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Hier werden nur wenige der zahlreichen vorliegenden berichte über das AEG Werk Schwedenstrasse erschlossen, von dem bereits einleitend die Basisgruppe Wedding in ihrer 'AEG-Betriebskorrespondenz' berichtet (vgl. Okt. 1968).
Es finden sich immer wieder Berichte aus dem Werk bzw. über dieses, vor allem in der Presse der KPD/AO und später der KPD, (vgl. 8.6.1970, 26.8.1970, 15.6.1971, 2.8.1971), aber auch bei anderen Gruppen (vgl. 21.9.1970, 2.11.1970, Dez. 1970, 7.12.1970, 23.8.1971), kommt es dort doch nicht nur zu Kurzarbeit (vgl. 14.12.1970, Jan. 1971, 10.5.1971), sondern es wird auch im IGM-Vertrauensleutekörper Kampfbereitschaft bewiesen (vgl. 21.12.1970) und fortschrittliche Resolutionen verfaßt (vgl. 11.6.1971).
In der Metalltarifrunde 1971 wird offenbar auch in der Schwedenstraße gestreikt (vgl. Dez. 1971, 15.12.1971).
Linke Betriebsgruppen, die allein für das Werk Schwedenstraße zuständig sind, bilden sich aber erst spät, und zwar Seitens der KPD/ML (vgl. 28.5.1973).
Bei der KPD scheint es zwar die Absicht zur Gründung einer Betriebszelle gegeben zu haben (vgl. Feb. 1974), die sich vermutlich auf zumindest sympathisierende Betriebsangehörige stützen konnte, die auch die Maikampagne 1974 mittrugen (vgl. 1.4.1974, 8.4.1974), es bleibt aber für die KPD vermutlich bei der allgemeinen Zelle AEG Telefunken (vgl. 17.7.1974, 4.9.1974).
Eine Werkszelle wird so, nach unserer wie immer unvollständigen Auswertung, allein von der KPD/ML betrieben. Es wird auch eine Betriebszeitung herausgegeben (vgl. Apr. 1974, Juli 1974, Sept. 1974), die vor der Belegschaft teils recht private Dinge verhandelt (vgl. Okt. 1974, Nov. 1974), was vermutlich zu Entlassungen Anlaß bietet (vgl. 8.4.1975, 1.6.1975).
Die relative Schwäche dieser Betriebszelle zeigt sich an den Betriebsratswahlen 1975 (vgl. 8.4.1975, 5.6.1975). Während die KPD/ML damals im scharfen Konflikt mit der SEW und der DDR steht (vgl. 7.8.1975), versucht sie sich doch mit der KPD auseinander zu setzen (vgl. 17.2.1976, 21.5.1976, 9.6.1976), bevor es wenig später zum endgültigen Bruch zwischen der auf Albanien orientierten KPD/ML und der auf China ausgerichteten KPD kommt.
Oktober 1968:
In Berlin erscheint erstmals die 'AEG-Telefunken Betriebskorrespondenz'. Berichtet wird u.a. aus der Schwedenstrasse.
=AEG-Telefunken Betriebskorrespondenz Nr.1,Berlin Okt. 1968
08.06.1970:
Vermutlich in dieser Woche streiken in Berlin in den AEG Werken Schwedenstraße und Quickborner Straße vor allem italienische und jugoslawische Kolleginnen der Prüffelder und der Fehlersuche (vgl. 18.6.1970). Die KPD/AO gibt dazu u.a. in der nächsten Woche ein z.T. auf jugoslawisch verfaßtes Flugblatt "Streik im Märkischen Viertel und in der Schwedenstraße" und ein Flugblatt "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Gleicher Lohn für deutsche und Ausländische Arbeiter!" auf Türkisch, Jugoslawisch, Italienisch und Deutsch heraus.
Berichtet wird auch durch die PL/PI bei Siemens Berlin (vgl. 13.7.1970), die die Forderung nach 30 Pfg. und die Jugoslawinnen in den Wohnheimen erwähnt.
