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Kommunistische Gruppe Frankfurt a. M./Offenbach
Arbeiter-Zeitung 1972/73

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 17.8.2009

Hier wird von der Kommunistischen Gruppe Frankfurt / Offenbach (KG FFM/OF), die nur indirekt über die, durch ihr blaues Buch bekannte, Marxistische Aufbauorganisation (MAO) mit der ersten Kommunistischen Gruppe Frankfurt verbunden scheint, allein deren Zentralorgan, d.h. die 'Arbeiter-Zeitung', vorgestellt, die ab Ende 1972 und in der ersten Jahreshälfte 1973 erschien, und einen örtlichen Vorläufer der 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) des KBW darstellte, aber vermutlich ohne zuvor größere lokale oder regionale Bedeutung zu erlangen.

Neben den Nachdrucken aus der 'Wahrheit' Bremen und der 'Arbeiter-Zeitung' Mannheim/Heidelberg aber enthält diese Publikation durchaus auch örtliche Berichte aus dem Rhein-Main-Gebiet, auf die in weiteren Darstellungen Bezug genommen wird.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

14.12.1972:
Die KG Frankfurt/Offenbach (vgl. Nov. 1972) gibt erstmals ihre 'Arbeiter-Zeitung' (AZ) heraus (vgl. 26.1.1973), die kostenlos ist, von Henning Streppel verantwortet und von Carodruck Heidelberg gedruckt wird. Berichtet wird außer von der SPD-Regierungspolitik, der Metalltarifrunde (MTR), in der die IGM-Führung "Politik gegen die Arbeiterklasse" betrieben habe und einer Reihe von Streiks und Betrieben im Bundesgebiet sowie den Bundestagswahlen (BTW) auch aus dem eigenen Arbeitsbereich aus Frankfurt von T+N, Grundig, Teves (vgl. Jan. 1972, 27.7.1972), aus dem IG Metall Ortsverein (OV) und dem ÖTV Kreisverband (KV); aus Rüsselsheim von Opel und aus Offenbach von Stahlbau Lavis, dem dortigen Wohnheim für Spanier und der IGM Ortsleitung. Die bundesweiten Berichte kommen von KHD (vgl. 3.11.1972), aus der Berliner IGM, aus Bremen von Krupp-Atlas, dem Vulkan, Klöckner (vgl. 31.8.1972), der ÖTV an der Uni und dem IGM OV, aus Hannover von Hanomag, aus Dortmund von Hoesch, aus Bochum aus der IG Metall und von Krupp (vgl. 24.7.1972), aus Gelsenkirchen von Rheinstahl (vgl. 28.8.1972), aus Essen von AEG Kanis, aus Grevenbroich von der MF Buckau-Wolf (vgl. 14.8.1972), aus Krefeld und Düsseldorf über die Waggonfabrik Uerdingen, aus Köln von KHD, aus Mannheim aus der IGM und von John Deere, aus Heidelberg aus der IGM und von den Stadtwerken, sowie vom Streik in der Schleifmittelindustrie (vgl. 16.10.1972). Da uns die Ausgaben 7/8, 9 und 10 der Bremer 'Wahrheit' (vgl. 1.9.1972, 5.10.1972, 9.11.1972) leider bereits bekannt waren, fanden wir die bundesweiten Berichte recht langweilig.
Berichtet wird auch über Fabrikarbeit in China.
Quelle: Arbeiter-Zeitung,Frankfurt/Offenbach 14.12.1972

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26.01.1973:
Die KG Frankfurt/Offenbach gibt zum zweiten Male ihre 'Arbeiter-Zeitung' (vgl. 14.12.1972, März 1973) heraus. Die Zeitung erscheint nun im Verlag Rote Texte. Es werden Lehren aus der Metalltarifrunde (MTR) gezogen. Zur MTR wird gefragt: "Wie führt die DKP den Lohnkampf?". Eingegangen wird auch auf "Brandts Regierungserklärung".

