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Algerien

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin

Hier werden nur wenige Dokumente vorgestellt, die fast alle nicht aus Algerien stammen.

Aus der Bundesrepublik Deutschland heraus berichtet hier zunächst Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre der Arbeitskreis der Freunde Algeriens, in den 1970er Jahren berichten dann vor allem die KPD sowie die konkurrierenden KPD/ML-ZB und KPD/ML-ZK über Algerien.

Aus Algerien, einem der ersten Länder, welche sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Unabhängigkeit erkämpften, erfahren wir zunächst anhand der Zeitschrift 'Freies Algerien' (vgl. 1.1.1958, Mai 1962), an deren Herausgabe vor allem trotzkistische SPD-Mitglieder beteiligt gewesen zu sein scheinen, aber auch indirekt anhand des Verhaltens des madegassischen Präsidenten (vgl. 1960) sowie durch die Widerstandsbewegung in Frankreich (vgl. 15.6.1960).

Wir erfahren von der Empörung europäischer Studenten über den französischen Kolonialkrieg in Algerien (vgl. 13.8.1961), die offenbar an der Freien Universität Berlin (FUB – vgl. 1962) mitten im Kalten Krieg nicht gern gesehen wird.

Die algerische Kommunistische Partei hat sich offenbar dem panarabischen Sozialismus verpflichtet, wie indirekt aus dem Irak berichtet wird (vgl. 1964). Daneben gibt es zumindest wenig später auch trotzkistische Gruppen (vgl. 6.3.1970).

Die Regierung des unabhängigen Algerien zeigt sich wiederholt militant in der Palästinafrage (vgl. 27.7.1970, 3.8.1970, 25.9.1970), auch im französischen ehemaligen Mutterland sind algerische Arbeiter Bündnispartner des militanten Maoismus (vgl. Aug. 1970).

Für die Black Panthers in den USA ist Algerien offenbar ebenso Rückzugsgebiet um der Inhaftierung bzw. Tötung zu entgehen (vgl. Jan. 1971) wie für im Irak in Ungnade beim Diktator Gefallene (vgl. 26.10.1970). Dies führt im Fall von Eldridge Cleaver zu Problemen auch mit der Bundesrepublik Deutschland bzw. ihrem damaligen Annexionsgebiet Westberlin (vgl. 4.3.1971).

In der UNO stimmt Algerien für die VR China (vgl. 20.11.1970, Sept. 1971, Nov. 1972), die KPD/ML-ZK analysiert Algerien im Spannungsfeld der geopolitischen Alternativen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreichs (vgl. Dez. 1970).

Interessant an Algerien scheint vor allem das Erdgas und Erdöl (vgl. 11.1.1971), gerade hier aber zeigt sich die algerische Regierung unter Boumedienne den westlichen Interessen und Besitzbehauptungen gegenüber deutlich unkooperativ (vgl. 1.3.1971), auch wenn bei der Nationalisierung immerhin mehr als die Hälfte des europäischen Eigentums erstattet wird. Dies führt natürlich zu trotzigen Reaktionen derjenigen, die sich als rechtmäßige Eigentümer des algerischen Erdgases und Erdöls fühlen (vgl. 26.4.1971).

Aus Berlin erfahren wir von algerischen Ingenieursschülern (vgl. 28.6.1971), ansonsten aber scheinen damals weder in Westberlin noch in der Bundesrepublik Deutschland algerische Staatsbürger besonders zahlreich oder politisch aktiv gewesen zu sein.

Algerien bietet palästinensischen Gruppen offenbar auch Militärhilfe (vgl. 13.7.1971), zeigt sich aber auch der Bundesrepublik Deutschland gegenüber wieder halbwegs aufgeschlossen (vgl. 21.12.1971), profitiert offenbar von der Verschlechterung der Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu Libyen (vgl. 1972).

Aus Freiburg findet sich die Denunziation des französischen Kolonialkriegs in Algerien als Terror (vgl. 2.7.1973), die Frankfurter ML (vgl. 20.4.1975) erhellen den größeren historischen Kontext des algerischen Befreiungskrieges, die KPD verweist auf die aktuellen Beziehungen Algeriens zur FPOLISARIO in der West-Sahara (vgl. 25.11.1975) sowie die Algerier in der DDR (vgl. 17.2.1976) und berichtet auch wiederholt aus Algerien selbst (vgl. 6.11.1974, 11.5.1976, 16.2.1977).

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

01.11.1958:
Es erscheint die Nr. 2/3 von 'Freies Algerien' (vgl. 15.12.1958) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Hans-Jürgen Wischnewski mit dem Leitartikel "Vier Jahre Krieg in Algerien" von H. J. Wischnewski und den Beiträgen:
- "Die französische Armee, De Gaulle's Volksbefragung und das französische Volk";
- "Der F.L.N. war gegen die Volksbefragung";
- "1. November 1958 Vierter Jahrestag des Algerischen Unabhängigkeitskrieges";
- "Zur Rolle der Frauen im Algerienkrieg";
- "Die provisorische Regierung der Algerischen Republik";
- "Die Internierungszone";
- "Auszüge aus der Erklärung die der Vorsitzende des Ministerrats Ferhat Abbas im Namen der provisorischen Regierung der Algerischen Republik am 26. September 1958 abgegeben hat."; und
- "Neues Manöver De Gaulle's".
Quelle: Freies Algerien Nr. 2/3, Köln 1.11.1958

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15.12.1958:
Es erscheint die Nr. 4 von 'Freies Algerien' (vgl. 1.11.1958, März 1959) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Hans-Jürgen Wischnewski mit dem Leitartikel "Augenzeuge in Algerien" von H. J. Wischnewski und den Beiträgen:
- "Wünscht De Gaulle wirklich Frieden in Algerien?";
- "Die Algerier in Deutschland und das Asylrecht";
- "Wahlen am 30. November – Aber doch kein Friede in Algerien";
- "Das Attentat auf den Vertreter der Algerischen Befreiungsfront in der Bundesrepublik";
- "Presse-Erklärung des FLN-Delegierten in Bonn, Ait Ahcene, anläßlich seiner Heimreise am 7. Dezember 1958";
- "Zur Geographie Algeriens"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 4, Köln 15.12.1958

