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Hier werden nur einige wenige der einschlägigen Dokumente des APO-Archivs vorgestellt, wobei vorliegendes örtliche Material der Roten Schülerfront (RSF) bisher nicht ausgewertet wurde. Neben der RSF und den ihr befreundeten Münchner Arbeiterbasisgruppen (ABG) sowie der Sozialistischen Betriebsgruppe (SBG) Regensburg, die später den Arbeiterbund (AB) für den Wiederaufbau der KPD bilden, scheint im Kreis Schwandorf auch die DKP aktiv zu sein, u.a. bei der Maxhütte Haidhof, wobei allgemeine Berichte über und Bezugnahmen auf die Maxhütte in der Darstellung über den Landkreis Amberg-Sulzbach, in dem das Hauptwerk liegt, zu finden sind.
Nachdem die DKP wiederholt aus der Textilindustrie in Oberviechtach berichtet (vgl. 19.6.1969, 3.7.1969), meldet sich die Belegschaft der Maxhütte Haidhof zu Wort (vgl. 6.9.1969), bildet alsbald einen der Vorreiter der Septemberstreiks 1969, also einer Welle wilder, d.h. ganz und gar illegaler Streikaktionen (vgl. 8.9.1969, 9.9.1969), die bei Hoesch Dortmund begannen. Die Maxhütte wird so in der Linken zum Symbol der kämpferischen Arbeiterbewegung, wie wir aus München dokumentieren (vgl. 11.9.1969), am gleichen Tage aber, dem 9.11.1969, wird schon für die oberpfälzische Hüttenindustrie, zu der neben der Maxhütte auch die Luitpoldhütte in Amberg rechnet, ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen, der genau die Forderung der Belegschaft umsetzt.
Die DKP berichtet damals sowohl von der Maxhütte Haidhof (vgl. 18.9.1969), als auch aus der CPK-Schwandorf (vgl. 13.11.1969), dann aber weist diese Darstellung eine größere Lücke auf.
Vermutlich erst 1971 beginnt die Sozialistische Betriebsgruppe (SBG) Regensburg mit ihrer Tätigkeit bei der Maxhütte Haidhof (vgl. 17.4.1971, Nov. 1971, Dez. 1971).
Aus dem Schwandorfer Braunkohlebergbau berichtet in dieser Darstellung allein die IGBE (vgl. Jan. 1972, Dez. 1972, Okt. 1973).
In Schwandorf scheint die Rote Schülerfront (RSF) spontane Sympathien genossen zu haben, wird aber auch durch Schulwechsel gestärkt, geht dann gar gemeinsam mit den jungen Sozialdemokraten gegen die Schülerunion der CSU vor (vgl. Juni 1973), wobei Regensburg nicht nur für die Schüler sondern auch allgemein die zuständige Ortsgruppe des Arbeiterbundes für Schwandorf und Maxhütte-Haidhof zu sein scheint (vgl. 24.7.1973), wobei dieser nur selten von dort berichtet (vgl. Okt. 1973).
Sowohl AB (vgl. 29.6.1975), als auch die KPD (vgl. 20.11.1973) befassen sich, wie zuvor schon der KJVD der KPD/ML-ZB (vgl. März 1972), mit den bewaffneten Formationen, die KPD übt sich sowohl in geschichtlicher Darstellung (vgl. 8.9.1976), als auch in Enthüllung über den Schwerpunkt der zukünftigen Auseinandersetzungen (vgl. 23.2.1977), während der AB ab Ende 1975 bei der Maxhütte in Haidhof Freunde zu haben scheint (vgl. 14.12.1975), wobei zumindest zunächst wohl immer noch Regensburg die zuständige Ortsgruppe ist (vgl. 17.9.1976), die Ortsgruppe Weiden sich nur im Rahmen ihrer eigenen Arbeit beim Bundesbahnbetriebswerk demjenigen in Schwandorf widmet (vgl. März 1977).
Bei der Maxhütte Haidhof nimmt der Arbeiterbund nun den Kampf gegen die Entlassungen verstärkt auf (vgl. 29.3.1977, 23.4.1977, 1.5.1977), berichtet auch aus Oberviechtach (vgl. 1.11.1977), während der KB abschließend von dem wohl bekanntesten Protestereignis im Landkreis Schwandorf berichtet (vgl. 14.12.1985).
19.06.1969:
Die DKP bringt die Nr.12 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 10.4.1969, 24.4.1969) und berichtet von Müller Textil (250 Besch.) in Oberviechtach.
=Unsere Zeit Nr.12,Essen 19.6.1969
03.07.1969:
Die DKP gibt die Nr.14 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) - Regionalausgabe Baden-Württemberg/Südbayern/Nordbayern heraus. Berichtet wird von der Textilfabrik Müller Oberviechtach.
=Unsere Zeit Baden-Württemberg/Südbayern/Nordbayern Nr.14,Essen 3.7.1969
06.09.1969:
Auf der Maxhütte im Werk Haidhof wird, laut IMSF, dem Betriebsrat von einer Gruppe von Vertrauensleuten die Forderung nach Lohnerhöhungen um 50 Pf. überbracht.
Abends wird bekannt, daß am 8.9.1969 ab 9 Uhr darüber verhandelt werden soll.