Man befaßt sich auch mit der Chemietarifrunde (CTR), u.a. bei Cassella Frankfurt und Merck Darmstadt.
Aus Frankfurt wird berichtet aus dem ÖD und von der Post. Aus Offenbach befaßt sich eine Arbeiterkorrespondenz über Faber und Schleicher (F+S) mit den dortigen Jugoslawen und diese sowie die KG mit den letztes Jahr in Offenbach geschlossenen oder geschrumpften Betrieben MF Collet und Engelhard, MF Schmaltz, Großgerberei Mayer und Sohn, Hoffmann Leder, Rheinberger Leder, MSO, Hartmann und Fredenhagen. Bundesweite Streik- und Betriebsberichte kommen aus Bremen aus der IGM und von Krupp Atlas Elektronik (KAE), Duisburg von Rheinstahl, aus Dortmund von Hoesch und aus Mannheim von Daimler.
Angekündigt wird, dass die nächste Nummer etwas kosten solle. Aus der 'Peking Rundschau' (PR) werden die Anmerkungen von Wei Feng-ying: "Stets ein Werktätiger bleiben" nachgedruckt.
Es wird auch von den Vietnamkomitees in Offenbach, Gallus und Fechenheim sowie den zentralen Vietnamdemonstrationen in Bonn (vgl. 14.1.1973) und Dortmund (vgl. 20.1.1973) berichtet. Enthüllt wird: "So beteiligt sich die BRD am Völkermord in Vietnam:"

Zu Vietnam bzw. dem dortigen Waffenstillstandsabkommen erschien auch Extra der 'Arbeiter-Zeitung', welches einem unserer Exemplare beiliegt und den Titel "Ein großer Sieg des vietnamesischen Volkes" trägt.
Q: Arbeiter-Zeitung o.Nr. und Extra,Frankfurt/Offenbach 26.1.1973 bzw. o.J.

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März 1973:
Die KG Frankfurt/Offenbach gibt eine dritte Ausgabe ihrer 'Arbeiter-Zeitung' heraus, die nun erstmals nummeriert ist, und zwar als Nr.1, obwohl kaum ein Unterschied zu den bisherigen Ausgaben feststellbar ist (vgl. 26.1.1973, 19.4.1973). Gefordert wird: "Kampf den Steuererhöhungen!" und "Der 1.Mai muß rot sein!"
Eingegangen wird auf die Währungskrise sowie den 'Mieterkampf' in den Frankfurter Stadtteilen Nordend, Gallus, Bornheim, Riederwald, Bockenheim und Niederrad. Die Grundeinheit (GE) Chemie berichtet aus dem CPK-Bereich über die Chemietarifrunde (CTR) 1973 u.a. von Hoechst und Cassella. Man befaßt sich mit dem NC (vgl. 29.1.1973) und den Lehrenden bzw. der GEW an der Ernst Reuter Schule (ERS) Dietzenbach. Eingegangen wird auch auf die Drucktarifrunde (DTR), die sich u.a. bei Springer Hamburg, in Darmstadt, Berlin, München in Bayern, Speyer in Rheinland-Pfalz, Osnabrück in Niedersachsen und Mannheim in Baden-Württemberg lebhaft entwickelte.

Berichtet wird auch aus Vietnam, aus der "Sackgasse Mitbestimmung" und über die "Wahlen in Frankreich: Die KPF – Geburtshelferin einer sozialdemokratischen Politik". Zum Protest gegen den Numerus Clausus (NC – vgl. 29.1.1973) heißt es: "Der Kampf der Schüler und Studenten ist gerecht". Aus der VR China wird berichtet mit Hilfe der Bremer 'Wahrheit' über die "Betriebsordnung von Anshan". Aufgefordert wird: "Studiert und kritisiert das 'Programm der westdeutschen Kommunisten'!".
Q: Arbeiter-Zeitung Nr.1,Frankfurt/Offenbach März 1973