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März 1959:
Vermutlich im März erscheint die Nr. 5 von 'Freies Algerien' (vgl. 15.12.1958, Juli 1959) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens für Februar und März unter Verantwortung von Willy Glomb mit dem Leitartikel "Die Konferenz der Völker Afrikas in Accra" und den Beiträgen:
- "Der Libanon anerkennt die Provisorische Regierung der Algerischen Republik";
- "Die Affäre Djamila Bouhired";
- "Eine Kundgebung gegen die Folter in Grenoble";
- "Bilanz des Algerienkriegs";
- "Presseschau";
- "Die Wahlen vom 30. November";
- "Neues Erstarken der algerischen Gewerkschaftsbewegung";
- "Aufruf an die Arbeiter der Welt";
- "Eine Wendung bei der UNO";
- "Text der Resolution der Vollversammlung der Vereinten Nationen";
- "Diplomatengespräche am Sitz der Vereinten Nationen"; und
- "Krieg in Algerien – Hauptursache der Abwertung des Franc".
Q: Freies Algerien Nr. 5, Köln Feb./März 1959

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Juli 1959:
Es erscheint die Nr. 6 von 'Freies Algerien' (vgl. März 1959, Okt. 1959) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Willy Glomb mit dem Leitartikel "Die Fremdenlegion und Algerien" und den Beiträgen:
- "Grundsätzliches zum Fall Puchert";
- "Die völkerrechtlichen Grundlagen des Algerischen Staates";
- "Grausiger Untergrund";
- "Die Folter in Frankreich";
- "Bedeutet Solidarität in Europa noch etwas?" von Peter Blachstein, Mitglied des Bundestages;
- "Konzentrationslager in Afrika";
- "Die neuen Flüchtlinge"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 6, Köln Juli 1959

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Oktober 1959:
Es erscheint die Nr. 7 von 'Freies Algerien' (vgl. März 1959, Dez. 1959) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Die Lager des langsamen Sterbens" und den Beiträgen:
- "Entschließungen des DGB zur Algerienfrage";
- "An unsere Leser", worin monatliches Erscheinen angekündigt wird;
- "Die französische Justiz in Algerien scheut das Licht";
- "Pressekommunique der U.G.T.A. (Union Générale des Travailleurs Algeriens)" vom 3.8.1959;
- "Frankreich hat in Algerien nichts zu suchen" von Hans-Jürgen Haberkern;
- "Amerikanische Abgeordnete verlangen Beendigung des Algerienkriegs"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".

Beigelegt ist die "Erklärung der Provisorischen Regierung der Algerischen Republik" vom 28. Sept. 1959 aus Tunis.
Q: Freies Algerien Nr. 7, Köln Okt. 1959

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Dezember 1959:
Vermutlich im Dezember erscheint die Nr. 8/9 von 'Freies Algerien' (vgl. Okt. 1959, Apr. 1960) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für November und Dezember mit dem Leitartikel "Fünf Jahre Freiheitskampf in Algerien" aus der Hamburger Zeitschrift 'Neue Politik' und den Beiträgen:
- "Hilfswerk für gefangene Algerier";
- "Seit fünf Jahren kämpft das algerische Volk";
- "Zwei Interviews des algerischen Ministerpräsidenten";
- "Das Drama der algerischen Jugend";
- "Algerien und die Hochfinanz";
- "Kolonialismus vor Toresschluß";
- "Klage gegen Frankreich vor dem Internationalen Gerichtshof";
- "Der Krieg in Algerien" und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 8/9, Köln Nov. / Dez. 1959

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1960:
Die KPD/ML-ZB berichtet über den Regierungspräsidenten von Madagaskar:"
1960 weigerte sich Tsirana an einer Solidaritätskonferenz ehemaliger französischer Kolonien für die algerische FLN teilzunehmen, da er sich nicht 'in die inneren Angelegenheiten Frankreichs' mischen wollte."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.29,Bochum 17.4.1971,S.10

April 1960:
Vermutlich im April erscheint die Nr. 3/4 von 'Freies Algerien' (vgl. Dez. 1959, Mai 1960) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für März und April mit dem Leitartikel "De Gaulle trägt die Verantwortung für die Fortsetzung des Krieges in Algerien" mit der Erklärung der Provisorischen Regierung der Algerischen Republik vom 14.3.1960, und den Beiträgen:
- "De Gaulles Reden an die Armee";
- "An die Europäer in Algerien. Der Aufruf des algerischen Ministerpräsidenten Ferhat Abbas vom 17. Februar";
– "Die Erklärung des Ministerpräsidenten Ferhat Abbas vom 29. Februar";
- "Die zweite Konferenz der afrikanischen Völker in Tunis vom 25. bis 31. Januar" von Hans-Jürgen Wischnewski, Mitglied des Bundestages;
- deren "Zentrale Resolution" und die "Resolution über Algerien", die "Resolution über die Einheit Afrikas" und die "Resolution über die Gewerkschaften";
- "2 000 junge Franzosen verweigern den Kriegsdienst gegen das algerische Volk";
- "Studentische Solidarität" über die Landesversammlung des SDS Berlin und den Beschluss des Studentenparlaments der Universität Köln über eine Spendensammlung für bedürftige algerische Studenten; und
- "Aus Leserbriefen" aus Oberhausen, Berlin, Nürnberg, Köln und Sandbach.

Eine Einlage enthält den Artikel "Algerisches Judentum", der in der Nummer 1/2 sinnentstellend umgebrochen war.
Q: Freies Algerien Nr. 3/4, Köln März / Apr. 1960

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Mai 1960:
Es erscheint die Nr. 5 von 'Freies Algerien' (vgl. Apr. 1960, Juli 1960) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Algerien ist auf einen langen Krieg vorbereitet. Das Interview des algerischen Ministerpräsidenten Ferhat Abbas in 'El Moudjahid', dem Organ der FLN" und den Beiträgen:
- "Warum der Plan des General Challe scheitern mußte";
- "Die 'Rote Hand' mordet weiter";
- "Dokumentarbeilage: Die Lage der Algerischen Studenten. Aus dem Arbeitsmaterial des Verbandes deutscher Studentenschaften";
- "Presseumschau";
- "Leserbriefe" aus Bad Homburg, Berlin, Braunschweig, Eckernförde, Hamburg, Lippstadt, Mainz und Paris; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 5, Köln Mai 1960

