Fachbereichszeitung der Roten Zelle Jura (FU Berlin): "Erkämpft das Sozialistische Studium" /
Fachbereichszeitung der KSV-Zelle Jura (FU Berlin): "Kommunistische Studentenpresse"

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 25.4.2018


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"Erkämpft das Sozialistische Studium" war die Fachbereichszeitung der Roten Zelle Jura an der FU Berlin; aus Roten Zelle Jura wurde die KSV-Zelle Jura; aus der Zeitung "Erkämpft das Sozialistische Studium" wurde die "Kommunistische Studentenpresse", Fachbereichszeitung der KSV-Zelle Jura an der FU Berlin.

Auf "ihrer 2. Arbeitskonferenz am 6. Dezember 1971 stimmte die Rote Zelle Jura mehrheitlich den KSV-Thesen vom Oktober 1970 zu" und erkannte die KPD als die Partei an, die "den revolutionären Kampf des Proletariats und der anderen unterdrückten Schichten des Volkes mit dem Ziel des Sturzes der Kapitalistenklasse und ihres Staates richtig und umfassend führt".

Die "Rote Presse Korrespondenz" vom 14.1.1972 (Nr. 150) veröffentlichte eine "Erklärung der Roten Zelle Jura: Den Aufbau des Kommunistischen Studentenverbandes vorantreiben", in der es heißt, dass die RZJ am "8. Januar 1972 … den Rechenschaftsbericht der KSV Zelle Jura beraten und die Ablösung der Roten Zelle Jura einstimmig beschlossen" habe. Damit habe sie "den organisatorischen Schritt getan, den sie durch die planmäßige Unterstützung der Kommunistischen Partei Deutschlands und des Aufbaus des Kommunistischen Studentenverbandes seit über einem Jahr vorbereitet hatte". Die RZJ wird deshalb "unter Anleitung der KSV-Zelle Jura immer besser in der Lage, die proletarische Linie an ihrem Fachbereich zu konkretisieren und weiterzuentwickeln". Damit wurde die Zeitung: "Erkämpft das Sozialistische Studium" durch die "Kommunistische Studentenpresse" ersetzt.

"Erkämpft das Sozialistische Studium" wurde mit der Ausgabe Nr. 6 vom 15. Januar 1972 eingestellt. Die eigentliche Kampagne aus dem Winter 1970/71, die etwa von der RZ Germanistik gegen das Verbot ihrer Seminare geführt worden war (vgl. Berlin FU - Rote Zelle Germanistik (Rotzeg): "Erkämpft das Sozialistische Studium!" (1970/71)), hatte in der "Kommunistischen Studentenpresse" nicht mehr die einstige Bedeutung, da es nun um den Aufbau des KSV ging, was sich auch an der Themenvielfalt ablesen lässt. Im Vordergrund stand eigentlich die Juristenausbildung und die damit verbundene Kritik an der kapitalistischen Ausbildung der Juristen. Die zentralen Parolen hießen nun u. a.: "Für eine Ausbildung im Dienste des Volkes!", "Kampf der bürgerlichen Rechtswissenschaft!"

Die Aufgaben der Zelle wurden wesentlich in der "Sondernummer" vom Juni 1973 beschrieben. Darin erscheint auch das "Kampfprogramm" der KSV-Zelle Jura zu "Studium und Prüfung", u. a. mit den Losungen: "Kampf gegen das reaktionäre Prüfungswesen!", "Kampf der kapitalistischen Ausbeutung!", "Kampf der bürgerlichen Klassenerziehung!", "Weg mit dem Notensystem!", "Rede- und Kritikfreiheit in allen Lehrveranstaltungen!"

Leider können hier nur wenige Ausgaben der Zeitung vorgestellt werden. Wir bitten um Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

April 1971:
Vermutlich im April erscheint die Nr. 2 der Fachbereichszeitung der Roten Zelle Jura an der FU Berlin: "Erkämpft das Sozialistische Studium".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Hochschulreform-Ausdruck der Interessen der Großindustrie"
- "Zur Gremienpolitik der Roten Zelle Jura"
- "Mietrecht-Lohnraub im Stadtteil"
- "Das BetrVerfG-Abbau der demokratischen Rechte im Betrieb"
Quelle: Rote Zelle Jura: Erkämpft das Sozialistische Studium, Nr. 2, West-Berlin, (April 1971).