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19.04.1973:
Die KG Frankfurt/Offenbach gibt frühestens heute ihre 'Arbeiter-Zeitung' Nr.2 für April (vgl. März 1973, Mai 1973) heraus, in der zum 1.Mai aufgerufen wird und von den Maikomitees in Offenbach (vgl. 5.4.1973) und Frankfurt (vgl. 18.4.1973) sowie den Folgen der Bonner Rathausbesetzung (vgl. 10.4.1973), in Gestalt des Verbots kommunistischer Organisationen berichtet wird. Dargestellt werden auch der Kampf gegen die "Fahrpreiserhöhungen in Frankfurt" sowie die Geschichte des 1.Mai. Gefragt wird in diesem Zusammenhang: "Mitdenken? Mitbestimmen? Mitverantworten?". Ein Offenbacher Arbeiter berichtet über "Der 1. Mai und die deutsche Arbeiterbewegung".

Aus der Bremer 'Wahrheit' wird der Artikel "125 Jahre 'Kommunistischer Manifest'" nachgedruckt. Dargestellt wird die Drucktarifrunde (DTR) bzw. "Der Kampf der Drucker". Angeprangert werden die UBV bzw. die "Gewerkschaftsausschlüsse", u.a. bei Hoechst Offenbach. Eingegangen wird auch auf die Chemietarifrunde (CTR) und auf den SPD-Parteitag (vgl. 10.4.1973).

In Frankfurt hätten KPD-Sympathisantengruppe, Kommunistische Oberschüler Organisation Frankfurt (KOF) und KSV auch ein eigenes Maikomitee gegründet. Berichtet wird außer von Opel Rüsselsheim, Kalle Bad Hönningen, Krone und der IGM Stadtteilgruppe Südwest in Berlin auch aus Offenbach durch Arbeiterkorrespondenzen von Voigt und Häffner (Siemens) sowie Faber und Schleicher (F+S) und von der Jugendabteilung der KG, die bisher noch nicht erwähnt wurde. Einschlägige Artikel heißen zum JZ "Der Kampf um ein Jugendzentrum in Offenbach und "Zur Lehrlingsausbildung".

Aus dem Libanon wird berichtet über die "Israelische Aggression", ein anderer Auslandsbericht behandelt Kambodscha.
Q: Arbeiter-Zeitung Nr.2,Frankfurt/Offenbach Apr. 1973

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Mai 1973:
Die KG Frankfurt/Offenbach gibt ihre 'Arbeiter-Zeitung' (AZ) Nr.3 (vgl. 19.4.1973, 11.7.1973) heraus. Berichtet wird über den 1. Mai in Frankfurt, Offenbach und Heidelberg, vom Breschnewbesuch aus der SU, aber auch über "Die Sowjetunion – eine sozialimperialistische Macht", und "Am Beispiel Ungarn: Hinter der Maske des Kommunismus: Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse", von der Metalltarifrunde (MTR) bzw. den Teuerungszulagen (TZL), über das Stabilitätsprogramm der SPD/FDP-Regierung, über die UVB in "Neue Gewerkschaftsausschlüsse in Niedersachsen und Bremen, über den KSV der KPD in "Neue Kommunistenjagd", aus dem IGM OV Frankfurt, der außer für AEG, Hartmann und Braun (H+B), Moenus, Klimsch und Efradur (Thyssen) auch für Nassovia in Langen zuständig ist. Eingegangen wird auch auf den DruPa Ortsverein (OV), der sich am 2.4.1973 gegen die UVB erklärte, auf Faber und Schleicher (F+S) Offenbach, Opel Rüsselsheim, Krone Berlin, Harvester Heidelberg, Mannesmann Duisburg-Huckingen und Hoesch Dortmund, sowie auf die IGM Kreisverbände Gießen, Alsfeld und Wetterau.

Artikel zum Nahen Osten sind "Libanons Soldaten gegen die Befreiungsbewegung" sowie "25 Jahre Israel" und der "Aufruf zur Solidarität mit dem revolutionären Kampf der Völker im Nahen Osten".