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15.06.1960:
Die Führungsgruppe der Jeune Resistance – Widerstandsbewegung der Jugend Frankreichs stellt sich in einem Schreiben, dass uns aus den Akten von Heinz Brakemeier, damals Sekretär des Sozialistischen Bundes (SB) vorlag, vor. Beigelegt ist das Manifest der Gruppe.
Q: Führungsgruppe der Jeune Resistance – Widerstandsbewegung der Jugend Frankreichs: Brief, o. O. 15.6.1960

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Juli 1960:
Vermutlich im Juli erscheint die Nr. 6/7 von 'Freies Algerien' (vgl. Mai 1960, Sept. 1960) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für Juni und Juli mit dem Leitartikel "Erklärung der provisorischen Regierung der Algerischen Republik" und den Beiträgen:
- "Appell an die Nation. Erklärung der GPRA vom 20. Juni";
- "Radio-Rede von Ferhat Abbas vom 5. Juli";
- "Eine weitere französische Fälschung";
- "Die Fremdenlegion";
- "Ein entwurzeltes Volk";
- "Warum der Plan des General Challe scheitern mußte. Fortsetzung aus Heft 5/60";
- "Resolutionen der 5. Jugendkonferenz der IG.Metall" (IGM);
- "Die algerische Bauernschaft"; und
- "Presseerklärung der Arbeitsgemeinschaft der Arbeiterjugendverbände in Offenbach (Main), wobei es sich um Jusos, SJD - Die Falken, die DGB-Jugend und die Naturfreundejugend (NFJ) handelt.
Q: Freies Algerien Nr. 6/7, Köln Juni/Juli 1960

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September 1960:
Es erscheint die Nr. 8 von 'Freies Algerien' (vgl. Juli 1960, Dez. 1960) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Die Anerkennung der Genfer Konvention durch die Provisorische Regierung der Algerischen Republik" und den Beiträgen:
- "Algerische Arbeiter in der Bundesrepublik";
- "Der vierte Nationalkongreß der UGEMA. Union der mohammedanischen Studenten Algeriens";
- "Die Ausweisung zweier Funktionäre der französischen Botschaft in Bern" in der Schweiz;
- "Erklärung über die Kriegsdienstverweigerung in Algerien"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 8, Köln Sept. 1960

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Dezember 1960:
Es erscheint die Nr. 11/12 von 'Freies Algerien' (vgl. Sept. 1960, Feb. 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Das Elend der algerischen Flüchtlingskinder" und den Beiträgen:
- "Die Vereinten Nationen und das Algerienproblem";
- "Ein neuer Schritt zur Verneinung der Selbstbestimmung";
- "Einer von vielen Monaten französischen Kolonialterrors";
- "Die deutsche Jugend verfolgt interessiert das Algerienproblem";
- "Frankreichs Piraterie im Mittelmeer" von K. L., München; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 11/12, Köln Dez. 1960

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03.01.1961:
Die FLN Algerien veröffentlicht eine Warnung vor zwei Agenten der Fremdenlegion.
Q: FLN: Warnung, Tetuan 3.1.1961

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Februar 1961:
Vermutlich im Februar erscheint die Nr. 1/2 von 'Freies Algerien' (vgl. Dez. 1960, März 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für Januar und Februar mit dem Leitartikel "Erklärung der Provisorischen Regierung der Algerischen Republik zum Ausgang des 'Referendums'" und den Beiträgen:
- "De Gaulle's Volksbefragung";
- "Das 'Referendum' – ein Fehlschlag de Gaulles in Algerien";
- "Die Arabische Liga zum Algerienproblem";
- "Algerien und wir" von Reimar Lenz;
- "Tübinger Studenten demonstrierten für die Freiheit und die Menschenwürde des algerischen Volkes" am 9.12.1960;
- "Verwirklichte Solidarität: Aus der Arbeit eines Hilfskomitees für algerische Flüchtlinge in der Bundesrepublik" aus dem Mitteilungsblatt der Landesgruppe Württemberg der Naturfreunde vom Dezember 1960;
- "Die FLN und das Problem der europäischen Minderheit in Algerien";
- "'Merci, camarades!'" aus 'Stimmen der jungen Generation', der FDP-Jugendzeitung Nr. 12/1960; und
- "Biel hilft den Flüchtlingen" aus der Schweiz.
Q: Freies Algerien Nr. 1/2, Köln Jan./Feb. 1961

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März 1961:
Es erscheint die Nr. 3 von 'Freies Algerien' (vgl. Feb. 1961, Mai 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Einen 'Nürnberger Gerichtshof' für französische Kriegsverbrechen?" und den Beiträgen:
- "Algerische Abgeordnete der französischen Nationalversammlung stellen sich hinter die Politik der Provisorischen Regierung der Algerischen Republik";
- "Frankreich muß verhandeln";
- "Die westlichen Gewerkschaften verurteilen die Hilfe der Nato im Kolonialkrieg in Algerien" wozu auch die "Resolution der Brüsseler Konferenz" der Gewerkschaften der NATO-Länder erscheint;
- "Der Vernichtungskrieg in Wilaya III (Kabylien)" aus 'El Moudjahid' der FLN;
- "Medikamente für Algerien"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 3, Köln März 1961

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Mai 1961:
Vermutlich im Mai erscheint die Nr. 4/5 von 'Freies Algerien' (vgl. März 1961, Juli 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für Juni und Juli mit dem Leitartikel "Auf dem Weg zum Frieden?" und den Beiträgen:
- "Challe's Niederlage und die Zukunft Algeriens";
- "Der Kolonialismus schafft eine gefährliche Lage für den Weltfrieden. Botschaft des Präsidenten Abbas an das amerikanische Afrika-Komitee" vom 11. April 1961;
- "Warum wenden die Algerier Gewalt an?" von Frantz Fanon;
- "Wiedergutmachung kommt immer zu spät. Zur ersten deutschen Algerienausstellung" an der TU Berlin;
- "Algerischer Diwan" von Jean Sénac;
- "Probleme der Sahara"; und
- "'10 Tage Algerien' – Ein Dokumentarfilm".
Q: Freies Algerien Nr. 4/5, Köln Apr. / Mai 1961

