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Aachen.
Materialien zur Studentenbewegung und Hochschulpolitik 1969 bis 1979

Von Jürgen Schröder, Berlin, September 2004

Weitere Darstellungen zum Aachener Hochschulbereich liegen vor für den Protest gegen den Numerus clausus 1970 und 1973


Materiallage

Von den Aachener Hochschulen lagen uns an örtlichem Material fast ausschließlich die 'Aachener Technologiezeitung', einige Ausgaben der 'Aachener Studentenzeitung' des AStAs der RWTH sowie der offiziellen 'Mitteilungen' der RWTH und des 'TH Klenkes', d.h. der Sonderausgabe der örtlichen Alternativzeitung für die RWTH vor.


Die Organisationen

Nachdem zunächst der SDS, bzw. vermutlich auch eine örtliche Projektgruppe Technologie (vgl. 23.9.1969) Erwähnung findet, gibt es auch bereits sehr früh die AMS Spartakus der DKP zumindest an der PH Aachen (vgl. 12.2.1970). Die DKP berichtet kontinuierlich von den Aachener Hochschulen. Vermutlich u.a. aus den Überresten des SDS geht der ZRV hervor (vgl. 7.1.1971), der den 'sozialistischen AStA der RWTH' wesentlich prägt und sich - vermutlich sogleich nach dessen Auftreten (vgl. 13.11.1972, 15.11.1972) und auch später erneut - vom KSV und dessen KPD (vgl. 29.5.1973) distanziert. Dazu gesellen sich spätestens ab Ende 1972 die 'Roter Pfeil'-Gruppe der KSG/ML des KABD (vgl. 13.12.1972). Der KSV dagegen kann sich spätestens ab Mitte 1973 auch auf eine Rote Zelle an der Fachhochschule Aachen-Jülich stützen (vgl. 20.6.1973). Spätestens ab 1975 ist auch der KBW offiziell mit der KHI aktiv (vgl. 26.11.1975).

Von ausländischen Studentenvereinigungen ist die CISNU bzw. FIS Iran in Aachen aktiv (vgl. Dez. 1971), auch wenn sie zwecks billigerem Öl-Einkauf beim persischen Diktator verboten wird (vgl. 14.2.1974) und als Besonderheit auch eine südvietnamesische Studentengruppe (vgl. 10.5.1972, 28.6.1972, Aug. 1972, 5.12.1973). Das örtliche Vietnamkomitee weist auch aus dem Hochschulbereich eine Vielzahl, sich normalerweise auch in der Vietnamsolidarität eher feindlich gesinnter, Gruppen - so z. b. die militanten Anti-Trotzkisten des KABD und die GIM. auf (vgl. 17.1.1973).

Auch die GUPS Palästina scheint in Aachen vertreten, zumindest wird ihr Verbot auch in Aachen gewaltsam durchgesetzt (vgl. 4.10.1972).

Vermutlich eine Vereinigung ausländischer Gruppen verschiedener Herkunft, mit nicht unwesentlichem marxistisch-leninistischer Einfluss, stellt das Ausländerkollektiv dar, welches einige Jahre lang im Studentenparlament mit wenigstens einem Sitz vertreten ist (vgl. 7.12.1973, 25.6.1976).


Wichtige Themen und Ereignisse

Dokumentiert wird der Streik gegen die Diplomprüfungsordnung an der RWTH (vgl. 18.1.1971) sowie der Konflikt um die Beiträge des AStAs der RWTH für den VDS (vgl. 3.12.1971, 17.1.1972).

Die Auswirkungen der Studentenparlamentswahlen (vgl. 21.1.1972, 9.5.1972) auf die AStA-Bildung sind leider derzeit nicht aus den erhobenen Daten erkennbar. Bedeutend aber ist die Spaltung des SHB (vgl. 24.6.1972) in eine Mehrheitsfraktion, die sich in der Folge fast identisch dem MSB Spartakus der DKP anpasst, in Aachen durch die UHU repräsentiert worden zu sein scheint (vgl. 4.7.1972), und eine, auch in Aachen vertrete, sog. Sozialistische Fraktion (SF), die oft zur örtlichen Keimzelle der späteren Marxistischen Gruppe (MG) wurde.

Ab dem Juli 1972 erklärt sich der AStA der RWTH selbst zum 'sozialistischen' Organ (vgl. 4.7.1972), sieht sich aber auch mit Plänen zu seiner eigenen Abschaffung konfrontiert (vgl. 13.11.1972). Auch die Vorbereitung der Gesamthochschule Aachen (vgl. Feb. 1972, 1.8.1972), sowie der Protest dagegen (vgl. 5.6.1973) wird in diesem Dokument dargestellt, ebenso wie die Sparmaßnahmen an der RWTH (vgl. 23.3.1973), während sich ein eigener Text dem Protest gegen den Numerus clausus widmet.

Nur am Rande wird der Mietprotest in den Studentenwohnheimen dargestellt (vgl. 2.4.1973), auch wenn hier scheinbar durchaus geschickte Schleichwege beschritten wurden (vgl. 22.11.1973).

Die Wahlen zum Studentenparlament im Sommer 1973 (vgl. 29.6.1973), die zur AStA-Bildung aus Basisgruppen und SHB/SF und damit zur Weiterexistenz des 'sozialistischen AStAs führen (vgl. 4.7.1973), dokumentieren den geringen Einfluss sowohl von MSB der DKP als auch KSV der KPD, während sowohl die Basisgruppen als auch die UHU des SHB und RCDS der CDU wichtige Stimmenanteile erringen können. Erwähnenswert erscheint dabei vor allem die Auseinandersetzung des AStAs mit den KABD-treuen Kommilitonen. Diese kandidieren dann bei den nächsten Studentenparlamentswahlen (vgl. 7.12.1973), die das Ende der Amtszeit des 'sozialistischen' AStAs einläuten (vgl. 9.1.1974) auch allein jenseits der Basisgruppen und erringen kaum mehr Stimmen als der vom Verbot bedrohte KSV der KPD (vgl. 11.12.1973). Auch im Sommer 1974 können die Linken nicht wieder den AStA der RWTH erobern (vgl. 28.6.1974), was allerdings aber 1975 an der FHS zu gelingen schien (vgl. 8.3.1975). An der RWTH bleibt der AStA auch im Sommer 1975 (vgl. 27.6.1975) rechts, trotz erfolgreicher Rekrutierungen oder evtl. gar taktischen Täuschungsmanövern des MSB der DKP (vgl. 5.11.1973), während die Basisgruppen bei den Wahlen der studentischen Vertreter im Akademischen Senat den Sieg davon tragen.

Zwischen DKP und KPD entspinnt sich auch an den Aachener Hochschulen eine heftige Auseinandersetzung (vgl. 19.5.1975), ebenso wie zwischen KHI des KBW, KSV der KPD und Ausländerkollektiv auf der einen und dem Ausländerreferenten des rechten AStAs auf der anderen Seite (vgl. 26.11.1975).

Die Erfolge der ML-Gruppen wie KHI und KSG scheinen bei den folgenden Fachschaftswahlen (vgl. Dez. 1975) eher bescheiden, auch wenn - aber längst nicht nur durch diese Gruppen - ein Wiedereintritt des AStAs in den VDS erreicht werden kann (vgl. 14.1.1976).

