der 'Notizen' (vgl. Dez. 1964, Feb. 1966) für Januar / Februar mit dem Leitartikel "Die alten Germanen greifen an" zu einem Wegweiser, auf dem Berlin als "des Reiches Hauptstadt" bezeichnet wird, von Günter Maschke und Gerhardt Specht.

Weitere Artikel und Rubriken sind:
- "Eine Lehrmeinung zuviel? oder Hans Mayer in Tübingen" zur Germanistik, von Günter Maschke und Gerhardt Specht;
- "Keine Hohlstunden mehr?" von Axel Götz, Horst Noack und Werner Schuster;
- "Schein-Studienzeitverkürzung" von Gerhard Wolf;
- "Kraft Anstaltsrecht. Versichert wider Willen - Student verklagt Uni Tübingen" zu den Sozialgebühren;
- "Mißbrauch der Referendare" an den Schulen, von Dr. Reinhard Beck;
- "Bekenntnisse eines Unpolitischen. Bemerkungen zu dem neuen Prüfungsvorsitzenden der Germanisten", von Günter Maschke und Gerhardt Specht;
- "Rektor in Bochum?" zu Hans Wenke bzw. der RUB, von Holger Oehrens;
- "SPD schafft es - dank NOTIZEN" zum Handbuch für Vertrauensleute des SPD Landesverbandes Baden-Württemberg, in der die 'Notizen' als SPD-nahestehend genannt werden;
- "Dem toten Bundeskanzler" von Stefan Mommer;
- "Braune Universität";
- "Dieter Koniecki bereits vier Jahre in Haft" zum Ostreferenten des LSD, der in der CSSR einsitzt;
- "Kindertagesstätte in Sicht";
- "Clochard dank Marx?";
- "Keine Ausnahme" zur PH Reutlingen;
- "Parknot" zu den Parkplätzen;
- "Kunst und Natur";
- "Phimose, SKV und AOK";
- "Gefährliche Liebschaften";
- "Honnef für ein Zweitstudium und für Durchgefallene" von Helmut Stockinger;
- "CDU, Notizen, Statistiken";
- "Juristisches Staatsexamen";
- "Heitere Atmosphäre";
- "Unterschriftenaktion der Juristen" für die Verkürzung des Referendariats;
- "Kein Schmalspurabitur";
- "Kein Lehrermangel mehr?";
- "Clearing-Stelle für Mediziner";
- "Die Spaßmacher sorgten für Spaß";
- "Kolportage";
- "Strindberg nicht zeitgemäß? Zwischenbilanz im Zimmertheater" von Roswitha Grunenberg;
- "Bücher";
- "Der neue Rektor: Prof. Dr. Walter Gerstenberg";
- "Bach in Tübingen" von Otto Mahr;
- "musica nova" zur Neuen Musik, von Hartmut Köhler; sowie
- "Studentenzeitungen in den USA".
Q: Notizen Nr. 59/60, Tübingen Jan. / Feb. 1965