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Juli 1961:
Vermutlich im Juli erscheint die Nr. 6/7 von 'Freies Algerien' (vgl. Mai 1961, Sept. 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für Juni und Juli mit dem Leitartikel "Zuerst die Unabhängigkeit!" und den Beiträgen:
- "Ohne Verhandlungen kein Friede! Die Erklärung des stellvertretenden Ministerpräsidenten der GPRA, Belkacem Krim";
- "Der 5. Juli 1961";
- "Vor 130 Jahren: Verhandlungen zwischen Frankreich und Algerien";
- "Die Sahara ist kein afrikanisches Streitobjekt";
- "Vor der Kerkerwand zu spielen" von Kateb Yacine;
- "Schwarzbuch Algerien. Dokumente zum französisch-algerischen krieg. Zusammengestellt von Hafid Keramane. Erschienen im Verlag Rütten & Leoning, Hamburg 1961" eine Rezension von P. H.;
- "Literatur über Algerien";
- "'Zehn Tage Algerien' – Ein Dokumentarfilm";
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?";
- "Helft den algerischen Flüchtlingen!"; und
- "Stören Saar-Studenten Algerien-Verhandlungen?" zur Vorführung des Films 'Zehn Tage Algerien' durch den SHB an der Universität Saarbrücken.
Q: Freies Algerien Nr. 6/7, Köln Juni / Juli 1961

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13.08.1961:
Die FU-Dokumentation berichtet von dem heute beginnenden und bis zum 26.8.1961 dauernden Treffen:"
'Afrikanisch-Europäisches Studentenseminar' auf Einladung des VDS auf Schloß Burg an der Wupper mit verantwortlichen Vertretern fast aller afrikanischen studentischen Nationalverbände (von Algerien bis Südafrika) und fast aller westeuropäischer Studentenverbände. Die Diskussionen mit den afrikanischen Vertretern bleiben nicht auf den studentischen Sektor eingeengt, sondern werden im Rahmen des allgemeinen Kampfes der afrikanischen Völker gegen den Kolonialismus geführt. Die afrikanischen Vertreter werfen den Vertretern Englands und Skandinaviens vor, ihr Widerstand gegen die 'Politisierung' entspränge einer gleichgültigen Haltung gegenüber dem Kampf gegen den Kolonialismus.
Zumeist bei Stimmenthaltung der traditionell apolitischen Westeuropäer werden (mit Zustimmung des VDS und der französischen UNEF) Resolutionen für das Selbstbestimmungsrecht Algeriens, gegen die portugiesische Kolonialpolitik in Angola, die Rassentrennung in Südafrika und anderes gefaßt. Die Solidarität des VDS mit den afrikanischen Vertretern führt zu deren Zustimmung zu deutschen Anträgen, wie eine Stellungnahme gegen die Methoden der Verhaftung und Verurteilung Dieter Konieckis, eine Aufforderung an die Behörden der DDR, den im Ostsektor wohnenden Studenten den Zugang zu den West-Universitäten zu ermöglichen."
Q: Lönnendonker, S. / Fichter, T.: FREIE UNIVERSITÄT BERLIN 1948-1973. Hochschule im Umbruch Teil III: Auf dem Weg in den Dissens (1957-1964). Berlin ###.

September 1961:
Vermutlich im September erscheint die Nr. 8/9 von 'Freies Algerien' (vgl. Juli 1961, Nov. 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für August und September mit dem Leitartikel "Die neue Provisorische Regierung der Algerischen Republik" und den Beiträgen:
- "Das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Algerien";
- "Pakistan erkennt die Provisorische Regierung der Algerischen Republik an";
- "Algerische Frauen im Krieg";
- "Die Volksgesundheit in Algerien" aus 'El Moudjahid' Nr. 83/1961;
- "Politische Aktivität im Gefängnis" aus 'El Moudjahid' Nr. 84/1961;
- "Ein Legionär schreibt uns";
- "Der Terror gegen die algerischen Revolutionäre geht weiter";
- "Antifranzösische 'Johanna' verfällt der Zensur" auf den Filmfestspielen in Cannes (aus dem 'Kölner Stadtanzeiger' vom 6.9.1961);
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?"; und
- "'Zehn Tage Algerien'".
Q: Freies Algerien Nr. 8/9, Köln Aug. / Sept. 1961

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November 1961:
Im November erscheint die Nr. 10/11 von 'Freies Algerien' (vgl. Sept. 1961, Dez. 1961) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz für Oktober und November mit dem Leitartikel "1. November 1961" und den Beiträgen:
- "Die Zukunft vorbereiten";
- "Das algerische Volk demonstriert. Paris, 17. Oktober. Algier, 1. November";
- "Zeugnisse des Terrors" mit Auszügen aus einem Leserbrief an 'Die Tat' Schweiz sowie einem Artikel aus dem Züricher 'Anzeiger von Uster' vom 31.10.1961;
- "Die Vorschläge der Algerischen Regierung";
- "Die Landwirtschaft Algeriens";
- "Wirtschaftsprobleme des Maghreb"; und
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?".
Q: Freies Algerien Nr. 10/11, Köln Okt. / Nov. 1961

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Dezember 1961:
Es erscheint die Nr. 12 von 'Freies Algerien' (vgl. Nov. 1961, März 1962) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Algerien darf kein neues Katanga werden" und den Beiträgen:
- "Die algerische Befreiungsarmee – eine revolutionäre Armee";
- "Der Hungerstreik der algerischen Gefangenen in Frankreich";
- "Algerien und die Menschenrechte";
- "Ein Algerier klagt an"; aus 'El Moudjahid' Nr. 87/1961;
- "Was schreibt die deutsche Presse?";
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?";
- "Luzerner Ärzte spendeten Medikamente für algerische Flüchtlinge" aus den 'Luzerner Neusten Nachrichten' vom 2.12.1961; und
- "Helft den algerischen Flüchtlingen!", wobei ein Brief aus Braunschweig von der Klasse 7a der Volksschule Bebelhof dokumentiert wird.
Q: Freies Algerien Nr. 12, Köln Dez. 1961

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1962:
Vermutlich im Juni 1970 wird, laut AStA Uni Frankfurt (vgl. 14.6.1971), eine Antwort der Uni-Spitze Heidelberg auf eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den dortigen Rektor verfaßt. In den in Hessen veröffentlichten Auszügen heißt es u.a.:"
So wurden 1962 an der Freien Universität Berlin Sammlungen für DDR-Studenten genehmigt, solche für algerische Studenten aber verboten."
Q: AStA Uni Frankfurt:AStA-Materialien zum Politischen Mandat,Frankfurt o.J. (Juni 1971),S.1ff