Oktober 1971:
Zum Wintersemester 1971/72 erscheint an der FU Berlin die Fachbereichszeitung der Roten Zelle Jura "Erkämpft das Sozialistische Studium" mit der Sonderausgabe: "Das Sozialistische Studium der Roten Zelle Jura im WS 1971/72".

Hingewiesen wird darauf, dass die RZ auch im WS 1971/72 "am Fachbereich Rechtswissenschaft Arbeitsgruppen und Schulungskurse des SOZIALISTISCHEN STUDIUMS" der Juristen organisiert". Damit will die RZ "den fortschrittlichen Jurastudenten, die nicht auf der Seite der herrschenden Klasse beim Abbau der demokratischen Rechte mitwirken wollen, einen Ausweg aus der Misere der Juristenausbildung zeigen". Die RZ fordert die "Anerkennung des Sozialistischen Studiums als legalen Bestandteil der Ausbildung, ohne uns jedoch Illusionen darüber hinzugeben, dass eine Ausrichtung von Forschung und Lehre nach den Interessen des Volkes im Kapitalismus verwirklicht werden kann".

Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Das Sozialistengesetz und die Sozialversicherungsgesetze unter Bismarck"
- "Das Grundgesetz"
- "Das KPD-Verbot"
- "Mietrecht und Stadtsanierung"
- "Zwischen Notstand und Reform. Rechtsentwicklung in der BRD nach 1966'"

Aufgerufen wird zur Studienberatung, zur Grundsemesterkonferenz und zur Einführungsveranstaltung zum Sozialistischen Studium.
Q: Rote Zelle Jura: Erkämpft das Sozialistische Studium (Programm fürs WS 1971/72), West-Berlin, (Oktober 1971).

15.01.1972:
Vermutlich Mitte Januar erscheint die Nr. 6 der Fachbereichszeitung der KSV-Zelle Jura an der FU Berlin "Erkämpft das Sozialistische Studium" mit der Schlagzeile: "Den Aufbau des Kommunistischen Studentenverbandes vorantreiben! Zur Ablösung der Roten Zelle Jura".

Im Artikel wird erklärt: "Am 8. Januar 1972 hat die Rote Zelle Jura den Rechenschaftsbericht der KSV-Jura beraten und die Ablösung der Roten Zelle Jura einstimmig beschlossen. Sie hat damit den organisatorischen Schritt getan, den sie durch die planmäßige Unterstützung der Kommunistischen Partei Deutschlands und des Aufbaus des Kommunistischen Studentenverbandes seit über einem Jahr vorbereitet hatte". Die 2. Arbeitskonferenz der RZ aus dem Dezember 70 beschloss zudem, sich in den Dienst der KPD zu stellen und unter Anleitung des KSV zu arbeiten. Damit trägt die KSV-Zelle Jura am FB Rechtswissenschaft, "die politische Verantwortung für die Durchsetzung der Linie der KPD, sowie des Kampfprogramms und unsere Hauptforderungen:
- Kampf der kapitalistischen Ausbildung
- Für eine Ausbildung im Dienste des Volkes-Erkämpft das Sozialistische Studium
- Einreihung der Studenten in die weltweite Front gegen den Imperialismus
- Gegen den Abbau und für die Verteidigung der demokratischen Rechte des Volkes".

Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur Legalität des wilden Streiks"
- "Die Mietrechtsreform-Ein Angriff auf die Lebensbedingungen des Volkes"
- "Kommt zum Jour Fix" (am 21.1.72)
- "Die Fortschrittlichkeit des Herrn Säcker"
- "Alles für den Sieg des kämpfen Vietnam!"

Geworben wird für die "Rote Fahne" und die "RPK". Berichtet wird noch darüber, dass die LgdI "in den nächsten Wochen eine Reihe von vietnamesischen Filmen vorführt" und dass im Februar die Vietnamaktivitäten "ihren Höhepunkt in einem Solidaritätsmeeting" haben werden. Auch soll eine Demo unter der zentralen Parole "Alles für den Sieg des kämpfenden Vietnam. Unterstützt die Solidaritätssammlung der Liga gegen den Imperialismus" durchgeführt werden. Geworben wird ferner für die "Schulungs-und Agitationshefte der Liga gegen denn Imperialismus, Nr. 2 - Alles für den Sieg des kämpfenden Vietnam".
Q: KSV-Zelle Jura: Erkämpft das Sozialistische Studium, Nr. 6, West-Berlin, Januar 1972.