=Klassenkampf - Ausgabe Siemens Nr.1,Berlin Juli 1970;
KPD/AO:Streik im Märkischen Viertel und in der Schwedenstraße,o.O. (Berlin) o.J. (1970);
Kommunistische Arbeiterpresse - Ausgabe AEG Telefunken Nr.4,Berlin 18.6.1970;
KPD/AO:Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Gleicher Lohn für deutsche und Ausländische Arbeiter!,Berlin o.J. (1970)
26.08.1970:
In Berlin gibt die KPD/AO die Nr.8 ihrer 'Kommunistischen Arbeiterpresse - AEG-Telefunken' heraus u.a. mit einem Bericht über den AEG Fachbereich R2, zu dem in Berlin u.a. das Werk Schwedenstr. gehört.
=Kommunistische Arbeiterpresse AEG Telefunken Nr.8,Berlin 26.8.1970
21.09.1970:
Vermutlich in dieser Woche gibt die KPD/ML-ZB in Berlin die Nr.3 des 'Extrablattes der Betriebsgruppen der KPD/ML' (vgl. 1.10.1970) heraus und berichtet aus Berlin u.a. von AEG Schwedenstraße.
=KPD/ML-ZB:Extrablatt der Betriebsgruppen der KPD/ML o.Nr.(3),Berlin o.J. (1970)
02.11.1970:
In Berlin erscheint vermutlich in dieser Woche die Nr.5 des 'Klassenkampf - Ausgabe Borsig' der Proletarischen Linken / Parteiinitiative (PL/PI - 12.10.1970, 7.12.1970) als erste Novemberausgabe. Berichtet wird aus Berlin von AEG u.a. aus dem Gerätewerk Schwedenstraße.
=Klassenkampf - Ausgabe Borsig Nr.5,Berlin Nov. 1970
Dezember 1970:
In Berlin gibt die Betriebsgruppe AEG Sickingenstr. der KPD/ML-ZB die Nr.6 von 'Das rote System' (vgl. Nov. 1970, Feb. 1971) heraus. Berichtet wird u.a. von der AEG aus dem Werk Schwedenstraße.
=Das Rote System Nr.6,Berlin Dez. 1970
07.12.1970:
In Berlin erscheint vermutlich Anfang dieser Woche die Nr.6 des 'Klassenkampf - Zeitung der Betriebszellen und Betriebsgruppen der Proletarischen Linken / Parteiinitiative (PL/PI - 2.11.1970, 11.1.1971) als zweite Novemberausgabe für Siemens, Borsig, Loewe, Osram und VDK. Berichtet wird aus Berlin u.a. vom AEG Gerätewerk Schwedenstraße.
=Klassenkampf Nr.6,Berlin Nov. 1970
14.12.1970:
Die KPD/ML-ZB berichtet:"
AEG-Schwedenstraße (Gerätewerk): Kurzarbeit bzw. Produktionsstillegung vom 14.12.1970 bis 15.1.1971. Davon sind 2 600 Kollegen betroffen. Entlassen sind bereits 34. Bis Mai 1971 sollen schubweise 700 Beschäftigte rausgeworfen werden."
=Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.5,Bochum 20.1.1971,S.10
21.12.1970:
In Berlin wird, laut KPD/AO, die IGM Versammlung zur Lehrlings-Metalltarifrunde (LMTR) von ca. 70 Lehrlingen und Jungarbeitern besucht.
Der KJVD Westberlin der KPD/ML-ZB berichtet:"
GEWERKSCHAFTSJUGENDVERSAMMLUNG IN W-BERLIN ZU DEN VERHANDLUNGEN ÜBER DEN MANTELTARIFVERTRAG
...
Auch Wagner, der andere Verhandlungsführer wurde heftig kritisiert: Vom Vertrauensleutekörper der AEG Schwedenstraße sei eine Resolution (vgl. **.**.1970,d.Vf.) verabschiedet worden, in der die faschistische Unterdrückung in Spanien angegriffen wurde und in der zu einer Demonstration (vgl. **.**.1970,d.Vf.) aufgerufen wurde. Als auch die Vertrauensleute von DWM diese Resolution beschließen wollten (vgl. *8.**.1970,d.Vf.), wurden sie von Wagner mit der Begründung daran gehindert, die Kollegen der AEG Schwedenstraße seien 'linksradikale Spinner'."
=Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.4,Bochum 16.1.1971,S.11f;
Kommunistische Arbeiterpresse - Ausgabe AEG Telefunken Nr.14,Berlin Jan. 1971
Januar 1971:
Der KB/ML Westberlin gibt vermutlich im Januar einen Sonderdruck seiner 'Kommunistischen Arbeiterzeitung' (KAZ - vgl. **.**.197*, **.**:197*) unter dem Titel "Entlassungen und Lohnkürzungen drohen: wehren wir uns gemeinsam!". Berichtet wird aus dem Berliner IGM-Bereich u.a. von AEG Schwedenstr.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Sdr.druck Entlassungen und Lohnkürzungen drohen: wehren wir uns gemeinsam!,Berlin o.J.