März 1962:
Vermutlich im März erscheint die Nr. 1/2 von 'Freies Algerien' (vgl. Dez. 1961, Mai 1962) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens für Februar und März unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Auf dem Wege zum Frieden" und den Beiträgen:
- "Probleme des Friedens in Algerien" von M. Mitic;
- "Aus den Heimstätten der algerischen Flüchtlings-Kinder"; - "'Justiz' in Algier" von Peter W. Andernahr;
- "Solidaritätskomitee für die Opfer der Unterdrückung im Algerienkrieg" von dessen Vorsitzenden, Laurent Schwartz;
- "Die Landwirtschaft Algeriens (Fortsetzung aus Nr. 10/11/61)";
- "Zwischenfrage" von Reimar Lenz;
- "Was will das 'Freie Algerien'? Warum Arbeitskreis der 'Freunde Algeriens'?"; und
- "Pressestimmen".
Q: Freies Algerien Nr. 1/2, Köln Feb. / März 1962

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Mai 1962:
Vermutlich im Mai erscheint die Nr. 3 von 'Freies Algerien' (vgl. März 1962) des Arbeitskreis der Freunde Algeriens für April und Mai unter Verantwortung von Wilhelm Pertz mit dem Leitartikel "Auf der Schwelle zur Unabhängigkeit" und den Beiträgen:
- "Ein Aufruf an das algerische Volk";
- "Die französisch-algerischen Abkommen";
- "Wir fordern: Amnestie für den französischen Widerstand!" von Laurent Schwartz;
- "Die Internationale der OAS"; und
- "An unsere Leser!" worin Georg Jungclas und Willi Pertz die Einstellung des 'Freien Algerien' bekanntgeben.
Q: Freies Algerien Nr. 3, Köln Apr. / März 1962

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1964:
Für die KPD (vgl. 10.4.1972) berichtet die El-Tajmoi El-Thorie El-Iraki fi Europa (TTI) aus dem Irak (vgl. Feb. 1963, Sept. 1967):"
In der weiteren Zeit bestimmten die Revisionisten das Parteigeschick und versuchten sogar schon 1964, ein Jahr nach dem Blutbad vom Februar 1963, die IKP aufzulösen und in die 'Sozialistische Arabische Union' des Aref-Regimes einzugliedern, dem Beispiel der ägyptischen und algerischen Parteien folgend."

Davon berichtet auch die TTIA (vgl. Mai 1973) in ihrer Geschichte der IKP (vgl. Feb. 1963).
Q: Rote Fahne Nr.42,Dortmund 3.5.1972,S.7; Alnasier Nr.5,o.O. Mai 1973

20.07.1966:
Mohamed Boudiaf verfasst seinen "Seconde Lettre Ouverte aux Algeriens".
Q: Mohamed Boudiaf: Seconde Lettre Ouverte aux Algeriens, O. O. 20.7.1966

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06.03.1970:
Richard Stephenson von der Revolutionary Communist League (RCL) Großbritannien (vgl. Juni 1969, 28.3.1970) verfaßt "Die Vierte Internationale und unsere Haltung ihr gegenüber".
Derzeit gäbe es in den meisten Ländern mehrere trotzkistische Organisationen, in Algerien 2.
Q: RCL-Richard Stephenson:Die Vierte Internationale und unsere Haltung ihr gegenüber,o.O. 6.3.1970

27.07.1970:
Von der KPD/ML-ZB wird vermutlich aus dieser Woche aus dem Nahen Osten berichtet, daß nunmehr auch die algerische Regierung fest entschlossen sei den US-Friedensplan zu bekämpfen. Die algerische Regierung habe erklärt, daß der bewaffnete Befreiungskampf das einzige Mittel zur Lösung des Palästina-Problems bleibe.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.20 und 21,Bochum 1.8.1970 bzw. 5.8.1970

August 1970:
Die KPD/ML-ZK gibt die Nr.7 ihres 'Roten Morgens' (vgl. Juni 1970, Sept. 1970) heraus.
Ausführlich eingegangen wird auch auf Frankreich, wo die Gauche Proletarienne (GP) sich als 'neue Resistance' (Widerstandsbewegung gegen die Nazibesatzung,d.Vf.) begreife und Überfälle auf Unis, Rathäuser und zusammen mit algerischen Arbeitern auch auf Wohnbaracken organisiere.
Q: Roter Morgen Nr.7,Hamburg Aug. 1970

03.08.1970:
Für diesen Tag war, laut KPD/ML-ZB, eine Konferenz der arabischen Außen- und Verteidigungsminister in der libyschen Hauptstadt Tripolis geplant, auf der über den US-Friedensplan diskutiert werden sollte. Die irakische Regierung halte allerdings ein Treffen mit den Unterzeichnern des US-Plans für sinnlos und nehme nicht teil. Auch Algerien habe die Teilnahme abgelehnt und Syrien sie nur erwogen um seine Ablehnung des Planes darzustellen. Der Widerstand Iraks und Algeriens habe schließlich zur Verschiebung der Konferenz geführt.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.21 und 22,Bochum 5.8.1970 bzw. 8.8.1970

25.09.1970:
Der 'KND' Nr.36 der KPD/ML-ZB (vgl. 23.9.1970, 30.9.1970) erscheint. In Kairo hätten sich 6 arabische Staatschefs und 2 Ministerpräsidenten getroffen, angesichts ihrer Unfähigkeit das Problem zu lösen aber den Begriff eines Gipfeltreffens vermieden. Algerien habe die Teilnahme verweigert, da die anderen den Rogersplan nicht ablehnten und die PLO nicht unterstützten.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.36,Bochum 25.9.1970

Oktober 1970:
Die KPD/ML-ZK berichtet vermutlich aus dem Oktober:"
NIEDER MIT DEM US-IMPERIALISMUS!
FREIHEIT FÜR BOBBY SEALE!