Die Ortsgruppe Aachen der KSG des KABD (vgl. 21.2.1976, Apr. 1978), die auch bei der großen Spaltung 1976 treu zur Führung hält (vgl. 2.6.1976), übernimmt offensichtlich wichtige zentrale Funktionen, vor allem bei der Kontrolle der eigenen Reihen (vgl. 14.6.1976).

Im Sommer 1976 wird wieder ein linker AStA an der RWTH Aachen gebildet (vgl. 25.6.1976, 14.7.1976), was allerdings nicht unbedingt am beeindruckenden Wahlergebnis der Roten Liste (vgl. 3.12.1976) gelegen zu haben scheint, die vermutlich nur vom KSV der KPD und evtl. vom KSB/ML der KPD/ML unterstützt wurde.

Im November 1976 kommt es an der RWTH, unterstützt vom AStA, zu Protesten gegen die soziale Lage der Studenten (vgl. 10.11.1976) und an der PH gegen die Repression (vgl. 16.11.1976). Im Januar 1977 folgt ein Streik an der RWTH (vgl. 24.1.1977).

Der AStA bekundet auch im Frühjahr 1977 erhebliche kriminelle Energie (vgl. 2.5.1977), ebenso wie einige Studenten (vgl. 26.5.1977, 6.7.1977). Die KHI des KBW scheint damals zwar immer noch klein zu sein, aber doch ein mittlerweile halbwegs ernst zunehmender Gegner für die den AStA tragenden Gruppen zu werden (vgl. 23.5.1977).

Auch in Aachen streiken Mitte 1977 die Medizinstudenten (vgl. Juni 1977), bei den Wahlen zum Studentenparlament bleiben die Basisgruppen im Bündnis mit den Jusos der SPD siegreich (vgl. 24.6.1977).

Zahlreich beteiligen sich Aachener am Protest gegen das Landeshochschulgesetz (LHG - 1.12.1977). Die Verfasste Studentenschaft (VS) aber ist trotzdem auch an der RWTH Aachen zumindest vorübergehend illegal (vgl. Juni 1978), der AStA der RWTH Aachen wird dann wiederum von den rechten Gruppen übernommen (vgl. Nov. 1978), während die Linken an der FHS diese boykottieren (vgl. Jan. 1979), aber an der PH (vgl. Feb. 1979) gewinnen.


Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

10.04.1969: 
Die DKP gibt die Nr.2 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ)
heraus (vgl. 3.4.1969, 17.4.1969).
Berichtet wird u.a. über Aachen, u.a. über die TH.
=Unsere Zeit NRW Nr.2,Essen 10.4.1969

26.07.1969: 
Der SC Frankfurt gibt vermutlich heute sein 'Info' Nr.9
(vgl. 12.7.1969,
9.8.1969) heraus.
Hannes Weinrich aus der Projektgruppe Technologie (PGT) befaßt
sich mit der
"Kriegsforschung an westdeutschen Universitäten" wozu eine
Liste
veröffentlicht wird, die Einträge enthält u.a. aus der TH
Aachen.
=SC-Info Nr.9,Frankfurt o.J. (1969)

04.09.1969: 
Die DKP gibt die Nr.23 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ)
heraus (vgl. 28.8.1969, 11.9.1969).
Berichtet wird u.a. über Studenten in Aachen.
=Unsere Zeit NRW Nr.23,Essen 4.9.1969

23.09.1969: 
Die SDS Projektgruppen Technologie aus Frankfurt und
Darmstadt, geben als
Ergebnis ihrer Rundreise durch Süddeutschland (vgl.
1.5.9.1969)
bekannt, daß für die Technologie-Konferenz (vgl. 26.9.1969)
folgende
Beiträge von den einzelnen Gruppen vorbereitet werden:
5. Regional- und Großraumplanung unter systemtheoretischen
Aspekten
(…Aachen);
=SC-Info Nr.14,Frankfurt 27.9.1969

18.12.1969: 
Die DKP gibt die Nr.38 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ)
heraus (vgl. 11.12.1969, 24.12.1969).
Berichtet wird u.a. über die TH Aachen.
=Unsere Zeit NRW Nr.38,Essen 18.12.1969

05.02.1970: 
Die DKP bringt die Nr.6 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus
(vgl. 29.1.1970,
12.2.1970).
U.a. wird berichtet von der TH Aachen.
=Unsere Zeit Nr.6,Essen 5.2.1970

05.02.1970: 
Die DKP gibt die Nr.6 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ) heraus
(vgl. 29.1.1970, 12.2.1970).
Berichtet wird u.a. über die PH Aachen.
=Unsere Zeit - Ausgabe NRW Nr.6,Essen 5.2.1970

12.02.1970: 
Die DKP bringt die Nr.7 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus
(vgl. 5.2.1970, 19.2.1970).
Von der eigenen Assoziation Marxistischer Studenten (AMS)
Spartakus wird berichtet, daß diese u. a. einen Sitz im StuPas
der PH Aachen innehat.
=Unsere Zeit Nr.7,Essen 12.2.1970

26.02.1970: 
Die DKP gibt die Nr.9 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ) heraus
(vgl. 19.2.1970, 5.3.1970).
Berichtet wird u.a. über Studenten in Aachen.
=Unsere Zeit NRW Nr.9,Essen 26.2.1970

05.03.1970: 
Die DKP bringt die Nr.10 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus
(vgl. 26.2.1970,
12.3.1970).
Leserbriefe kommen u.a. aus Alsdorf im Landkreis Aachen, worin
außer auf den Bergbau auch auf die TH Aachen eingegangen wird.
=Unsere Zeit Nr.10,Essen 5.3.1970

16.05.1970: 
Die DKP gibt die Nr.20 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere
Zeit' (UZ)
heraus (vgl. 9.5.1970, 23.5.1970). Berichtet wird u.a. über
die TH Aachen.
=Unsere Zeit - Ausgabe NRW Nr.20,Essen 16.5.1970

07.01.1971: 
In Aachen erscheint erstmals die 'Aachener Technologie
Zeitung', die von
der Projektgruppe Technologie des Zentralen Regionalverbandes
der Fach- und
Basisgruppen Aachen-Jülich (ZRV) herausgegeben wird.
Im Laufe des Jahres erscheinen zumindest noch zwei weitere
Nummern.
=Aachener Technologie Zeitung Nr.1-3,Aachen 1971

18.01.1971: 
Die DKP (vgl. 23.1.1971) berichtet vermutlich aus dieser
Woche:"
STUDENTEN STREIKEN

GEGEN NEUE PRÜFUNGSORDNUNG
Die Studenten … der
Technischen Hochschule Aachen wandten sich in tagelangen Warn-
und
Proteststreiks gegen die neue, von der Kultusministerkonferenz
(KMK - vgl.
**.**:197*,d.Vf.) beschlossene Diplomprüfungsordnung.“
=Unsere Zeit NRW Nr.4,Düsseldorf 23.1.1971,S.17

Dezember 1971: 
Von der Conföderation Iranischer Studenten / Nationale Union
(CISNU) wird
die Broschüre: "Die Verbrechen des Schahregimes"
herausgegeben.
Erscheinungsort ist Aachen.
=CISNU:Die Verbrechen des Schahregimes,Aachen Dez. 1971

03.12.1971: 
Die 'Frankfurter Rundschau' (FR) vom 6.12.1971 berichtet,
laut AStA der PH
Dortmund (vgl. 26.1.1972), vermutlich über heute:"
VERWALTUNGSGERICHT UNTERSAGT ASTA ZUWENDUNG AN DEN VDS.
BESCHLUß OHNE
PRAKTISCHE FOLGEN? BEITRAG SCHON IM AUGUST!

