Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) Heidelberg / Neckar-Franken: Kommunistische Volkszeitung Dokumentation
Staatsanwalt Olbrich fordert gegen Fachschaftsvertreter Germanistik: 3 Jahre 10 Monate, 3 Jahre 6 Monate, 3 Jahre 4 Monate Gefängnis für Streik gegen Studienbedingungen. Dokumentation des Plädoyers der Verteidigung: Für Anerkennung des Koalitions- und Streikrechts und Vertretungsrechte der Studenten! (3.3.1980)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 6.6.2017


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Die hier dokumentierte Dokumentation der KHG des KBW schildert einer der wichtigsten Prozesse, mit denen die Heidelberger Studentenbewegung überzogen wurde.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

03.03.1980:
Die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) Heidelberg / Neckar-Franken des KBW gibt eine 'Kommunistische Volkszeitung' Dokumentation unter dem Titel "Staatsanwalt Olbrich fordert gegen Fachschaftsvertreter Germanistik: 3 Jahre 10 Monate, 3 Jahre 6 Monate, 3 Jahre 4 Monate Gefängnis für Streik gegen Studienbedingungen. Dokumentation des Plädoyers der Verteidigung: Für Anerkennung des Koalitions- und Streikrechts und Vertretungsrechte der Studenten!" in einer Auflage von 1 200 Stück zum Preis von 30 Pfennig heraus, die sich gliedert in die Abschnitte:
- "Plädoyer des Staatsanwalts";
- "Die Landesregierung betreibt planmäßig die Verschlechterung der Studienbedingungen am Germanistischen Seminar";
- "Erklärungen gegen den Prozeß";
- "Erwiderung auf das Plädoyer des Staatsanwalts";
- - "Wandzeitungsabrisse durch die Professoren waren rechtswidrig";
- - "Hochschulrechtliche Bemerkungen zu den Vorfällen im Proseminar 'Einführung in die Mediavistik' von Akademischer Rat Dr. Langer am 21. Oktober 1976 und zu ihrer strafrechtlichen Würdigung unter dem Gesichtspunkt der Nötigung";
- - "Die Rechtswidrigkeit des Verhaltens der mediävistischen Abteilung in Bezug auf die Obligatorischmachung von Einführungsscheinen für die Teilnahme an weiterführenden Proseminaren und auf die Einführung von Klausuren";
- - "Das gesprochene Wort = 'Gewalt'? Wie Diskussionsforderungen zu 'verwerflicher Nötigung' werden";
- - "Die Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugen";
- - - "Prof. Roswitha Wisniewski";
- - -"Carola Lucretia Gottzmann";
- - "Die Entwicklung der Universität und der Hochschulgesetzgebung 1976 und die Auswirkungen auf die Lage der Studenten";
- - - "Die Umstrukturierung der Hochschule und 'Vorschalturteil' des Bundesverfassungsgerichts" (BVerfG);
- - - "Die Versprechungen der Regierung, um die Jugend an die Hochschulen zu locken und wie sie systematisch gebrochen wurden";
- - - "Die Rechtsbeziehungen zwischen Studenten und staatlichem Ausbildungsherrn";
- - - "Die Studiensituation am Germanistischen Seminar 1976";
- - "Historische und juristische Begründung des Koalitions- und Streikrechts für die Studenten";
- - - "Ein historischer Rückblick auf den Kampf für das Koalitionsrecht";
- - - "Das Streikrecht der Studenten folgt ihrer sozialen Lage"; sowie
- "Beschluß der 5. ordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigten deutschen Studentenschaften (vds) gegen den Großen-Strafkammer-Prozeß Germanistik".

Aufgerufen wird zur Demonstration am 7.3.1980.
Quelle: Kommunistische Volkszeitung Dokumentation Staatsanwalt Olbrich fordert gegen Fachschaftsvertreter Germanistik: 3 Jahre 10 Monate, 3 Jahre 6 Monate, 3 Jahre 4 Monate Gefängnis für Streik gegen Studienbedingungen. Dokumentation des Plädoyers der Verteidigung: Für Anerkennung des Koalitions- und Streikrechts und Vertretungsrechte der Studenten!, Mannheim 3.3.1980

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Letzte Änderung: 21.11.2017