Der FBI und die US-Regierung haben Eldridge Cleaver als Opfer eines Polizeiüberfalls zum 'kriminellen Täter' abgestempelt und ihn ins Exil in Algier (in Algerien,d.Vf.) gezwungen."
In NRW verbreitet der KSB/ML der KPD/ML-ZK diesen Artikel an der Ruhruniversität Bochum (RUB).
Q: Roter Morgen Nr.9,Hamburg Okt. 1970,S.*; Rote Zelle Nr.1,Bochum Nov. 1970,S.11

26.10.1970:
Die Nr.45 des 'KND' der KPD/ML-ZB (vgl. 24.10.1970, 31.10.1970) erscheint.
Im Irak sei es zu Parteikämpfen innerhalb der Baath-Partei gekommen, deren Hintergrund aber noch völlig unklar sei:"
Der Vizepräsident Luftmarschall Takriti wurde zum Rücktritt gezwungen. Er soll in Algerien um politisches Asyl nachgesucht haben."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.45,Bochum 26.10.1970

20.11.1970:
Die Vollversammlung der UNO beschließt, laut KPD/ML-ZB, mit einfacher Mehrheit (51 für, 49 gegen, 25 enthalten) die Aufnahme der VR China und damit den Ausschluß Taiwans. Die KPD/ML-ZB berichtet:"
Die Delegierten der Länder, die nicht von Lakaien des US-Imperialismus beherrscht werden, und auch die einiger kapitalistischer Staaten ließen sich durch das verleumderische Geschrei der Imperialisten und ihrer chinesischen Lakaien nicht beeindrucken. Die Delegierten von 18 Staaten, darunter Albanien, Algerien, Pakistan und Tansania forderten in einer Resolution die Anerkennung der Regierung der V.R. China als einzige rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.53,Bochum 25.11.1970,S.11

Dezember 1970:
Die Nr.11 des 'Roten Morgens' der KPD/ML-ZK (vgl. Nov. 1970, Jan. 1971) erscheint. Im Artikel "Zwei Wege des westdeutschen Imperialismus" wird u.a. ausgeführt:"

Schon Hitler sah sich gezwungen, Erdölquellen in Rumänien, der Sowjetunion und Nordafrika zu erobern, woran er schließlich scheiterte. Heute ist die Lage so, daß Westdeutschland und Frankreich ihr Erdöl hauptsächlich aus Algerien, Libyen, dem Irak und dem Iran beziehen. … Frankreich (mit ihm sympathisierte Westdeutschland) versuchte, mit Gewalt das Erdölgebiet Ostnigerias (Biafra) dem Einfluß der amerikanischen und angloamerikanischen Erdölkonzerne zu entreißen. De Gaulle hoffte, auf diese Weise mit Algerien und Biafra zwei wichtige Erdölgebiete unter seinen Einfluß zu bekommen und diese Mitgift in die Ehe mit dem westdeutschen Imperialismus einzubringen. Der Versuch schlug fehl, so daß Algerien und Libyen weiterhin die wichtigsten Energiebasen für eine Großmacht Westeuropa bleiben. Beide Gebiete stellen jedoch wankenden Boden dar: einerseits bestehen in beiden Ländern noch die Möglichkeiten einer weiteren revolutionären Entwicklung, andererseits sind die herrschenden Bourgeoisien stark von der SU abhängig (vgl. z.B. Föderation Libyen - Ägypten)."
Q: Roter Morgen Nr.11,Hamburg Dez. 1970

11.01.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
ÖLVERHANDLUNGEN FRANKREICH - ALGERIEN

Im Jahr 1965 haben Frankreich und Algerien einen Erdölvertrag abgeschlossen, wonach französischen Staatsgesellschaften die teilweise Ausbeutung der Lagerstätten in der Sahara erlaubt wird. Aufgrund dieses Vertrages wurden die französischen Gesellschaften nicht, wie alle anderen ausländischen, verstaatlicht. Im Sommer 1970 hatte die algerische Regierung den Vertrag gekündigt. Das war der erstmögliche Termin. Die algerische Regierung verlangt eine grundsätzliche Revision der Austauschbedingungen, insbesondere sollen die Rohölpreise erhöht werden, und die Profite der Gesellschaften verstärkt in Algerien investiert werden.
Das Rohöl- und Erdgasabkommen wurde 1965 von Algerien in einer Position der Schwäche unterzeichnet. Das Land war erst vor kurzem unabhängig geworden, und die Wirtschaft mußte unter enormen Schwierigkeiten von einer kolonialen Ausbeutungs- in eine sozialistische Staatswirtschaft umgewandelt werden. Es fehlte an ausgebildeten Fachleuten, die die französischen Kolonialisten sofort hätten ersetzen können. Inzwischen ist es der algerischen Regierung gelungen auch auf dem Erdölsektor eine leistungsfähige eigene Organisation aufzubauen, die die Ausbeutung der algerischen Erdölquellen in die Hand nehmen kann. Zudem wirkte sich der Offiziersputsch im benachbarten Libyen (vgl. **.***.197*,d.Vf.) positiv auf die algerische Position aus, da nun beide Länder gemeinsam gegen die im Mittelmeerraum operierenden Monopole vorgehen können.
Im Abkommen von 1965 war vorgesehen, daß Algerien pro Barrel (1/7 to) Erdöl 2,08 Dollar erhält, und zusätzlich 50% der Gewinne. Weiterhin sollten 50% der von den Gesellschaften erzielten Reingewinne in Algerien wieder investiert werden. Im Sommer 1970 forderte die algerische Regierung eine Erhöhung auf 2,85 Dollar, und eine Reinvestitionsrate von 90%. Die Verhandlungen zwischen Algerien und Frankreich stagnieren seit einiger Zeit. Um seine Entschlossenheit zu beweisen, die Forderungen durchzusetzen, hat die algerische Regierung einige Repressionen gegen die Erdölgesellschaften und gegen die französischen Importe unternommen. Die Vorzugszölle für einige Warengruppen wurden aufgehoben, und einigen Tankern, die in Algerien Erdöl laden wollten, wurde die Genehmigung verweigert. Die französische Erdölwirtschaft ist auf den kurzfristigen Ausfall der algerischen und libyschen Quellen nicht vorbereitet. Algerien liefert ca. 25%, Libyen ca. 17% allen in französischen Raffinerien verarbeiteten Rohöls. Algerien und Libyen sind in der günstigen Lage, billiges, kaum schwefelhaltiges Rohöl anzubieten, das aufgrund der kurzen Mittelmeerfrachten in Westeuropa gut abgesetzt werden kann."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.4,Bochum 16.1.1971,S.15

01.03.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
ALGERIEN VERSTAATLICHT ERDÖLINDUSTRIE

Anläßlich des 15. Jahrestages der algerischen Gewerkschaftsorganisation UGTA verkündete Präsident Boumedienne vor 3 000 Gewerkschaftskadern aus ganz Algerien die Verstaatlichung der Erdölindustrie.