10.05.1971:
In Berlin gibt die KPD/ML-ZB das 'Extrablatt der Betriebsgruppen der KPD/ML' Nr.17 (vgl. Apr. 1971) heraus und berichtet u.a. von den Auswirkungen der Krise in einer Reihe von Berliner Betrieben, u.a. bei AEG Schwedenstraße.
=KPD/ML-ZB:Extrablatt der Betriebsgruppen der KPD/ML Nr.17,Berlin Mai 1971
11.05.1971:
Die Berliner Betriebsgruppe AEG Sickingenstr. der KPD/ML-ZB gibt die Nr.13 ihres 'Roten Systems' (vgl. 20.4.1971, 1.6.1971) heraus. Aus Berlin wird u.a. berichtet vom AEG Werk Schwedenstraße.
=Das rote System Nr.13,Berlin 11.5.1971
11.06.1971:
Der Betriebsrat des Berliner Fachbereiches R2 im AEG-Werk Schwedenstraße verabschiedet, nach Angaben der KPD/ML-ZB, eine Solidaritätsresolution mit Carlos Pardo, der in Spanien, wegen seiner Aktivitäten für die IG Metall in Westberlin, verhaftet worden sei.
Bei Osram S-Werk berichtet die PL/PI (vgl. 21.6.1971) von eienr Unterschriftensammlung für Carlos Pardo, der IGM-Beauftragter für Spanier sei, eine spanische IGM-Zeitung betreue und bei seiner Ankunft in Spanien verhaftet wurde.
=Der Rote Gartenfelder Nr.8,Berlin 24.6.1971;
Das Rote System Nr.15,Berlin 22.6.1971;
Rotlicht Nr.13,Berlin 23.6.1971;
Der NCR Arbeiter Nr.8,Berlin 30.6.1971;
Klassenkampf Ausgabe Osram S-Werk Nr.15,Berlin Juni 1971
15.06.1971:
In Berlin gibt die KPD/AO spätestens heute die auf Juni datierte Nr.21 ihrer 'Kommunistischen Arbeiterpresse - Ausgabe AEG Telefunken' (vgl. 18.5.1971, 17.7.1971) heraus, die sich wiederum mit den Umstrukturierungen im Bereich Unterhaltungselektronik des AEG Konzers befaßt (vgl. 25.5.1971). Davon ist in Berlin u.a. das Werk Schwedenstraße betroffen.
=Kommunistische Arbeiterpresse AEG Telefunken Nr.21,Berlin Juni 1971
02.08.1971:
In Berlin erscheint die 'Kommunistische Arbeiterpresse AEG Telefunken' (KAP) Nr.23 (vgl. 17.7.1971, 16.8.1971) auf August datiert vermutlich in dieser Woche erstmals durch die KPD und nicht mehr durch die KPD/AO. Enthalten ist auch das Kampfprogramm der Zelle AEG Telefunken:"
KAMPFPROGRAMM FÜR DIE AEG BRUNNENSTRASSE
...
IM R2-BEREICH wurden ebenfalls Zulagen gestrichen; die Frauen, die von der Schwedenstraße ins Märkische Viertel versetzt wurden, wurden in niedrigere Lohngruppen, teilweise von 3 in 1, eingestuft; noch immer wird dort kurzgearbeitet".
=Rote Fahne Nr.23,Berlin 13.8.1971;
Kommunistische Arbeiterpresse AEG-Telefunken Nr.23,Berlin Aug. 1971
23.08.1971:
In Berlin erscheint vermutlich in dieser Woche die Nr.17 des 'Klassenkampf' für August als Zeitung der Betriebszellen und Betriebsgruppen der Proletarischen Linken / Parteiinitiative (PL/PI - vgl. 17.7.1971, Sept. 1971) in einer allgemeinen Ausgabe. Berichtet wird u.a. aus Berlin von AEG Telefunken Schwedenstraße.