Juni 1972:
Es erscheint die Nr. 10 der "Kommunistischen Studentenpresse - Fachbereichszeitung der KSV-Zelle Jura FU Westberlin" mit der Schlagzeile: "Besetzung des germanistischen Seminars".
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Resolution gegen das Wandzeitungsverbot am FB 9"
- "In Vietnam siegt der Volkskrieg"
- "Bericht vom Strafrecht-Agitkoll Vogler"
- "Sympathisantenschulung"
- "Verfassungsschutz durch Interpretationsumschwung"

Berichtet wird noch über eine Auseinandersetzung mit einer ad-hoc-Gruppe ADS und das Anbringen von Wandzeitungen. Geworben wird für die "Internationale Solidarität" und die "Rote Presse Korrespondenz".
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 10, West-Berlin, Juni 1972.

Oktober 1972:
An der FU Berlin erscheint eine "Sondernummer zu Beginn des WS 72/73" der "Kommunistische Studentenpresse" der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "Kampf der kapitalistischen Juristenausbildung".
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur materiellen Situation der Studenten"
- "Wohnungssuche Mieten"
- "Finanzierung Stipendium"
- "Heinzelmännchen-Jobs"
- "Ausbildung-Ausbeutung"
- "Misere der DSKV"
- "Die konkrete Studiensituation"
- "Die Suche nach dem Anfang"
- "Am Anfang liegt alles im Dunkeln"
- "Auf die Erleuchtung wartet man vergeblich"
- "Auf dem Trampelpfad des H. M."
- "Was uns kein Prof erzählt: Wem nützt das recht?"
- "Statt Theoriesalat Sozialwissenschaften - Neuer Vorhang alter Tatsachen"
- "Wie sieht das Jurastudium am FB 9 aus?"
- "Welche Ansprüche stellt die Bourgeoisie an den Juristen?"
- "Reform-Zauberwort der Bourgeoisie"
- "Reformen am FB 9 sind Ausdruck der reaktionär-bürokratischen Hochschulreform"
- "Was ändert sich für die Juristenausbildung wirklich?"
- "Berufsperspektive der Juristen-Illusion und Wirklichkeit"
- "Die Aufstiegsmöglichkeiten für Juristen"
- "Die Möglichkeiten eines fortschrittlichen Rechtsanwaltes"
- "Was erwartet die Justizbeamten?"
- "Funktion und Ausbildung des Verwaltungsjuristen"
- "Die Verwaltung übernimmt die Aufgaben des Parlaments"
- "Wer den Staatsapparat erobern will, kommt erst gar nicht rein"
- "Die Reformen der SPD"
- "Die Reformdemagogie"
- "Hilft die absolute Mehrheit?"
- "Die wirklichen Reformen"
- "Die zwei Seiten der SPD-Politik"
- "Kann man den Kapitalismus verbessern?"
- "Der Imperialismus"
- "Die Intellektuellen im Kapitalismus"
- "Die Studenten zu Verbündeten der Arbeiterklasse machen"
- "Die Politik der KSV-Zelle Jura"
- "Agitationskollektive der KSV-Zelle-Entlarvung der bürgerlichen Wissenschaft in der Vorlesung"
- "Korrespondenz aus dem BGB-AK"
- "Schulung des KSV: Wissenschaftlicher Sozialismus und Politik der KPD"
- "Gremienpolitik: Die Gremien für unseren Kampf ausnutzen!"
- "Das Meeting-Information und Diskussion"
- "Die Kommunistische Studentenpresse: Die Fachbereichszeitung der KSV-Zelle Jura"
- "Unterstützt die Vietnamausschüsse und das Solidaritätskomitee für fortschrittliche Rechtsanwälte!"
- "Die Kampagnen der KSV-Zelle Jura"

Geworben wird für die Broschüre der Liga: "Kampf dem BRD-Imperialismus. Schulungs- und Agitationshefte der Liga gegen den Imperialismus Nr. 3".
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Sondernummer 2 zu Beginn des WS 72/73, West-Berlin, Oktober 1972.