Auch das Frankfurter Verwaltungsgericht hat jetzt auf Antrag
eines Studenten
der Wirtschaftswissenschaften an der Frankfurter Universität
dem Allgemeinen
Studentenausschuß untersagt, der Dachorganisation Verband
Deutscher
Studentenschaften (VDS) Zuwendungen aus den Beiträgen seiner
Mitglieder
zukommen zu lassen. Ähnliche Beschlüsse wurden bisher von den
Verwaltungsgerichten der Städte Köln, Bonn und Aachen für die
Studentenschaften gefaßt.“
=AStA PH Dortmund:AStA-Information Nr.7,Dortmund 26.1.1972,S.3

17.01.1972: 
In der morgigen 'Frankfurt Rundschau' (FR) berichtet, laut
AStA der PH
Dortmund (vgl. 26.1.1972), Holger H. Lührig:"
VDS DROHT DIE FINANZIELLE PLEITE ...
Nach Angaben des VDS sind gegenwärtig die Beiträge der
Allgemeinen
Studentenausschüsse (ASten,d.Vf.) der Technischen Hochschule
(TH,d.Vf.)
Aachen, ...
blockiert."
=AStA PH Dortmund:AStA-Information Nr.7,Dortmund 26.1.1972,S.4

21.01.1972: 
An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH)
Aachen enden
die Wahlen der Gruppe Studenten zum Satzungskonvent mit
folgendem Ergebnis:
Liste                                     Stimmen  Prozente
Sitze
RCDS Aachen                                1 180     15,7
3
ALFA/Liberale Hochschulgruppe              2 616     34,9
8
Demokratischer Fortschritt (Astaliste)     2 099     28,0
6
SOWAK                                        220      2,9
0
Basisgruppenliste                          1 319     18,5
4
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Feb. 1972

Februar 1972: 
Die IGBE (vgl. 1.3.1972) berichtet vermutlich aus dem
Februar über die
GHS:"
GESAMTHOCHSCHULEN ...
Fünf neue Gesamthochschulen sollen ... gegründet und acht
bestehende Hochschulen in Aachen, ...zu acht
weiteren Gesamthochschulen in einem Zeitraum von fünf Jahren
entwickelt
werden."
=Einheit Nr.5,Bochum 1.3.1972,S.5

09.05.1972: 
In Aachen enden die Studentenparlamentswahlen an der RWTH
mit folgendem
Ergebnis:
Liste                             Direktmandate Listenmandate
Prozent
Allgemeine Fachschaftsliste (ALFA)      9            10
29,9
Basisgruppenliste                      10             8
23,5
Liberale Hochschulgruppe                0             1
4,5
RCDS                                    1             4
14,1
SHB/Sozial. Studentenbund               3             2
7,5
MSB                                     1             0
2,9
Unabhängige Hochschulunion (UHU)        5             5
17,6
Unabhängige                             1
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.2,Aachen Mai 1972

10.05.1972: 
Die KPD (vgl. 5.7.1972) berichtet über eine Resolution
vietnamesischer Studenten aus Aachen oder auch bundesweit, die
zu Repressionen der Botschaft (vgl. 28.6.1972) geführt habe,
weil die "Studenten nach der neuerlichen Eskalation des
Vietnam-Krieges durch die USA-Aggressoren am 10.5. in einer
Resolution folgende Erklärung abgegeben hatten:

1. Als Vietnamesen lehnen wir entschieden alle Maßnahmen ab,
die gegen die berechtigten Interessen unseres Volkes zielen.

2. Wir fordern die Nixon-Regierung auf, sofort die
Kriegseskalation rückgängig zu machen und endlich ernsthaft
darüber zu verhandeln.

3. Das Selbstbestimmungsrecht des vietnamesischen Volkes muß
respektiert werden."
=Rote Fahne Nr.50,Dortmund 5.7.1972,S.3

24.06.1972: 
Auf der Länderkonferenz des SHB werden einige Gruppen, die
sich zuvor als
SHB/Sozialistische Fraktion (SHB/SF) zusammengeschlossen
hatten, aus dem SHB
ausgeschlossen. Hierbei handelt es sich u.a. um eine Gruppe in
Aachen.
=Aachener Studentenzeitung Nr.13,Aachen 4.7.1972

28.06.1972: 
Die KPD (vgl. 5.7.1972) berichtet:"
SOLIDARITÄT MIT DEN VIETNAMESISCHEN STUDENTEN

Südvietnamesische Studenten protestieren vor der Botschaft des
Marionettenregimes

Am Mittwochnachmittag (28.Juni) traten in Bonn/Bad Godesberg
28
südvietnamesische Studenten der TH Aachen vor der Botschaft
der
südvietnamesischen Marionettenregierung in einen Sitzstreik.
Sie
protestierten damit gegen die Repressionsmaßnahmen, die die
Botschaft der
Saigoner Thieu-Regierung in der BRD eingeleitet hatte, nachdem
die Studenten
nach der neuerlichen Eskalation des Vietnam-Krieges durch die
USA-Aggressoren
am 10.5. in einer Resolution folgende Erklärung abgegeben
hatten:

1. Als Vietnamesen lehnen wir entschieden alle Maßnahmen ab,
die gegen die
berechtigten Interessen unseres Volkes zielen.

2. Wir fordern die Nixon-Regierung auf, sofort die
Kriegseskalation
rückgängig zu machen und endlich ernsthaft darüber zu
verhandeln.

3. Das Selbstbestimmungsrecht des vietnamesischen Volkes muß
respektiert
werden.

Die Botschaft forderte die Studenten daraufhin ultimativ auf,
ihre
Unterschriften unter die Erklärung zurückzuziehen, andernfalls
würde sie
geeignete Maßnahmen treffen. Was es mit den 'geeigneten
Maßnahmen' auf sich
hatte, zegte sich schnell:

- den Eltern der Studenten wurde die Erlaubnis entzogen, Geld
zu überweisen

- die in Südvietnam lebenden Familienangehörigen wurden von
der Polizei
täglich verhört und unter Druck gesetzt.

Mit dem Sitzstreik fordert die vietnamesische Studentengruppe
die Zurücknahme
der Repressionsmaßnahmen, die Aufhbung des Devisenverbots, die
Respektierung
ihrer antiimperialistischen Gesinnung sowie die Einstellung
der
Polizeiverhöre ihrer Eltern in Südvietnam.

Nachdem der Botschafter am Mittwoch diese Forderungen zunächst
abgelehnt
hatte, beschlossen die Studenten, auf einer Kundgebung gegen
die
Repressionsmaßnahmen der Botschaft und gegen die USA-
Aggression zu
protestieren. Weiter führten sie ein Teach-In durch, das
glänzend die
Verkommenheit und Verlogenheit der Vertreter des Saigoner
Marionettenregimes
entlarvte.
(aus einer Flugschrift des Vietnam-Komitees (NVK,d.Vf.))

Auf der Kundgebung der KPD am 28.6. in Bonn, über die wir in
dieser Zeitung
berichten, legte unsere Partei den versammelten Menschen eine
Resolution vor,
in der zur Unterstützung des Kampfs der fortschrittlichen
vietnamesischen
Studenten gegen die Botschaft der Saigoner Marionettenclique
aufgerufen wird.
Sie wurde mit großer Mehrheit vrabschiedet."