Aus Offenbach erfolgt die Meldung über "ein Jugendzentrum in Selbstverwaltung", aus Frankfurt wird berichtet über "125 Jahre Paulskirche", aufgerufen wird: "Den Kampf um die Einheit der Kommunisten führen!", dokumentiert wird "Vorwärts zum Wiederaufbau der KPD – Entwurf für ein Programm der westdeutschen Kommunisten". Aus den USA wird berichtet in "Gangsterkomödie Watergate", über Marianne Herzog, mutmaßliches Mitglied der RAF wird berichtet von den Haftbedingungen und aufgerufen zur Demonstration "Freiheit für alle politischen Gefangene! – Für freie politische und gewerkschaftliche Betätigung! – Weg mit dem KPD-Verbot!" am 26.5.1973 an der Hauptwache.

Die KG verkauft von dieser Ausgabe ca. 910 Exemplare u.a. in Betrieben des DruPa-Bereiches in Frankfurt und Neu Isenburg, des CPK-Bereiches in Frankfurt und des IGM-Bereiches in Frankfurt und Offenbach sowie weitere in Frankfurt und Offenbach.
Q: KG Frankfurt/Offenbach:Überblick über den Verkauf der KVZ Nr.1,o.O. (Frankfurt) o.J. (Juli 1973); Arbeiter-Zeitung Nr.3,Frankfurt/Offenbach Mai 1973

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04.07.1973:
In Frankfurt überfällt die Polizei, laut KG Frankfurt/Offenbach, ein friedliches Mieterfest in der Bergerstr.252.
Q: Arbeiter-Zeitung Extra,o.O. (Frankfurt) 11.7.1973,S.3

11.07.1973:
Die Kommunistische Gruppe (KG) Frankfurt/Offenbach gibt zum letzten Mal ihre 'Arbeiter-Zeitung' (vgl. Mai 1973) heraus, das als Extra von vier Seiten DIN A 4 ohne Verantwortlichen einerseits zur heutigen Wohnraumdemonstration aufruft und andererseits der Werbung für die Nr.1 der 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) des KBW (vgl. 11.7.1973) dient, durch die die 'Arbeiter-Zeitung' in ihrer überregionalen Berichterstattung nun fortgeführt wird, während die Lokalberichte in Form der KVZ-Ortsbeilage (OBL) veröffentlicht werden.

Im Leitartikel wird ausgeführt:"
AUS DEN STREIKBEWEGUNGEN LERNEN!
NIEDERLAGEN IN SIEGE VERWANDELN!

Eine Welle von heftigen Arbeitskämpfen geht durch die Betriebe in Westdeutschland. Hoesch, Mannesmann, John Deere, Vulkan, Karmann, AEG und Klöckner - diese Namen stehen jeweils für kraftvolle Streikaktionen tausender Kollegen, die auch von der Unternehmerpresse nicht totgeschwiegen werden konnten. Neben diesen großen, oft eine Woche oder länger dauernden Kämpfen fanden hunderte kleinerer Streiks statt, oder wurde auf andere Weise Lohnforderungen Nachdruck verliehen. So auch in Frankfurt und Umgebung, bei Adler, bei Messer, Klimsch, Honeywell (in Dörnigheim,d.Vf.)… Praktisch IN ALLEN Betrieben wurde und wird über solche Forderungen diskutiert.

Und keineswegs nur Lohnforderungen wurden erhoben. Vor allem gegen die immer unerträglichere Arbeitshetze gingen die Kollegen auf die Barrikaden.

Wen kann das wundern? Die Lohnraubabschlüsse der sozialdemokratischen Gewerkschaftsführer in diesem Jahr und das immer drückendere Preisdiktat von Kapital und 'sozialliberaler' Regierung lasten schwer auf den arbeitenden Massen. Ihre Realeinkommen sinken im gleichen Augenblick, wo sich die Konzerne und Monopole durch immer brutalere Auspressung der Arbeitskraft in Fabrik und Büro gesundstoßen und neue riesige Reichtümer beiseite schaffen.

Dagegen haben sich zehntausende Arbeiter und Angestellte zur Wehr gesetzt. Das war notwendig.