Dezember 1972:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 14 der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "Die Lehren des Kampfes".
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Kampf oder Sabotage"
- "Refos: 5. Kolonne Steins!"
- "Erschlichen und Erkauft"
- "SAKJur: Zick-Zack"
- "Aktionsprogramm der Sabotage!"
- "Warum war die ADSJur gegen einen Streik?"
- "FBR-Sondersitzung: Fehlanzeige"
- "Letzte Meldung: Spaltungsmanöver gescheitert!
- "Telefon-Interview mit Wolf Rosenbaum"
- "Vorlesung Dütz: Klassenwirklichkeit unerwünscht. Bericht des Agitationskollektivs Arbeitsrecht"

Aufgerufen wird zu einer Großveranstaltung des regionalen Organisationskomitees (ROK) zur Streikunterbrechung am 13.12 im TU-Audimax und zur Großveranstaltung des NVK und der Liga: "Alles für den Sieg der Völker Indochinas!" (am 15.12. in der TU mit Vertretern der Botschaft der Demokratischen Republik Vietnam). Geworben wird für die Buch-und Zeitschriftenhandlung "Die Internationale".
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 12, West-Berlin, Dezember 1972.

März 1973:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 16 der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "'Extremistenbeschlüsse': statt Rücknahme Kriminalisierung".
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Wortlaut der von der Ministerpräsidentenkonferenz am 28. Januar 1972 beschlossenen 'Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst'"
- "Wortlaut der Gemeinsamen Erklärung des Bundeskanzlers und der Ministerpräsidenten der Länder vom 28. Januar 1972"
- "Verfassungswidrig wegen …"
- "Verstoß gegen Art 33 und 3 GG"
- "Verstoß gegen Art 21 II GG"
- "Umkehr der Beweislast"
- "Außerachtlassung höherrangigen Rechts"
- "Verstoß gegen Art 12 GG"
- "Widerspruch zu § 7 Nr. 6 BRAO"
- "Klage zulässig, aber unbegründet"
- "Wird nun alles wieder gut?"
- "Beschlüsse … Nichts Neues?"
- "Gegen Links-und Rechtsradikale?"
- "Die neue Masche"
- "Neue Helfer entdeckt"
- "Die saubere Lösung"
- "Der Trick mit der FdGO"
- "Wessen Interesse vertritt das Parlament? Weißer Kreis"
- "Fahrpreiserhöhung"
- "Komplicenschaft mit Faschisten und Kolonialisten"
- "Rüstung gegen den inneren Feind"
- "FDGO: Eine Form der Diktatur der Monopole. Das Marionettentheater Parlament"
- "Die Maßschneiderei mit dem Wahlrecht"
- "Die Notbremsen"
- "FDGO: Waffe gegen die Rechte des Volkes"
- "Die Volksdemokratie"
- "Alle Macht dem Volke"

Geworben wird für den Roman von Chou Li-po: "Orkan" (erscheint in der Reihe: Proletarisch-revolutionäre Romane).
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 16, West-Berlin, (März 1973).

Mai 1973:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 18 der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "Haag, Schminck und Suhr als Prüfer abgelehnt! Unsere Antwort: Streik!"
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Verweigerung des Prüfungsrechts und Löfflerplan - dieselbe Intention"
- "Acht Terroristen besetzen die Botschaft… Schießen sie auf die Terroristen!"
- "Statt geplanter Austrocknung-Durchbrechung des NC in den PGen!"
- "Erst liquidieren … dann mitmarschieren"
- "die Provokation des Präsidialamts"
- "Das JPA-Zensurbehörde des Senats"
- "Kurzer - noch nicht mal heißer - Sommer des Spontaneismus"
- "Der antifaschistische Kampf der griechischen Studenten"
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 18, West-Berlin, Mai 1973.