Die KPD berichtet auch von den Folgen in Aachen (vgl.
29.6.1972).
=Rote Fahne Nr.50,Dortmund 5.7.1972,S.3;
NVK:Alles für den Sieg des kämpfenden vietnamesischen
Volkes!,Bonn 1972

04.07.1972: 
In Aachen erscheint die Nr.13 der 'Aachener
Studentenzeitung' - Zeitung des
sozialistischen AStA der RWTH Aachen, die u.a. das Programm
der
sozialistischen Basisgruppen Aachen enthält. Über die Spaltung
des SHB in
einen SHB und einen SHB/SF wird u.a. ausgeführt, daß die der
sich SHB
nennenden Mehrheit genehme Gruppe in Aachen die Unabhängige
Hochschulunion
(UHU) zu sein scheint.
=Aachener Studentenzeitung Nr.13,Aachen 4.7.1972

August 1972: 
Im August bringt der KJVD der KPD/ML-ZB die Nr.7 seines 'Der
Kampf der
Arbeiterjugend' (KDAJ) (vgl. Aug. 1972, Sept. 1972) heraus.
Vietnamesische Studenten waren u.a. in Aachen
und Bonn aktiv.
=Der Kampf der Arbeiterjugend Nr.7,Bochum Aug. 1972

01.08.1972: 
Der Kommunistische Studentenverband (KSV - vgl. 25.10.1972)
der KPD
berichtet aus NRW vom politischen Mandat (vgl. Bochum und
Essen jeweils
22.6.1972, NRW Sept. 1972):"... seit Anfang August arbeiten
die Gesamthochschulen (GHS,d.Vf.) in ... - in ... Aachen, ...
sind weitere
'Gesamthochschulbereiche' geplant.
=Dem Volke dienen Nr.1,Dortmund 25.10.1972,S.6

04.10.1972: 
Das Vorbereitende Komitee Dortmund Kampf dem Ausländergesetz
und der
politischen Unterdrückung (vgl. 5.10.1972) berichtet aus der
Nacht von heute
auf morgen vom GUPS/GUPA Palästina-Verbot (vgl. 3.10.1972):"
In Aachen wurde ein Studentenwohnheim durchsucht. Seitdem wird
ein
ausländischer Student vermißt."
=Vorbereitendes Komitee Dortmund Kampf dem Ausländergesetz und
der
politischen Unterdrückung:Unerhörte Terrorwelle gegen
ausländische Arbeiter
und Studenten!,Dortmund o.J. (Okt. 1972),S.1

13.11.1972: 
Der Kommunistische Studentenverband (KSV - vgl. 22.11.1972)
der KPD berichtet vermutlich aus dieser Woche über eine
Demonstration in Aachen gegen die Abschaffung der Verfaßten
Studentenschaft (VS).
=Dem Volke dienen Nr.3,Dortmund 22.11.1972,S.8

15.11.1972: 
Es erscheint die Nr.15 der 'Aachener Studentenzeitung' u.a.
mit einer
Klarstellung anläßlich der Bundestagswahlen, in der betont
wird, daß die
Basisgruppen des Zentralen Regionalverbandes(ZRV) nicht mit
der KPD
verwechselt werden sollten. Außerdem wird ein Lehrertreff des
ZRV erwähnt.
=Aachener Studentenzeitung Nr.15,Aachen 15.11.1972

13.12.1972: 
Die an diesem Tage erscheinende Nr.16 der 'Aachener
Studentenzeitung'
wendet sich u.a. gegen das drohende Verbot des KB Bremen
(KBB). Über den
Ausgang der Studentenparlamentswahlen wird vom Erfolg der
Basisgruppen
Germanistik, Psychologie und Soziologie in der Philosophischen
Fakultät, der
Basisgruppe Elektrotechnik und der Basisgruppen im Bündnis mit
dem MSB bei
den Chemikern berichtet. Bei den Maschinenbauern habe dagegen
die rechte
ALFA/SLH-Koalition den Sieg davongetragen.
=Aachener Studentenzeitung Nr.16,Aachen 13.12.1972

13.12.1972: 
An der RWTH Aachen gibt der Rote Pfeil der KSG/ML des KABD,
laut KSV der
KPD, ein Flugblatt gegen eine angedrohte Kriminalisierung
eines
Chemiestudenten heraus.
=KSV-Sympathisanten TH Aachen:Plattformvorschlag für die
Arbeit des zentralen
Ausschusses gegen den NC,Aachen o.J. (1973),S.4

17.01.1973: 
In der an diesem Tage erscheinenden Nr.17 der 'Aachener
Studentenzeitung'
wird u.a. die Zusammensetzung des Aachener Vietnamkomitees
bekanntgegeben.
Darin arbeiten aus dem Hochschulbereich derzeit mit:
Arbeitsgemeinschaft
Hüttenkunde, Assistentenzelle Architektur, die Basisgruppen
Bauingenieure,
Elektrotechnik, Medizin, Psychologie und Soziologie, die ESG,
GIM, Gruppe Roter Pfeil des KABD, Sozialistische Fachzelle
Architektur, Jusos der SPD, Sozialdemokratischer Hochschulbund
(SHB) und die Asten von RWTH, PH und FHS.
=Aachener Studentenzeitung Nr.17,Aachen 17.1.1973

07.02.1973: 
Die Nr.18 der 'Aachener Studentenzeitung' (vgl. **.*.1973,
11.4.1973) enthält u.a. Berichte über die Basisgruppen
Maschinenbau und Pädagogik.
=Aachener Studentenzeitung Nr.18,Aachen 7.2.1973

22.03.1973: 
Heute beginnt in Bochum die 25. ordentliche
Mitgliederversammlung (MV) des
Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS), die bis zum 27.3.
dauert.
Es wird ein Vorstand aus MSB der DKP, SHB sowie Jusos der SPD
gebildet.
Laut Analyse des 'sozialistischen AStAs der RWTH Aachen'
verlief die
Hauptlinie der Auseinanderseztung zwischen komunistischer
(NRF, KSG/ML des
KABD) und sozialistischer Fraktion (Basisgruppen, SHB/SF, AK
München)
einerseits und der Mehrheit der SHB/MSB-Spartakus ASten und
der Juso/GEW
ASten andererseits. Im neuen Vorstand säße je eine Person von
Jusos der SPD,
MSB und SHB.
=Aachener Studentenzeitung Nr.19,Aachen 11.4.1973

23.03.1973: 
Der AStA der RWTH Aachen (vgl. 29.3.1973) veröffentlicht mit
dem Kommentar
"Verschärfung des Numerus Clausus durch Streichung von
Planstellen...
Kampf der kapitalistischen Bildungsmisere" folgenden Artikel
aus der morgigen
NRZ, der vermutlich u.a. über heute berichtet:"
Protest aus Aachen - NRW plant Stellenstreichungen von
Lehrstühlen

DIE TH IST VOM KOLLAPS BEDROHT

Aachen. Erleidet die TH Aachen einen Kollaps? Diese Frage muß
man sich
stellen, nachdem jetzt Rektor Hans Schwerte gegen die
Streihcung von bereits
zugesagten H-3- und H-4-Stellen im Haushaltsplan der TH in
Schreiben an den
NRW-Wissenschaftsminister, an den Landtagspräsidenten, die
Vorsitzenden der
Lndtagsfraktionen und den Vorsitzenden des Kulturausschusses
protestiert hat.
Chaotische Zustände befürchtet die TH in Schreiben an den
NRW-Wissenschaftsminister, an den Landtagsprä- Aachen zurollt
(?,d.Vf.). Die
TH ist von folgenden Streichungsmaßnahmen betroffen: H-4-
Stellen:
Theoretische Keramik, Mineralogie und Lagerstättenlehre,
Elektronik II,
H-3-Stelle: Zoologie.