Aber fast alle diese Streiks, auch diejenigen, die mit größter Einmütigkeit und Entschlossenheit von den Kollegen geführt worden sind, sind zunächst durch die 'konzertierte Aktion' von Kapitalisten, Staat und reaktionären Gewerkschaftsführern gewaltsam zerschlagen und niedergetreten worden. Die Lohnzugeständnisse, die die Kapitalisten den Kollegen hingeworfen haben, waren lächerliche Almosen - eine Beleidigung für die arbeitenden Menschen.

Natürlich war es trotzdem richtig zu streiken und die Zähne zu zeigen, ganz egal, wieviel jetzt durchgesetzt werden konnte. Die Erbitterung und Entschlossenheit der Arbeiter ist in den meisten Fällen nur noch größer geworden.

Aber unter den jetzigen günstigen Bedingungen können die Kollegen selbst in einem einzelnen Betrieb mehr erreichen, wenn sie ihren kampf richtig führen! Und vor allem müssen sie lernen, wie die vielen betrieblichen Kämpfe zum EINEN großen gewerkschaftlichen und politischen Kampf, zum Kampf KLASSE GEGEN KLASSE zusammengefaßt werden können.

Dazu müssen sie jedoch wissen, wer ihre Feinde und wer ihre Freunde sind. Sie müssen nicht nur den Klassengegner, die Kapitalisten, klar im Auge haben, sondern sie müssen auch wissen, wer die Helfershelfer der Kapitalisten in ihren eigenen Reihen sind.

Die letzten großen Streikbewegungen in Westdeutschland geben über diese Fragen wichtige Aufschlüsse.

Wie schon mehrfach angekündigt, verkaufen wir ab heute nachmittag und während der folgenden Tage vor Betrieben sowie auf zentralen Plätzen in Frankfurt und Offenbach die Nummer 1 der KOMMUNISTISCHEN VOLKSZEITUNG.

(Die KVZ ist das politische Organ des neugegründeten KOMMUNISTISCHEN BUNDES WESTDEUTSCHLAND. Die Kommunistische Gruppe Ffm/OF will sich im Herbst dieser Organisation anschließen, d.h. als Ortsgruppe des KOMMUNISTISCHEN BUNDES WESTDEUTSCHLAND weiterarbeiten. Ab heute verkaufen wir daher an Stelle unserer bisherigen politischen Zeitung, der ARBEITER-ZEITUNG, die neue KOMMUNISTISCHE VOLKSZEITUNG.)

Die erste Nummer wird vor allem ausführliche Berichte über die letzten großen Streiks enthalten, geschrieben von Kommunisten und Arbeitern, die selbst in der vordersten Frontlinie dieser Arbeitskämpfe gestanden haben.

Jeder klassenbewußte Kollege - wenn er über den Schornstein seiner Fabrik hinaussehen will, wenn er weiter vorausdenken will als von einem Tag auf den anderen, wenn er wissen will, wie seine Klasse kämpft und wie sie den Klassenkampf führen muß - muß diese Berichte genau studieren!

AUS FEHLERN LERNEN, HEISST NIEDERLAGEN IN SIEGE VERWANDELN!

Kollegen, lest und studiert die
KOMMUNISTISCHE VOLKSZEITUNG!"

Der zweite Artikel berichtet über:"
DIE ZERSCHLAGUNG DES KLÖCKNER-STREIKS

Der Streik bei Klöckner in Bremen ist eines der wichtigsten Beispiele der letzten Zeit, aus welchem unbedingt die Lehren gezogen werden müssen. Unsere Genossen vom KOMMUNISTISCHEN BUND WESTDEUTSCHLAND, die bei Klöckner in einer kommunistischen Betriebszelle organisiert sind, schrieben uns bereits letzte Woche in einem kurzen Bericht … (vgl. Bremen - 25.6.1973,d.Vf.)

Ein noch genauerer Bericht sowie praktische Schlußfolgerungen aus den Kampferfahrungen der Klöckner-Kollegen finden sich in der KOMMUNISTISCHEN VOLKSZEITUNG."
Q: Arbeiter-Zeitung Extra,o.O. (Frankfurt) 11.7.1973

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