Juni 1973:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 19 der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "Den Streik zur Sache aller Studenten machen!"
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Mußgnug, Vogler, Jupe auf Illegalisierungskurs"
- "Welche Lehren müssen wir für die Weiterführung des Streiks ziehen?"
- "Das Schoßkind der ADS-JuR"
- "Strafrechtlicher Irrtum und Klassenjustiz"
- "Irren die Volksmassen?"
- "Die neuen Wege des BGH … Klassenjustiz im neuen Gewand"
- "Der Kommunismus lässt sich nicht verbieten!"
- "Die wirklichen Gewalttäter"
- "Polizeigeschützter Jubel in Bonn-Menschenjagd in Dortmund"
- "100 Jahre StGB-100 Jahre Kommunistenverfolgung"
- "Aberkennung der Parteieigenschaft-Hände weg von der KPD!"

Geworben wird für die KSV-Zelle Jura mit dem Kampfprogramm der Zelle zu "Studium und Prüfung".
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 19, West-Berlin, Juni 1973.

Juni 1973:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 20 der KSV-Zelle Jura als Sondernummer mit dem "Kampfprogramm der KSV-Zelle Jura".
Weitere Artikel und Zwischenüberschriften der Ausgabe sind:
- "1 Jahr verstärkter Angriff des Senats. 1 Jahr Abwehr der Studenten. 1 Jahr Verrat ihrer FBR-Vertreter"
- "Aus Schaden klug werden"
- "Kampfprogramm der KSV-Zelle Jura zu Studium und Prüfung!"
- "Der Jurist-Leibwächter des Kapitals"
- "Wie passen demokratische Reformen und Herrschaft der Bourgeoisie zusammen?"
- "Nur über den Sturz der Bourgeoisie können wir die Demokratie erreichen"
- "Zu Studium und Prüfung"
- "Erziehung zur Gedankenlosigkeit"
- "Gegen Willkür und Konkurrenzdenken"
- "Gegen die Austrocknung der Projektgruppen"
- "Studieren und Kämpfen"
- "Erfolgreicher Kampf für studentische Tutoren"
- "Studentischer Druck lässt Gelder fließen"

Zum "Kampfprogramm" heißt es noch: "Studieren und Kämpfen. Das ist unser Kampfruf gegen Kapitalismus und Imperialismus! Studieren wir das Recht, studieren wir aber in erster Linie die materiellen Grundlagen und die Anwendung des Rechts. Kämpfen wir gegen die Ideologie der Bourgeoisie, die uns das Recht als neutral, notwendig und gerecht verkaufen will! Studieren wir das Elend der werktätigen Massen, kämpfen wir an ihrer Seite gegen Mietwucher und Preistreiberei, gegen politische Entrechtung und Unterdrückung. Kämpfen wir an der Seite der unterdrückten Völker gegen den Imperialismus! Kampf der kapitalistischen Ausbildung! Für eine Ausbildung im Dienste des Volkes!"
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 20, Sondernummer, West-Berlin, Juni 1973.

Oktober 1975:
An der FU Berlin erscheint die "Kommunistische Studentenpresse" Nr. 26 der KSV-Zelle Jura mit der Schlagzeile: "Den Supermächten keine Chance!"
Weitere Artikel der Ausgabe sind:
- "Nieder mit den neuen Zaren im Kreml"
- "Vorwärts zur Gründung eines Mahler-Solidaritätskomitees am Fachbereich 9: Für die Freilassung Horst Mahlers"
- "Korrespondenz"
- "Kampf den Berufsverboten von Demokraten und Kommunisten!"
- "Wen bekämpfen, mit wem verbünden?"
- "Wie den Kampf führen?"
- "Warum es keine Einheit mit den ADSen und der SEW geben kann!"
- "Der Ölkampf setzt ein Beispiel!"
- "Mit dem Ölkampf ist ein Anfang gesetzt"!
- "Die BRD muss sich anschließen"
- "Die Justizeinrichtungen in der VR Albanien!"
- "Den Marxismus-Leninismus studieren und anwenden! Den Revisionismus kritisieren und bekämpfen!"

Aufgerufen wird zum Sympathisantenplenum des KSV und zum Erstsemestertreffen. Geworben wir für die "Rote Fahne" und "Dem Volke dienen".
Q: KSV-Zelle Jura: Kommunistische Studentenpresse, Nr. 26, West-Berlin, Oktober 1975.

Letzte Änderung: 25.04.2018