Von dieser Maßnahme werden vier französische Konzerne betroffen, die etwa zu 80% in Staatsbesitz sind. Sie sind die letzten ausländischen Monopole, die noch privat in Algerien Erdöl fördern durften. Ihre Förderleistung betrug im letzten Jahr etwa 33 Mio t, und deckte etwa 25% der französischen Einfuhr (ca. 26 Mio t von 100 Mio t). Ihr Vermögen wird auf ca. 4 Mrd. DM geschätzt.

Die Verstaatlichung wurde vorgenommen, nachdem langwierige Verhandlungen mit dem französischen Staat am 2.2.1971 gescheitert waren. Algerien verlangte neben Preiserhöhungen die Reinvestierung der erzielten Gewinne in Algerien und Kontrolle bei der Förder- und Ölsuchpolitik der Gesellschaften.

Der algerische Staat wird nur 51% des Gesellschaftskapitals übernehmen und entschädigen. Dadurch wird eine kostspielige Totalentschädigung vermieden.

In seiner Rede erklärte Präsident Boumedienne: 'Wir glauben, daß die Fragen der Nationalisierung, der Kontrolle, und des Eintritts der Revolution auch in den Erdölsektor… Teil unserer nationalen Souveränität sind, über die wir niemals verhandeln werden.'

Der algerische Staat hat seit 1962 etwa 2,5 Mio ha Land, die Tabakindustrie, den Transportsektor, den Nahrungsmittelsektor, den Bergbau, die Bauindustrie, die Eisenherstellung und -verarbeitung, große Teile der Chemie, die Elektroindustrie sowie den großen Hausbesitz in den Städten verstaatlicht."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.18,Bochum 6.3.1971,S.10f

04.03.1971:
Die FU-Dokumentation berichtet:"
MITGLIEDER DER BLACK-PANTHER-BEWEGUNG IM FU-VORLESUNGSVERZEICHNIS

Im Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester wird Angela Davis als Lehrbeauftragte der FU bereits geführt (über ihre Einladung an die FU vgl. 13. Jan. 1971). Das Thema ihrer Vorlesung soll lauten: 'Zum Problem der Gewalt von Kant bis Benjamin'. Daneben soll auch der ehemalige Propagandachef der'Black-Panther-Bewegung', Eldrige Cleaver, der zur Zeit im algerischen Exil lebt, an der FU beschäftigt werden (am 2. Dezember war eine Einladung für ihn beschlossen worden). Da diese Einladungen noch nicht durch den Wissenschaftssenator bestätigt wurden, fordert dieser einen Tag später den Präsidenten der FU auf, ihm unverzüglich die Druckfahnen des FU-Verzeichnisses vorzulegen, damit noch vor dem Abdruck des Verzeichnisses eine rechtliche Prüfung der darin vorgesehenen Angaben vorgenommen werden könne. - In Bonn werden die Einladungen von Davis und Cleaver inzwischen (am 5. März) vom Bundestag erörtert. Dohnanyi bestätigt, daß Davis von Vizepräsident Wesel am 1. Februar an die FU eingeladen worden sei. Eldrige Cleaver soll noch nicht eingeladen worden sein.
Q: Jahn, P. / Kleinert, A. / Staadt, J. :Freie Universität Berlin 1948-1973. Teil VI. Berlin ????,S.116

26.04.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche aus Algerien (vgl. 1.3.1971):"
Wir haben bereits im KND gemeldet, daß die algerische Regierung die Erdöl- und Erdgasvorkommen verstaatlicht hat. In der Hauptsache sind französische Kapitalisten durch diese Maßnahme betroffen. Sie sind mit den Entschädigungsangeboten von ca. 100 Mio. Dollar nicht zufrieden, obwohl die algerische Regierung nachgewiesen hat, daß alle Investitionen sich bereits mehrfach amortisiert hatten.

Um aus dem algerischen Staat soviel Entschädigungsgelder wie möglich herauszupressen, starten die französischen Kapitalisten eine großangelegte Erpressungskampagne.

Sie haben eine Aufforderung an alle Händler, Raffinerien, Banken und Ölkapitalisten des imperialistischen Lagers gerichtet, algerisches Erdöl oder Erdgas nicht zu kaufen, da es sich um 'gestohlenes Gut' handele.

Es ist noch nicht sicher, ob die französischen Erdölkapitalisten mit ihrer unverschämten Erpressungskampagne Erfolg haben werden. Vielmehr scheint es, als ob die Konkurrenz der US-Monopole sich die Chance nicht entgehen lassen will, in die bisherigen Machtbereiche der französischen Erdölkapitalisten einzudringen. Die El-Paso-Gas verhandelt derzeit mit der staatlichen algerischen Erdölgesellschaft über die Lieferung von Erdgas in Höhe von mehreren Milliarden Dollar."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.34,Bochum 5.5.1971,S.12

28.06.1971:
Vom Fritz Werner Werk Berlin berichtet die PL/PI (vgl. 17.7.1971) vermutlich aus dieser Woche, dass 46 algerische Ingenieurschüler in einen Streik für Heimaturlaub getreten seien, sich aber nicht durchsetzen konnten.
Q: Klassenkampf Ausgabe Fritz Werner Nr.16,Berlin Juli 1971

13.07.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet u.a. von heute (vgl. 18.7.1971):"
JORDANIEN: NEUE ANGRIFFE GEGEN PALÄSTINENSISCHE BEFREIUNGSORGANISATIONEN

Von den arabischen Regierungen, die die palästinensischen Organisationen mehrmals zur Hilfe aufgefordert hatten, hat keine eingegriffen. Die syrischen Militärs, die eng mit den Sozialimperialisten in der SU zusammenarbeiten, hatten schon vor kurzem eine Schiffsladung voll Waffen beschlagnahmt, die aus Algerien für Al Fatah bestimmt war".
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.55,Bochum 21.7.1971,S.12f