Februar 1966:
An der Universität Tübingen erscheint vermutlich im Februar die Nr. 66/67 der 'Notizen' (vgl. Feb. 1965, Feb. 1968) für Januar / Februar mit einem Titelbild "Moralische Aufrüstung" und Artikeln und Rubriken:
- "Editorial";
- "Die James Bonds der Moral. Wider den Alptraum 'Moralische Aufrüstung'";
- "Konstruktiv und kritisch… Die Parteien zu ihren Hochschulgruppen" mit Antworten von CDU, CSU, FDP und SPD;
- "…konstruktiv und kritisch? Fragen an die Tübinger Hochschulgruppen" mit Antworten von RCDS, SDS und SHB;
- "Antwort an den Reutlinger Generalanzeiger" der mit der 'Deutschen National- und Soldatenzeitung' gleichgestellt worden war, von H. J. Warneken;
- "Erklärung über den Krieg in Vietnam" von Gewerkschaftlicher Arbeitsgemeinschaft (GAG), HSU, SHB und SDS, die vom 14. bis 16.2.1966 eine Unterschriftensammlung durchführen;
- "Re-Formation der spanischen Universität. Studentenorganisationen müssen in den Untergrund" von J. Wilhelm;
- "Dokumentationen" von Norbert Eisbrenner;
- "Moral das ist, wenn man moralisch ist" von Wolfgang Maier;
- "Was wollen unsere Gewerkschaften heute?" von Jürgen Keller;
- "Georg Lukács. Die Zerstörung der Vernunft";
- "Kriminalität der Sittlichkeitsjustiz. Zur Neuauflage von 'Sittlichkeit und Kriminalität' (Karl Kraus)" von K. Friedrich;
- "Montreal und Tübingen" zu Kanada bzw. Quebec;
- "'Die formierte Gesellschaft' Der große Plan des Bundeskanzlers" von J.-F. Anders;
- "Marx und die revolutionäre Praxis heute" von Francois Châtelet;
- "Interview mit dem 1. AStA-Vorsitzenden Martin Kasprik";
- "Eine (nicht) ganz einfache Rechnung. Etatkürzung verhindert Uni-Ausbau";
- "Ausgerungen. Der VDS schleppt sich weiter";
- "Spektakuläre Aktion. Zur Aktion 'Schüler fragen - Studenten antworten' des Tübinger AStA;
- "Der neue Rektor: Prof. Dr. Gottfried Möllenstedt";
- "Petition der Zimmertheater";
- "Studiobühne probt DDR-Einakter";
- "Tübinger Adolf-Hitler-Brunnen";
- "In Tübingen ist immer was los";
- "Neue Zimmervermittlung";
- "Reutlinger Vorbild" zum Kneipenverbot für französische Soldaten; sowie
- "Fest-Programm" zur Einweihung der neuen Mensa.
Q: Notizen Nr. 66/67, Tübingen Jan. / Feb. 1966

Dezember 1966:
Der AStA der Uni Kiel gibt die Nr. 5 der 'Skizze' (vgl. Nov. 1966, Jan. 1967) heraus mit dem Artikel "'Tübingen, du hast es besser(?)'" zu den Lehrveranstaltungsrezensionen, von Hans-Jürgen Krumm.
Q: Skizze Nr. 5, Kiel Dez. 1966, S. 8f

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27.06.1967:
Der SDS Tübingen gibt das Flugblatt "Hochschulpolitik in Tübingen" heraus zur Absage der Universitätslehrer für die geplante Diskussion des AStA über Hochschulpolitik.
Q: SDS-Flugblätter zur Hochschulpolitik. Tübingen, Sommer-Semester 1967 Winter-Semester 1967/68, Tübingen o. J. (1968), S. 1f

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Oktober 1967:
Der AStA der Universität und der SHB Tübingen geben vermutlich im Oktober das Flugblatt "Axel Springer ist der Größte gewesen" mit einem Text von Reinhard Lettau zur 'Welt' vom 27.9.1967 heraus.
Q: AStA, SHB: Axel Springer ist der Größte gewesen, Tübingen o. J. (1967)

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Oktober 1967:
Der SDS Tübingen gibt vermutlich im Oktober das Flugblatt "Vorne Bach hinten Bach und dazwischen Blech!" zur Immatrikulationsfeier heraus.
Q: SDS-Flugblätter zur Hochschulpolitik. Tübingen, Sommer-Semester 1967 Winter-Semester 1967/68, Tübingen o. J. (1968), S. 3

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25.10.1967:
Der SDS Tübingen richtet einen Brief an den Dozenten Bechtoldt, in dem darum gebeten wird, dass dieser die Studenten zur Beteiligung an einer Diskussion auffordere, die direkt mit seiner Vietnam-Vorlesung verbunden sei.
Q: SDS: Sehr geehrter Herr Bechtoldt!, Tübingen 25.10.1967