=Klassenkampf Nr.17,Berlin Aug. 1971
Dezember 1971:
In Berlin gibt die KPD einen Sonderdruck ihrer 'Kommunistischen Arbeiterpresse' heraus, der sich unter dem Titel "Dafür haben wir nicht gestreikt" u.a. mit KWU und den AEG Werken Schwedenstraße und Quickborner Straße befaßt.
=Kommunistische Arbeiterpresse Sonderdruck Dafür haben wir nicht gestreikt, Berlin Dez. 1971
15.12.1971:
In Berlin streiken, nach Berichten der KPD/ML-ZB, 10 000 Metaller in 14 oder 15 Betrieben gegen das 7,5 Prozent Ergebnis der Tarifrunde, u.a. bei Borsig, Schwartzkopff, Osram und AEG.
Der gestrige Tarifabschluß war laut KPD/ML-ZB sehr niedrig:"
Darauf entstand unter den Westberliner Metallarbeitern eine große Unruhe. Die Kampfentschlossenheit wuchs ständig und die Gewerkschaftsführer mußten befürchten, die Kontrolle über die Bewegung zu verlieren. Deshalb versuchten sie, sich an die Spitze des Kampfes der Westberliner Metaller zu setzen und organisierten für den 15. in vielen Betrieben Proteststreiks. Trotzdem glitt ihnen die Bewegung immer mehr aus der Hand, wie die spontanen 15% Forderungen zeigten. Die IGM-Führer sahen sich gezwungen, die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Metallkapitalisten durchzusetzen. Gleichzeitig riefen sie für den 16. um 15. 30 Uhr zu einer Kundgebung auf."
"Die Streiks wurden wahrscheinlich von Vertrauensleuten organisiert. Es ging um folgendes: Die IGM-Verhandlungskommission hatte schon dem Ergebnis von Nordwürttemberg/Nordbaden zugestimmt, hatte diese Zustimmung jedoch einen Tag später wieder zurückgezogen, weil die Unruhe in den Betrieben zu groß war und die IGM-Führer in Westberlin das 7,5% Ergebnis schon zu lauthals abgelehnt hatten, wegen des unterschiedlichen Lohnniveaus zur BRD. Die Streiks sollten deshalb für 7,8% geführt werden."
Laut KPD wird heute und morgen gestreikt bei den AEG Werken Brunnenstraße, Sickingenstraße, Schwedenstraße, Quickbornerstraße, Hydra, bei DWM-Waggon Union, Schwartzkopff, KWU, Bosch Photokino, Bosch Elektronik, Osram Helmholtzstraße, Berliner Kupferraffinerie, Gillette, KHD, Siemens Askania und bei Orenstein und Koppel (O+K).
Die RKJ der GIM berichtet:"
In Berlin legen in verschiedenen Betrieben mehrere Tausend Metallarbeiter für eine Stunde die Arbeit nieder. Die Berliner IG Metall verlangt eine 'Überwindung bestehender tariflicher Abstände zu vergleichbaren Tarifgebieten im Bundesgebiet' (SZ, 17.12.1971). Darüber soll im Januar verhandelt werden."
=Was Tun Nr.1,Mannheim 1972,S.9;
Der Schwartzkopff Hammer Nr.25,Berlin 22.12.1971;
Rote Fahne Nr.33,Berlin 31.12.1971;
Der Rote Gartenfelder Nr.18,Berlin 11.1.1972;
Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.97,Bochum 18.12.1971,S.14
28.05.1973:
Die KPD/ML (vgl. 9.6.1973) berichtet vermutlich aus dieser Woche von der Solidarisierung ihrer Arbeiterrunde AEG Schwedenstrasse mit Ernst Aust.
=Roter Morgen Nr. 22,Dortmund 9.6.1973
Februar 1974:
Das Regionalkomitee (RK) Westberlin beschließt vermutlich im Februar als Parteitagsaufgebot den Aufbau von Zellen bei Flohr Otis, Osram Wedding, AEG Schwedenstraße und im Urbankrankenhaus. Eine Stadtteilleitung soll in Kreuzberg gebildet werden, eine Konzernzellenleitung (KZL) bei AEG. Die Zahl der verkauften 'Roten Fahnen' soll auf 3 000 gesteigert werden.
=Rote Fahne Nr.9,Dortmund 27.2.1974
April 1974:
Die Berliner KPD/ML Zelle Telefunken Schwedenstraße bringt die Nr.2 von 'Der Rote Funke' heraus. Unter Anderem wird über die Unterstützung des Bürgerschaftswahlkampfes der Hamburger KPD/ML durch Hausbesuche von Mitgliedern der Betriebszelle berichtet.