September 1971:
Die KPD/ML-ZB gibt die Nr.8 ihres theoretischen Organs 'Bolschewik' Ende Sept. 1971 (vgl. 31.5.1971) heraus. Im Artikel "Zu einigen Fragen der Außenpolitik der Volksrepublik China" wird u.a. gefragt:"
Wie kann es möglich sein, daß ein Regime, das angeblich alle fortschrittlichen und demokratischen Kräfte im Sudan liquidieren lassen will, den Resolutionsentwurf Albaniens, Algeriens und sechzehn anderer Länder an die UNO mit der Forderung nach Wiederherstellung aller legitimen Rechte der VR China in der UNO und nach unverzüglicher Vertreibung der Tschiang-Clique vollständig unterstützt."
Q: Bolschewik Nr.8,Bochum Sept. 1971

21.12.1971:
In Algerien wird, laut KPD/ML-ZB, nach längeren Verhandlungen, "die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit Westdeutschland bekanntgegeben". Auch der Sudan bekennt sich zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen. "Damit haben zwei weitere arabische Staaten den Beschluß der Araberliga durchbrochen, ohne gemeinsamen Beschluß die wegen der Unterstützung Westdeutschlands für die zionistische Aggression 1965 abgebrochenen Beziehungen nicht wiederaufzunehmen. … Diese diplomatischen Erfolge des westdeutschen Imperialismus, die Spaltung der einheitlichen Front der arabischen Staaten gegen einen Verbündeten des expansionistischen Zionismus, wurden von der Sozialdemokratie errungen.

SPD-Bundesgeschäftsführer Wischnewski hatte sowohl in Algerien als auch im Sudan die entscheidenden Verhandlungen geführt, obwohl er keinen diplomatischen Rang und kein Regierungsamt innehat."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.4,Bochum 15.1.1972,S.*

1972:
Der Kommunistische Bund Bremen (KBB - vgl. 3.4.1972) berichtet:"
Heute wird bereits 55% des Energieverbrauchs durch Öl gedeckt (1950 waren es erst 5,2%)." Berichtet wird auch, daß "die Importe von Rohöl 1972 114 Millionen t übersteigen werden. … Hauptlieferant bei Erdöl ist Libyen, das 1970 noch 38,5% der gesamten Ölimporte lieferte, dieses Jahr aber nur noch 23,6%. 'Nutznießer' dieser Umverteilung sind Saudi-Arabien, Nigeria und Algerien."
Q: Wahrheit Nr.3,Bremen Apr. 1972,S.6

November 1972:
Vermutlich in Dortmund findet vermutlich im November oder Ende Oktober eine Veranstaltung statt, zu der uns das folgende Flugblatt unter Verantwortung von Reinhart Wagner (von den ML Dortmund) vorlag:"
AUSSENPOLITIK DER VR CHINA

Zum heutigen Referat 'Außenpolitik der VR China' beachten Sie bitte die Zusammenstellung von 'PEKING RUNDSCHAUS' (PR,d.Vf.): CHINA IN DER UNO.

Nr.34/1971 Resolutionsentwurf Albaniens, Algeriens und 16 anderer Länder an die UNO - Forderung nach Wiederherstellung aller legitimen Rechte der VR in der UNO"
Q: Wagner, Reinhart:Außenpolitik der VR China, Dortmund o.J. (1972)

02.07.1973:
Die Aktion Lateinamerika (ALA) Freiburg gibt vermutlich Anfang dieser Woche erstmals ihre 'Aktion Lateinamerika' (vgl. **.**.197*) heraus. Einleitend heißt es u.a.:"
Die terroristische Taktik, die in der lateinamerikanischen Form entwickelt wurde, ist von den Franzosen in Algerien und den Amerikanern in Vietnam vervollständigt worden."
Q: Aktion Lateinamerika Nr.1,Freiburg 1973

06.11.1974:
In der Nr.45 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 30.10.1974, 13.11.1974) berichtet die KPD u.a. über Algerien.
Q: Rote Fahne Nr.45,Dortmund 6.11.1974

20.04.1975:
Die Frankfurter Marxisten-Leninisten (FML - vgl. 20.4.1975) berichten, unterstützt u.a. von den ML Aachen und den ML Bochum, spätestens heute:"
GANZ KAMBODSCHA IST BEFREIT!

Wie schon durch den Korea, aber besonders durch den Vietnam-Krieg wurden die Völker ermutigt, dem Koloß USA - einem Koloß auf tönernen Füßen - Schlag um Schlag zu versetzen und dadurch nicht etwa 'den Funken für einen dritten Weltkrieg' zu schüren, sondern im Gegenteil, einen Beitrag zum Frieden und zur endgültigen Abschaffung aller Kriege zu leisten, was erst möglich ist, wenn jeglicher Imperialismus und alle Ausbeutung besiegt ist.

Dieser Krieg riß die Völker aus der Hypnose 'der alles vernichtenden Atomwaffe' und von dem Geist beseelt: 'lieber sterben, als Sklaven werden', nahm das algerische Volk, das palästinensische Volk, das cubanische Volk, die Völker Lateinamerikas und Afrikas die Waffen in die Hand und begannen den nationalrevolutionären Befreiungskrieg."
Q: Frankfurter Marxisten-Leninisten:Marxisten-Leninisten zum 1. und 8.Mai 1975,Bochum 1975,S.1 und 13

25.11.1975:
Die KPD gibt ihren 'Roten Fahne Pressedienst' (RFPD) Nr.3 (vgl. 18.11.1975, 2.12.1975) heraus. Eingegangen wird auf die Beziehungen zwischen der FPOLISARIO West Sahara und Algerien.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.3,Köln 25.11.1975

17.02.1976:
Die KPD gibt die Nr.7 ihres 'Rote Fahne Pressedienstes' (RFPD - vgl. 10.2.1976, 24.2.1976) heraus. Auslandsmeldungen behandeln u.a. die Algerier in der DDR.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.7,Köln 17.2.1976

11.05.1976:
Die KPD gibt die Nr.19 ihres 'Rote Fahne Pressedienstes' (RFPD) (vgl. 4.5.1976, 18.5.1976) heraus.
Vom 1.Mai wird u.a. berichtet aus Algerien.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.19,Köln 11.5.1976

16.02.1977:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.7 (vgl. 9.2.1977, 23.2.1977) heraus. Eingegangen wird u.a. auf Algerien.
Q: Rote Fahne Nr.7,Köln 16.2.1977

Letzte Änderungen: 21.7.2011

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