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November 1967:
Im November erscheint, nach einer handschriftlichen Datierung, in Tübingen die Flugblattserie 'Notstand - Tübinger Informationsblätter', die zu den Bundestagshearings am 9.11.1967 herausgegeben wird von der Aktionsgemeinschaft gegen die Gefahren der Hochschulgesetzgebung (AGN), die besteht aus dem AStA der Universität, der ESG, der HSU, dem LSD, dem RCDS, dem SDS und dem SHB, zu den Themen:
- 1. "Wie plant die grosse Koalition den 'Notstand?'";
- 2. "Inkraftsetzung, Kontrolle und Beendigung des Notstands";
- 3. "Die Beschränkung des Post-, Brief- und Fernmeldegeheimnisses";
- 4. "Dienstverpflichtung und Notstandgesetzgebung";
- 5. "Der innere Notstand (Artikel 91)";
- 6. "Der Gemeinsame Ausschuß" zum Notparlament; sowie
- 7. "Die alliierten Vorbehaltsrechte".
Q: AGN: Notstand - Tübinger Informationsblätter Nr. 1-7, Tübingen o. J. (1967)

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November 1967:
Der SDS Frankfurt gibt vermutlich im November das Flugblatt "Uncle Sam wants you nigger" zur Agitation der GI's der US-Army heraus. Verbreitet wird dieses auch durch den SDS Tübingen.

Vermutlich zu diesem Flugblatt erscheinen vermutlich in Tübingen die Hinweise "Beim Verteilen beachten" vom Revolutionskomité.
Q: SDS: Uncle Sam wants you nigger, Frankfurt o. J. (1967); Revolutionskomité: Beim Verteilen beachten, O. O. O. J.

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02.11.1967:
Der SDS Tübingen gibt für die Bechtoldt-Vorlesung sein 'Vietnam-Info' Nr. 1 (vgl. 8.11.1967) heraus unter der Überschrift "Wahrheitsfindung könnte ein kollektiver Prozeß sein".
Q: SDS: Vietnam-Info Nr. 1, Tübingen 2.11.1967

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08.11.1967:
Der SDS Tübingen gibt für die Bechtoldt-Vorlesung sein 'Vietnam-Info' Nr. 2 (vgl. 2.11.1967, 15.11.1967) heraus unter der Überschrift "Wir wollen diskutieren!". Laut einer handschriftlichen Datierung ebenfalls heute wird auch eine Bibliographie verteilt.
Q: SDS: Vietnam-Info Nr. 2, Tübingen 8.11.1967; SDS: Bibliographische Hinweise zu 'Vietnam', Tübingen o. J. (1967)

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15.11.1967:
Der SDS Tübingen gibt für die Bechtoldt-Vorlesung sein 'Vietnam-Info' Nr. 3 (vgl. 8.11.1967) heraus, das uns in zwei Fassungen, davon eine unter der Überschrift "Wir werden diskutieren" vorlag.

Aufgerufen wird zu "einer ersten öffentlichen Vorlesungsrezension" am 16.11.1967 im Clubhaus, "als Beginn einer kritischen Gegenvorlesung".
Q: SDS: Vietnam-Info Nr. 3, Tübingen 15.11.1967

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Dezember 1967:
Der SDS Tübingen gibt vermutlich im Dezember das Flugblatt "Fall Bechtoldt" zu dessen Verweigerung einer Diskussion in seiner Vorlesung über den "Vietnam-Konflikt" heraus.
Q: SDS-Flugblätter zur Hochschulpolitik. Tübingen, Sommer-Semester 1967 Winter-Semester 1967/68, Tübingen o. J. (1968), S. 4f

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24.12.1967:
In Tübingen wird, laut einer handschriftlichen Notiz heute vor der Stiftskirche, das Flugblatt "Gezieltes Spielzeug" zum Vietnamkrieg verteilt, das auch ein Zitat von Mao Tse-tung enthält.

Vermutlich ebenfalls zu Weihnachten erscheint vermutlich ebenfalls in Tübingen das Flugblatt "Human" zum Vietnamkrieg.
N. N.: Gezieltes Spielzeug, O. O. (Tübingen) o. J. (1967);
N. N.: Human, O. O. (Tübingen) o. J. (1967)

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Letzte Änderung: 21.11.2017