=Der Rote Funke Nr.2,Berlin Apr. 1974
01.04.1974:
In Berlin gibt vermutlich in dieser Woche das Maikomitee (MK) oppositioneller Gewerkschafter der KPD (vgl. 25.3.1974) erstmals seine Zeitung '1. Mai Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse' (vgl. 8.4.1974) heraus. Im Maikomitee seien KollegInnen auch von AEG Schwedenstraße.
=1. Mai Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse Nr.1,Berlin 1974
08.04.1974:
In Berlin gibt vermutlich in dieser Woche das Maikomitee (MK) oppositioneller Gewerkschafter der KPD seine Zeitung '1. Mai Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse' Nr.2 (vgl. 1.4.1974, 15.4.1974) heraus. Im Maikomitee seien KollegInnen auch von AEG Schwedenstraße.
=1. Mai Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse Nr.2,Berlin 1974
Juli 1974:
Am Tag der Veranstaltung zur Ausländerverfolgung in der TU in Berlin erscheint bei AEG ein Extrablatt von 'Der Rote Funke - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML' (vgl. **.*.1974, **.*.1974), daß unter dem Titel 'Der Kommunismus läßt sich nicht verbieten!' über das Gewerkschaftsausschlußverfahren (UVB) der "kommunistischen Kollegin" Christel berichtet.
=Der Rote Funke Extrablatt und reguläre Ausgabe,Berlin Juli 1974 bzw. Aug. 1974
17.07.1974:
In der Nr.29 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 10.7.1974, 24.7.1974) berichtet die KPD u.a. aus Berlin von AEG Schwedenstraße über z.t. ausländische ArbeiterInnen, wie Türkinnen, Italienerinnen und Jugoslawen.
=Rote Fahne Nr.29,Dortmund 17.7.1974
September 1974:
Die Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der Berliner KPD/ML äußert sich in ihrem Organ 'Der Rote Funke' zur Frage der Arbeitsmoral wie folgt: "WIR KOMMUNISTEN MACHEN UNSERE ARBEIT GUT".
=Der Rote Funke,Berlin Sept. 1974
04.09.1974:
In der Nr.36 ihrer 'Roten Fahne' (RF - vgl. 28.8.1974, 11.9.1974) berichtet die KPD u.a. aus Berlin durch die Betriebszelle AEG Telefunken. Diese befaßt sich mit dem Werk Schwedenstraße, den dort arbeitenden Italienerinnen und Türkinnen, der IGM-Jugendgruppe (JG) und dem Polizeirevier Nettelbeckplatz.
=Rote Fahne Nr.36,Dortmund 4.9.1974
Oktober 1974:
In einem Extrablatt ihres Berliner Organes 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML macht sich diese Gruppe daran einige persönliche Dinge zu verhandeln und dadurch den Ehemann der Genossin Erika St., Heinz St. als 'Feind der Arbeiterklasse' zu entlarven. Auch Axel B., der aus einem 'scheinkommunistischen Zirkel' als 'Konterrevolutionär' ausgeschlossen worden sein soll, wird angegriffen.
=Der Rote Funke Extrablatt,Berlin Okt. 1974
November 1974:
In der Novemberausgabe von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML in Berlin finden sich neben einem Bekenntnis zur revolutionären Gewalt (in Abgrenzung zur KPI und KPF), der Feststellung, daß es in Albanien keine Kurzarbeit gibt und dem Aufruf zur Veranstaltung '30 Jahre VR Albanien' am 1.12. weitere Berichte zur Person von Heinz St., wozu auch ein Artikel in der 'BZ' erschien und der in der IGM-Jugendgruppe den Ausschluß der MLer befürwortet haben soll. Diesmal wird auch die KPD wegen der Hamburger Affäre um Konny Haluska und Waltraud Aust angegriffen.
=Der Rote Funke,Berlin Nov. 1974
08.04.1975:
In einer Ausgabe der Berliner Betriebszeitung 'Der Rote Funke' – Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML übt diese Zelle Selbstkritik an ihrem zeitweise zu offenem Auftreten. Dies habe zu vielen Entlassungen geführt. Neben der Feststellung, daß die IG Metall keine Kampforganisation sei findet sich noch ein Aufruf bei den Betriebsratswahlen (BRW) ungültig zu stimmen.