Dazu stellt der Rektor der TH fest:
- Während es sich bei den gestrichenen Lehrstühlen
Theoretische Keramik und
Elektronik II um neu einzurichtende Lehr- und
Forschungsgebiete handelt, ist
der Lehrstuhl für Mineralogie und Lagerstättenlehre einer der
ältesten
Lehrstühle der RWTH (er besteht ununterbrochen seit 1870),
ohne den die
Ausbildung innerhalb der Fakutltät für Bergabu und Hüttenwesen
nicht denkbar
ist. Diesen Lehrstuhl abzuziehen, hieße den gesamten Lehr- und
Forschungsbetrieb der Fakultät für Bergabu und Hüttenwesen an
empfindlichster
treffen.

- Ebenso bedenklich ist die Streichung der H-3-Stelle zur
Ausbildung der
Medizinstudenten vorklinischer Semester in Allgemeiner
Biologie und Zoologie.
Die neue Approbationsordnung für Medizinstudenten schreibt
u.a. vor, daß die
Vorkliniker in einem Kurs in Allgemeiner Biologie und Zoologie
ausgebildet
werden sollen.

Für den Fall, daß diese Stelle gestrichen wird, ist das
Institut für Zoologie
außerstande, die von der Approbationsordnung geforderte
kursmäßige Ausbildung
der Medizinstudenten durchzuführen. Angesichts der besonderen
Numerus-
Clausus-Probleme im fach Medizin ist die Besetzung dieser
Stelle besonders
dringlich.

- Für den Lehrstuhl Theoretische Keramik liegt dem
Wissenschaftsminister
bereits eine Berufungsliste vor. Der Lehrstul Elektronik II
ist angesichts der
hohen Studentenzahl im Fach Elektrotechnik von Wichtigkeit.

Gestrichen wurden die zahlreichen H-3- und H-4-Stellen bei den
Hochschulen
zugunsten der Gesamthochschulen (GHS,d.Vf.). Die
Landesrektorenkonferenz
(LRK,d.Vf.), der auch die Rektoren der neu gegründeten
Gesamthochschulen
angehören, hatte bereits gegen diese Maßnahmen protestiert, da
der Aufbau der
neuen Hochschulen nicht zu Lasten der bestehenden Hochschulen
geschehen darf.
Besonders bedenklich sei die Streichung von bestimmten
Planstellen ohne eine
fachliche Stellungnahme der betroffenen Hochschulen.

Gegen die geplante Streichung des Lehrstuhls für Mineralogie
und
Lagerstättenlehre an der TH protestiert vor allen Dingen das
betroffene
Institut. Man betont, daß nur im Aachener Institut für
Mineralogie
Lagerstättenkunde in Lehre und Forschung vertreten wird.
Ebenfalls sei die
praxisbezogene Ausbildung in den Fächern Mineralogie und
Lagerstättenlehre
der TH einzig in Nordrhein-Westfalen. Der Lehrstuhl diene mit
dieser
zusätzlichen Ausbildung  einer großen Zahl von Studenten des
Bergbaus, der
Hüttenwerke, der Geologie sowie den Gewerbelehrern.

Durch die Abschaffung des Lehrstuhls sei die Ausbildung im
lagerstättenkundlich-rohstoffkundlichen Bereich nicht mehr
gewährleistet.
Umso weniger hat man Verständnis für die geplante Streichung
des einzigen
Lehrstuhls in Nordrhein-Westfalen, der sich mit Fragen der
mineralischen
Rohstoffe befaßt und der in seinen Ausbildungszielen bisher
von Bund und Land
weitgehende Förderung erfahren hat."
=AStA RWTH:Info Nr.39,Aachen 29.3.1973,S.2

02.04.1973: 
Der AStA der PH Dortmund (vgl. 27.6.1973) berichtet vom
Studentenwerk (StW
- vgl. 1.6.1973) über dessen heutigen Brief an den
Wissenschaftsminister Rau
(SPD), der bis zum 27.6.1973 unbeantwortet blieb:"
'Hier ist der Eindruck entstanden, daß
das Ministerium Ihrer parlamentarischen Antwort aufgeführte
Kostenübernahme
nur vornimmt, wo Mietstreiks wie in Köln und Aachen
voraufgegangen waren (?,
d.Vf.). ...'".
=Universität Dortmund:Monatsspiegel Nr.1,Dortmund
13.7.1973,S.8f;
DOS Nr.21,Dortmund 27.6.1973,S.2ff

11.04.1973: 
Die Nr.19 der 'Aachener Studentenzeitung' wird vom AStA der
RWTH
herausgegeben. Enthalten sind u.a. Berichte über die NC-
Kampagne (vgl.
15.2.1973 und 1.3.1973) und über die 25.o.MV des VDS (vgl.
22.3.1973).

Über die Basisgruppe Maschinenbau wird bekanntgegeben, daß
diese sich als
linkspluralistische Hochschulgruppe verstehe, in der jeder
mitarbeiten könne,
der ebenso wie die bisherigen Mitglieder der Meinung sei, daß
das bestehende
Gesellschaftssysten der 'BRD' grundlegend verändert werden
müsse. Kontakte
unterhalte die Basisgruppe Maschinenbau u.a. zur Essener
Technikergruppe
'Katalyse'.

Neben einem Bericht über das Aachener Vietnamkomitee wird auch
noch auf die
Heidelberger Prozesse gegen die KHG(NRF) Mannheim/Heidelberg
und den
Schulkampf in Bremen eingegangen, wo eine Schülergruppe der
NRF-Linie (KOB
Bremen,d.Vf.) eingreife.
=Aachener Studentenzeitung Nr.19,Aachen 11.4.1973

13.04.1973: 
In Köln beginnt die 27. ordentliche SVI-MV (vgl. 25.5.1973),
auf der der
MSB Spartakus der DKP und der SHB, laut KHG (NRF), 22 der 59
Asten vertreten.
Laut Sozialistischer AStA der RWTH Aachen wird diese von
MSB/SHB gesprengt.
=Aachener Studentenzeitung Nr.20,Aachen 9.5.1973;
Kommunistische Hochschulzeitung
Nr.24,Heidelberg/Mannheim/Karlsruhe o.J. (Mai
1973)

29.05.1973: 
In der Nr.21 seiner 'Aachener Studentenzeitung' (vgl.
9.5.1973)
veröffentlicht der sozialistische Asta der RWTH u.a. die
Erklärung der KPD zu
den Demonstrationsverboten in NRW (u.a. Dortmund) anläßlich
des Breschnew
-Besuches. Über den Polizeiterror wird die Einschätzung
bekanntgegeben, daß
die Regierung darauf achte immer das schwächste Glied, die
sogar innerhalb
der Linken ungeliebten Gruppen KPD und KPD/ML zu treffen.
=Aachener Studentenzeitung Nr.21,Aachen 29.5.1973