=Der Rote Funke,Berlin 8.4.1975
16.04.1975:
In Berlin wird in einem Extrablatt von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML ein Betriebskampfprogramm veröffentlicht, in dem besondere Aufmerksamkeit auf die SEW gelegt wird.
=Der Rote Funke Extrablatt,Berlin 16.4.1975
24.04.1975:
In Berlin erscheint 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML (vgl. 16.4.1975). Neben Aufrufen zum Besuch der Maiveranstaltung der KPD/ML am 28.4. und der RG-Veranstaltung am 25.4. wird bekanntgegeben, daß nun, nach ihrem Mann (vgl. 6.1.1975) auch die kommunistische Kollegin Bartel entlassen worden sei.
=Der Rote Funke,Berlin 24.4.1975
01.06.1975:
In Berlin informiert ein Extrablatt von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML darüber, daß der Genosse Rainer B. am Freitag entlassen worden sei, nachdem bereits im Jahr zuvor versucht worden sei seine Frau zu entlassen.
=Der Rote Funke,Berlin 1.6.1975
05.06.1975:
Anläßlich des Ausganges der Betriebsratswahlen (BRW) kommt 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML in Berlin zu dem Schluß, daß die RGO aufgebaut werden müsse, nachdem die SEW, welche die IG Metall beherrsche, die Wahl gewonnen habe. Als Beweis für die Kapitalhörigkeit der SEW wird u.a. angeführt, daß ein bekanntes SEW-Mitglied nicht entlassen worden sei.
=Der Rote Funke,Berlin 8.4.1975, 24.4.1975 bzw. 5.6.1975
07.08.1975:
In Berlin wird in der an diesem Tage erscheinenden Nr.5 von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML dazu aufgerufen die Kurzkundgebung der KPD/ML auf dem Weddinger Leopoldplatz gegen die Mauer zu besuchen, die an diesem Tage stattfindet.
=Der Rote Funke Nr.5, Berlin 7.8.1975
15.10.1975:
In Berlin erscheint die Nr.6 von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML mit Berichten über Spanien und einem Vergleich des Mutterschutzes in der 'BRD' und Albanien.
=Der Rote Funke Nr.6,Berlin 15.10.1975
17.02.1976:
In Berlin erscheint die Nr.1 von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML u.a. mit Berichten über die Veranstaltung der KPD/ML und der KPD zur Einheit der Marxisten-Leninisten am 3.2.1976, über Albanien und mit Angriffen gegen die SEW.
=Der Rote Funke Nr.1,Berlin 17.2.1976
24.03.1976:
In Berlin erscheint die Nr.3 von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML. Neben Artikeln zum Nestlekonzern und zu den Polenverträgen finden sich die Termine der Grundschulung des Marxismus-Leninismus und der regelmäßigen Arbeitertreffs des Bezirks Nord der KPD/ML-Sektion Westberlin.
=Der Rote Funke Nr.3,Berlin 24.3.1976
21.05.1976:
In Berlin wird das erste Gespräch zwischen den Betriebszellen der KPD und der KPD/ML im AEG Telefunken Konzern durchgeführt.
=Der Rote Funke,Berlin 9.6.1976
09.06.1976:
Die neue Ausgabe von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle AEG Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML in Berlin berichtet von einem Ausschlußantrag aufgrund der UVB gegen die Kollegin M., die die Maidemonstration der KPD/ML besucht und den 'Roten Morgen' (RM) verkauft haben soll. Außerdem wird ein weiteres Gespräch zwischen den Betriebszellen der KPD und KPD/ML bei AEG Telefunken (vgl. 21.5.76) für die nähere Zukunft angekündigt.
Angekündigt wird eine Chinaveranstaltung (vgl. 19.6.1976) der Roten Garde (RG).
=Der Rote Funke,Berlin 9.6.1976
Januar 1977:
Ende Januar erscheint in Berlin die Nr.1 von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML mit einem Bericht über den 3. Parteitag der KPD/ML.
=Der Rote Funke,Berlin o.J. (Jan. 1977)
27.04.1977:
In Berlin erscheint eine weitere Ausgabe von 'Der Rote Funke' - Zeitung der Betriebszelle AEG Telefunken Schwedenstr. der KPD/ML mit einem Aufruf zur Maidemonstration der KPD/ML im Wedding.
=Der Rote Funke,Berlin 27.4.1977
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