05.06.1973: 
Die Uni Bielefeld bringt die Nr.9 ihrer 'Informationen'
heraus, der auch
die Nr.2/73 des 'Hochschulmagazin NRW' beiliegt. Darin wird
berichtet, daß in
Aachen eine Gruppe von Sympathisanten des KSV Demonstrationen
gegen die
Wahlen der Mitglieder des Gesamthochschulrats angekündigt
habe.
=Hochschulmagazin NRW Nr.2,o.O.1973

20.06.1973: 
Die Nr.25 der 'Roten Fahne' der KPD (vgl. 13.6.1973,
27.6.1973)
erscheint.
Spenden für die Vietnamhilfe alles für den Sieg gingen u.a.
ein von der
Roten Zelle an der Fachhochschule Aachen.
=Rote Fahne Nr.25,Dortmund 20.6.1973

29.06.1973: 
An der RWTH Aachen enden die Wahlen zum Studentenparlament
mit folgendem
Ergebnis:
Liste         Stimmen  Mandate  Vorjahr
ALFA           1681      17        19
Basisgruppen   1320      17        16
SHB             884      12         9 (als Unabh.
Hochschulunion)
RCDS           1015      10         5
UHG             430       3         -
MSB             200       1         1
KSV-Symps       130       -         -
=Aachener Studentenzeitung Nr.22,Aachen 4.7.1973

04.07.1973: 
In der Nr.22 seiner 'Aachener Studentenzeitung' geht der
'sozialistische
AStA der RWTH' u.a. auf den Ausgang der Wahlen zum
Studentenparlament am
29.6.1973 ein. Die Basisgruppe Elektrotechnik habe nur noch 2
statt wie zuvor
5 Kandidaten durchbringen können:"
Die Ursachen hierfür sind in den aufzehrenden Reibereien mit
dem 'Roten
Pfeil' (des KABD,d.Vf.) zu suchen, dessen abgehoben
sektiererische Politik
nicht nur an den Köpfen der meisten Kommillitonen
vorbeirauschte, sondern
auch noch die sonst hervorragende Arbeit der BG E-Technik
paralysierte."
Die Folge der aufgebrochenen Unbeliebtheit der Gruppe Roter
Pfeil in der
Studentenschaft sei, "daß sie den führenden 'Roten Pfeil', der
im vorigen
Wahlkampf noch überragend viel Stimmen bekam, unter ferner
liefen versacken
ließen."

Zur AStA-Wahl wird geschrieben:"
Geradezu ungeheuerlich muß man die Tatsache bewerten, daß sich
die
Kommillitonen vom 'Roten Pfeil' der Stimme enthalten haben.
Das heißt nichts
anderes, als daß ihnen ein rechter AStA genauso gut oder
schlecht erscheint
wie ein linker, der von den Basisgruppen betragen wird."
Trotzdem aber werde
der neue AStA von einem Bündnis aus Basisgruppen und SHB/SF
gebildet.

Weiter wird noch die UHG als neues Sammelbecken der Aachener
Korporierten
vorgestellt und über den KSV der KPD erklärt: "Es ist kein
Geheimnis, daß der
Großteil ihrer 130 Stimmen von den marxistisch-leninistischen
Ausländergruppen stammt."
=Aachener Studentenzeitung Nr.22,Aachen 4.7.1973

22.10.1973: 
In Aachen findet eine Veranstaltung mit Gerhard Löwenthal in
den Räumen der
Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) statt. Bei einem Bericht
darüber stellt
der Basisgruppen-AStA der RWTH u.a. fest, daß die KHG außer
für Löwenthal
ihre Räume auch für den MSB Spartakus der DKP bereitstelle,
nicht aber für
die GIM.
=Aachener Studentenzeitung Nr.24,Aachen 14.11.1973

14.11.1973: 
Der 'sozialistische AStA der RWTH' gibt die Nr.24 seiner
'Aachener
Studentenzeitung' heraus, u.a. mit Berichten über die
Basisgruppen
Architektur und Elektrotechnik.
=Aachener Studentenzeitung Nr.24,Aachen 14.11.1973

22.11.1973: 
Der AStA der PH Dortmund gibt seine 'DOS' - Dortmunder
Studentenzeitung Nr.
24 (vgl. 31.10.1973, 5.12.1973) heraus. Zum
Studentenwerksgesetz (StWG) wird eine vorherige Analyse (vgl.
17.10.1973)
fortgeführt:"
STW-GESETZ ANALYSE ... BEISPIEL: MIETEN

Ein Beispiel: Mieterhöhungen sind in Aachen zunächst dadurch
abgewendet
worden, daß Studenten in das Studentenwerk e.V. eintraten und
in der
Mitgliederversammlung (vgl. S3.**.197*,d.Vf.) majorisiert
Mieterhöhungen
ausschlossen. Dies wird zukünftig nicht mehr möglich sein,
weil der
Verwaltungsrat allein schon von der Parität her eine
Mieterhöhung nicht mehr
ablehnen wird."
=DOS Nr.24,Dortmund 22.11.1973

07.12.1973: 
An der RWTH Aachen gehen die Wahlen zum Studentenparlament
mit folgendem
Ergebnis zu Ende:
Liste                       Prozent (Juni 73) Sitze (Juni 73)
ALFA/SLH                      25,83 (29,45)     19    (17)
RCDS                          24,88  (18,0)     12    (10)
UHG                            8,19  (7,62)      4     (3)
Unabhängige Basisgruppen      14,54  (23,4)      9    (17)
SHB                           16,91 (15,67)     11    (12)
MSB                            3,16  (3,55)      2     (1)
Ausländerkollektiv             4,53     (-)      1     (-)
Unabhängige                                      1     (-)
Roter Pfeil                    1,15     (-)      -     (-)
KSV                            0,8    (2,3)      -     (-)
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Jan. 1974

11.12.1973: 
Gegen das drohende Verbot des KSV der KPD in Berlin (vgl.
4.12.1973) werden
vermutlich heute Aktionen in Aachen durchgeführt.
=Rote Presse Korrespondenz Nr.41/42/43,Dortmund 1973,S.2ff

09.01.1974: 
In Aachen wird auf einer Studentenparlamentssitzung der RWTH
ein neuer AStA
aus 3 Vertretern der ALFA, 2 des RCDS und einem der UHG
gebildet.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Jan. 1974

05.12.1973: 
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' Nr.49 (vgl. 28.11.1973,
12.12.1973) heraus.
Aus Aachen wird berichtet vom Vietnamesischen Studentenverein.
=Rote Fahne Nr.49,Dortmund 5.12.1973

14.02.1974: 
In Aachen demonstrieren, laut und mit KPD, 400, darunter
rund 100 iranische
Studenten, gegen das Verbot der CISNU Iran.
=Rote Fahne Nr.8,Dortmund 20.2.1974

26.06.1974: 
In der Nr.26 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 19.6.1974, 3.7.1974)
veröffentlicht die KPD Spenden für den Parteitag u.a. von den
KSV-Zellen Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften
Aachen.
=Rote Fahne Nr.26,Dortmund 26.6.1974

28.06.1974: 
An der RWTH Aachen enden die Wahlen zum Studentenparlament
(StPW) mit
folgendem Ergebnis:
Liste                     Prozent  (1973)  Mandate  (1973)
RCDS                       26,26    24,88    15        12
ALFA/SLH                   22,66    25,83    17        19
SHB                        19,77    16,91    14        11
Basisgruppenliste          12,78    14,54     7         9
Ausländerkollektiv          4,42     4,53     2         1
UHG                         3,27     8,19     1         4
LHV                         3,15       -      1         -
MSB                         3,07     3,16     1         2
Demokratischer Kampf        2,65       -      0         -
Sozialistische Liste        1,2        -      0         -
KSG                         0,77     1,15     0         0
Unabhängige                                   2         2

Hierbei setzte sich die Liste Demokratischer Kampf besonders
gegen das HRG
ein, während die Sozialistische Liste gegen den
Seminarmarxismus auftrat und
600 DM Bafög bei 1500 DM Elternfreibetrag gut gefunden hätte.
Der neue AStA
wird von einer Koalition ALFA/SLH und RCDS gestellt.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.3 und 2,Aachen Sept. 1974 bzw.
Aug. 1975

08.03.1975: 
Der KBW (vgl. 26.3.1975) berichtet, daß für eine heutige
Gründungsversammlung
des Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS) die folgenden,
nicht von MSB und
SHB der DKP getragenen ASten eingetreten seien, die sich aber
vermutlich nicht
durchsetzen konnten (vgl. 20.3.1975), u.a. FHS Aachen.
=Kommunistische Volkszeitung Nr.12,Mannheim 26.3.1975,S.11

19.05.1975: 
In Aachen führt die DKP-Hochschulgruppe (HSG), laut KPD,
vermutlich in
dieser Woche eine Veranstaltung "Die Befreiung Portugals"
durch, auf der die
KPD für die Freilassung der 18 in Ostberlin (DDR - vgl.
9.5.1975)
Festgenommenen agitiert.
=Rote Fahne Nr.21,Köln 28.5.1975

27.06.1975: 
An der RWTH Aachen führen die Studentenparlamentswahlen zu
folgendem Ergebnis:
Liste                    Mandate
RCDS                        15
ALFA/SLH                    16
Basisgruppen                10
Ausländerkollektiv           1
LHV                          1
MSB                          1
Institutsgruppenliste        1
Rote Liste                   0
Juso/SHB                    11
unabhängig-links             4
Der Asta wird gebildet von 2 ALFA/SLH, 3 RCDS und einem
unabhüngigen
Abgeordneten.
In den Akademischen Senat werden von studentischer Seite 4
Basisgrüppler,
1 Juso/SHB, 1 ALFA/SHB und ein Rechtsunabhängiger entsandt.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.2 und 4,Aachen Aug. 1975 bzw.
Dez. 1975

05.11.1975: 
Auf der Sitzung des Studentenparlaments der RWTH Aachen wird
bekannt, daß
drei der vier als 'links-unabhängig' gewählten Abgeordneten
mittlerweile in
den MSB Spartakus der DKP eingetreten sind.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4,Aachen Dez. 1975

26.11.1975: 
An der RWTH Aachen wird, laut dem offiziellen
Hochschulorgan, die vierte
Sitzung des Studentenparlaments durch ca. 80 Anhänger von KHI
des KBW, KSV
der KPD und des Ausländerkollektivs gesprengt, die eine
sofortige Diskussion
über den Auslandsreferenten des AStAs bzw. dessen
Amtsenthebung fordern.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4,Aachen Dez. 1975

Dezember 1975: 
In der Nr.4 der 'Mitteilungen' der RWTH Aachen werden die
Ergebnisse der
Fachschaftswahlen bekanntgegeben. In der Fakultät 1 sei in der
Fachschaft 1
die Institutsgruppenliste gewählt worden, in der Fachschaft 2
habe man gar
nicht gewählt. In der Fakultät 2 habe in den Fachschaften 1
und 2 ein
Basisgruppenkollektiv gesiegt, in der Fakultät 3 Unabhängige
und ALFA/SLH. In
der Fakultät 4 seien in den Fachschaften 1 und 2 Unabhängige
gewählt worden,
in der Fachschaft 3 hätten die Wahlen noch nicht
stattgefunden. In der
Fakultät 5 habe sich ein Kollektiv aus einem Basisgrüppler, 2
Basisgruppen-
Sympathisanten und 2 Unabhängigen durchgesetzt. In der
Fakultät 6 sei in der
Fachschaft 1 nicht, in der Fachschaft 2 ein GEW-orientiertes
Kollektiv und in
der Fachschaft 3 ein unabhängiges linkes Kollektiv mit einem
LHVler gewählt
worden. In der Fakultät 7 teile sich die Fachschaft 1 zwischen
einem
Basisgrüppler und einem Juso der SPD, derweil in der
Fachschaft 2 neben
Basisgrüpplern 1 KHI-Mitglied des KBW und ein KSG-Sympathisant
des KABD
säßen.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Dez. 1975

1976: 
Innerhalb der KSG/ML erscheint die Nr.2 von 'Vorwärts unter der Führung des
KABD' - innerorganisatorisches Organ der Kommunistischen Studentengruppen,
u.a. mit Berichten aus Aachen.
=Vorwärts unter der Führung des KABD Nr.2,o.O. 1976



14.01.1976: 
Das Studentenparlament der RWTH Aachen beschließt, wieder in
den VDS einzutreten.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Feb. 1976

21.02.1976: 
Es beginnt eine zweitägige ordentliche
Landesmitgliederversammlung des KABD
NRW.
Es erstattet auch der KSG-Beauftragte seinen Bericht.
Aus ihm geht hervor, daß es KSG-Mitglieder bzw. Sympathisanten
u.a. in Aachen gibt.
=KABD-LL NRW:Materialien für die ordentliche
Landesmitgliederversammlung,o.O.
1976

02.06.1976: 
Im KABD erscheint die 'ZKK Mitteilung' Nr.20 (vgl.
31.5.1976, 4.6.1976).
Inhalt: Verurteilung der Frankfurter und Saarländer
Liquidatoren,
Danksagungen an die ZKK. Ergebenheitsadressen werden
abgedruckt u.a. von KSG OG Aachen.
=KAB(RW):Arbeitshefte Nr.3,Frankfurt 1977,S.14;
KABD-ZKK:Mitteilung Nr.20,o.O. 2.6.1976

14.06.1976: 
Im KABD erscheint die 'ZKK Mitteilung' Nr.26 (vgl.
12.6.1976, 21.6.1976).
Ergebenheitsadressen u.a. von KSG-Zentrale Revisionskommission
Aachen.
=KAB(RW):Arbeitshefte Nr.3,Frankfurt 1977,S.22;
KABD-ZKK:Mitteilung Nr.26,o.O. 14.6.1976

25.06.1976: 
An der RWTH Aachen führen die Studentenparlamentswahlen zu
folgendem,
leider nur unvollständig veröffentlichtem, Ergebnis:
Liste                  Mandate  Prozent    Stimmen
ALFA/SLH                 15       22,65
RCDS                     14       28,76
Basisgruppen             13
Juso/SHB                 13
Ausländerkollektiv        1
MSB                       2
Linksunabhängige          2
LHV                       0
Rote Liste                0        0,1079    23
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4 und 6,Aachen Juli 1976 bzw.
Dez. 1976

14.07.1976: 
Die Astawahlen an der RWTH Aachen ergeben 2 Asta-Mitglieder
für
die Basisgruppen und je eines für Juso/SHB, SHB, MSB und ein
Mitglied,
welches das offizielle Uniorgan nicht einzuordnen vermag.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4,Aachen Juli 1976

04.08.1976: 
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.31 (vgl. 28.7.1976,
11.8.1976)
heraus.
Wahlspenden gingen u.a. ein von der KSV Ortsleitung (OL)
Aachen.
=Rote Fahne Nr.31,Köln 4.8.1976

10.11.1976: 
In Aachen beginnen Studenten der RWTH, mit Unterstützung des
AStAs, Teile
des Studentenwerksgebäudes zu besetzen, um ihre Forderungen
nach mehr Bafög
zu unterstreichen.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.5,Aachen Nov. 1976

16.11.1976: 
An der PH Aachen wird heute, laut AB, gegen das
Büchertischverbot
protestiert.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.101,München 28.11.1976

03.12.1976: 
Der Rektor der RWTH Aachen führt in seiner Rede anläßlich
der akademischen
Ehrungen und Auszeichnungen u.a. aus, "daß bei den letzten
Studentenparlamentswahlen die Liste 9, vom AStA als Rote Liste
bezeichnet,
die sich selbst aber Antihegemonistische Demokratische Liste
nennt und
'K'-Gruppen wie KHI, KBW, KSV, KSG, KB, KPD, KPD/ML, KHG und
KSB sowie GIM
und SHG umfaßt, es auf eine Stimmenzahl von 23 gebracht hat,
das sind ...
genau 1,079 Promille".
Gewisse Zweifel an dem Wahrheitsgehalt dieser Äußerungen
dürften unerläßlich
sein.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.6,Aachen Dez. 1976

24.01.1977: 
An der RWTH Aachen beginnt ein Studentenstreik, bis zum
28.1.1977.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Feb. 1977

02.05.1977: 
In der 'Aachener Studentenzeitung' des Asta der RWTH wird
der 'Buback
Nachruf' veröffentlicht.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.5,Aachen Nov. 1977

23.05.1977: 
In Aachen erscheint die Nr.8 der 'Aachener
Studentenzeitung', die u.a.
die Ergebnisse der Fachschaftswahlen an der TH enthält.
In der Fachschaft Maschinenbau, die neun Jahre lang von dem
rechten Bündnis
ALFA/SLH gehalten worden war, sei nun der neue
Fachschaftsleiter und drei
weitere Vertreter von der Initiativgruppe Maschinenbau
gestellt, die sich
zusammensetze aus zahlreichen Unabhängigen und einigen
interessierten
Vertretern politischer Gruppen (KHI, KSV, Basisgruppe
Maschinenbau u.v.a.m.).
In der Fachschaft 6/3 sei das GO-Kollektiv aus MSB/SHB und
Unorganisierten
mit 174 Stimmen gewählt worden, während die KBW-
Hochschulgruppe KHI nur 27
Stimmen für sich verbuchen konnte. In der Medizinischen
Fachschaft 2 habe
sich eine VV mit 400 Teilnehmern gegen die von der KHI
beantragte und auch
von der VDS-Fachtagung beschlossene Urabstimmung gewandt und
ein unabhängiges
Fachschaftskollektiv gewählt.
=Aachener Studentenzeitung Nr.8,Aachen 23.5.1977

26.05.1977: 
An der RWTH Aachen wird eine Sitzung des Akademischen Senats
(AS) von 50
Studenten gesprengt.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.3,Aachen Juni 1977

Juni 1977: 
In der Nr.19 des Aachener 'TH Klenkes' wird u.a. neben einem
Bericht über
den Streik der Medizinstudenten auch ein im 'Arbeiterkampf'
nicht
abgedruckter Leserbrief zur Frauenfrage veröffentlicht.
=TH Klenkes Nr.19,Aachen Juni 1977

24.06.1977: 
An der RWTH Aachen enden die Wahlen zum Studentenparlament
mit folgendem
Ergebnis:
Liste
Mandate (1976)
Basisgruppen                                              17
13
RCDS der CDU                                              11
14
ALFA/SLH                                                  13
15
Juso/SHB der SPD                                          11
13
LHV                                                        1
0
MSB der DKP                                                1
2
Vertretung demokratischer Studenten                        0
0
Institutsgruppen                                           0
0
Kommunistische Hochschulinitiative (KHI) des KBW           0
0
Liste fortschrittlicher und kommunistischer Studenten      0
0
Unabhängige (Basisgruppen-Sympathisanten)                  6
2
Der AStA-Vorsitzende wird von den Basisgruppen gestellt,
während Juso/SHB das
Finanzreferat kontrollieren.

Laut KB erreichen die Basisgruppen 17 Sitze, die
Institutsgruppen 3
Direktmandate und auch Linksunabhängige 3 Direktmandate.
=Arbeiterkampf Nr.107,Hamburg 27.6.1977,S.55;
RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4 und 5,Aachen Juli 1977 bzw. Nov.
1977

Juli 1977: 
In Aachen erscheint die Nr.20 des 'TH Klenkes', u.a. mit
einem Bericht über
die Basisgruppe Bauingenieure.
=TH Klenkes Nr.20,Aachen Juli 1977

06.07.1977: 
An der RWTH Aachen wird eine Sitzung der Philosophischen
Fakultät von 50
Personen gesprengt.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.4,Aachen Juli 1977

01.12.1977: 
In Aachen findet eine Demonstration gegen das
Landeshochschulgesetz (LHG)
statt, an der sich, laut Pressestelle der RWTH, 2 000 Personen
beteiligen.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.6,Aachen Dez. 1977

April 1978: 
Die Nr.4 von 'Lernen und kämpfen' (vgl. März 1978, Mai 1978)
enthält Berichte
von/über die KSG Aachen.
=Lernen und kämpfen Nr.4,o.O. Apr. 1978

Juni 1978: 
In Aachen führen einige studentische Gruppen illegale Wahlen
zum
Studentenparlament (StPW) durch. Laut Pressestelle der RWTH
handelt es sich
bei diesen Gruppen u.a. um LHV der FDP, MSB Spartakus der DKP
und Juso/SHB
der SPD, während RCDS der CDU, SLH und Basisgruppen (BG) dies
Tun abgelehnt
hätten. Trotzdem sei eine Wahlbeteiligung von 10,3% erreicht
worden.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.3,Aachen Juli 1978

November 1978: 
Aus den Studentenparlamentswahlen an der RWTH Aachen geht
ein AStA, der
sich aus 2 ALFA/SLH, 2 RCDS und einem Unabhängigen
zusammensetzt hervor.
=RWTH Aachen:Mitteilungen Nr.1,Aachen Feb. 1979

Januar 1979: 
Vermutlich im Januar finden, laut KB, die
Studentenparlamentswahlen an der
FHS Aachen statt, bei denen die Linken zum Boykott aufgerufen
hatten.
=Arbeiterkampf Nr.147,Hamburg 5.2.1979,S.46

Februar 1979: 
An der Pädagogischen Hochschule Rheinland Abteilung Aachen
finden
vermutlich Anfang Februar Wahlen zum Studentenparlament statt,
bei denen,
laut KB, die Linke Liste (LiLi) 126 Stimmen, der
Sozialliberale
Hochschulverband (SLH) 27 und die KHG des KBW 8 Stimmen
erhalten.
=Arbeiterkampf Nr.148,Hamburg 19.2.1979

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