=IMSF:Die Septemberstreiks 1969,Frankfurt Nov. 1969
08.09.1969:
Im Zweigwerk Haidhof der Maxhütte beginnen, laut IMSF, 3 600 einen zweitägigen Streik (vgl. 6.9.1969, 9.9.1969). Gefordert wird u.a. die Aufnahme von Tarifverhandlungen (vgl. 9.9.1969) Der gewerkschaftliche Organisationsgrad in den Betrieben der Maxhütte beträgt über 90% (IGM und IGBE). Auch der CGB stellt einige Betriebsräte. Neben einer starken IGM-Jugendgruppe in Sulzbach Rosenberg gibt es noch Betriebsgruppen von CSU, SPD und DKP, aber keine Betriebszeitungen. Der DKP Kreisvorstand Amberg hatte in den letzten Tagen ein Flugblatt "Das Schweigen durchbrechen! DKP Forderungen für die Maxhüttenarbeiter" herausgegeben, in dem auf die Sorge um die Arbeitsplätze und die geringen Löhne hingewiesen wurde, ansonsten aber eine stärkere Besteuerung der Großunternehmen und Mitbestimmung in allen bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft, auch über die Verteilung der Unternehmergewinne gefordert wurde. Den Anfang machen um 8 Uhr 45 die Adjustage und das Kaltwalzwerk in Haidhof. Als um 9 Uhr 30 der technische Direktor zu den Verhandlungen eintrifft, versammeln sich alle Beschäftigten vor dem Verwaltungsgebäude A. Der technische Direktor fordert zur Wiederaufnahme der Arbeit auf. ...
Im Werk Haidhof wurden die Streikenden über Lautsprecher vom Betriebsratsvorsitzenden über die Streiks im Ruhrgebiet informiert. Um 16 Uhr 30 beginnt hier eine Betriebsversammlung, auf der Unmut über den Streikabbruch in Sulzbach-Rosenberg geäußert wird. Der Arbeitsdirektor behauptet, daß auch im Ruhrgebiet keine 50 Pf. gezahlt würden, kann aber danach wegen der Proteste nicht weitersprechen. Als die für den 10.9.1969 vereinbarten Verhandlungen um eine Woche verschoben werden sollen, wird die Forderung auf 70 Pf. erhöht.
=IMSF:Die Septemberstreiks 1969,Frankfurt Nov. 1969
09.09.1969:
In der Oberpfalz beginnt heute, laut IMSF, der zweite und letzte Streiktag im Werk Haidhof der Maximilianshütte. Die DKP verteilt ein Flugblatt, in dem keine politischen Forderungen aufgestellt werden. Dieses sei in Sulzbach-Rosenberg mit Sympathie aufgenommen worden, während in Haidhof die Verteilung durch sozialdemokratische Betriebsräte verhindert wurde. Hingewiesen wird
darin auf die günstige Profitlage und die ungünstige Lohnlage, erinnert
wird daran, daß Lohnfragen Machtfragen sind. Bekundet wird die
Solidarität der DKP mit dem Streik.
In München beginnen Tarifverhandlungen für die oberpfälzische Hüttenindustrie (vgl. 11.9.1969).
=IMSF:Die Septemberstreiks 1969,Frankfurt Nov. 1969
11.09.1969:
In München verteilen die ABG der APO München Nord, Ost, Süd, West und Neuhausen, nach eigenen Angaben, heute und morgen vor 19 Betrieben folgendes Flugblatt Nr.5 (vgl. 2.9.1969, 17.9.1969) mit zwei Seiten DIN A 4 unter Verantwortung von Achim Bergmann in einer Auflage zwischen 20 000 und 24 000:"
Dienstag voriger Woche: Hoesch-Westfalenhütte in Dortmund - Mittwoch: Hoesch-Werke Union und Phoenix - Donnerstag: Rheinstahl-Hüttenwerke in Mülheim und Mannesmann (MM in Duisburg,d.Vf.) in Huckingen - ... Montag: Krupp in Essen., AEG in Mülheim, Edelstahlwerke in Witten, im gesamten saarländischen Bergbau, Maxhütte in Sulzbach in Bayern - Dienstag: Maxhütte in Haidhof, Klöckner in Düsseldorf, Thyssenwerke in Düsseldorf und Hamm, Howaldt-Werft in Kiel ...
DER STREIK ROLLT
Aber viele von uns zucken mit den Achseln und sagen: 'Vier Wochen früher und wir hätten natürlich mitgestreikt. Aber wir haben uns mit 8% abspeisen lassen. Was können wir denn jetzt noch tun?'"
=AB:10 Jahre Antwort auf die Frage 'Was Tun?'.10 Jahre Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD,München 1980,S.22f;
Agitation Nr.2,München o.J. (1969),S.22 bzw. o. Numerierung
11.09.1969:
Für die oberpfälzische Hüttenindustrie wird heute, laut IMSF, ein Tarifvertrag mit rückwirkender Gültigkeit vom 1.9.1969 bis zum 31.10.1970 abgeschlossen (vgl. 9.9.1969). Es wird eine Lohnerhöhung von 50 Pf. erreicht, woraufhin die Kollegen der Maxhütte ihren Streik abbrechen (vgl. 13.9.1969). Hierbei handelt es sich um den ersten regionalen Tarifabschluß in der Eisen- und Stahlindustrie in dieser Tarifrunde.
=IMSF:Die Septemberstreiks 1969,Frankfurt Nov. 1969
18.09.1969:
Die DKP bringt die Nr.25 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 11.9.1969, 25.9.1969). Aus Bayern wird berichtet von der Maxhütte (4 500 Besch.) in Haidhof und Sulzbach-Rosenberg.
=Unsere Zeit Nr.25,Essen 18.9.1969
13.11.1969:
Die DKP bringt die Nr.33 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 6.11.1969, 20.11.1969) und berichtet vom IG Chemie (CPK) Bezirk Oberpfalz und den CPK-Verwaltungsstellen u.a. in Schwandorf.
=Unsere Zeit Nr.33,Essen 13.11.1969
17.04.1971:
Im Regensburger Augustiner findet, laut SBG, ein Treffen zur Maivorbereitung statt. Die SBG habe einen Offenen Brief für einen offenen 1.Mai u.a. bei der Maxhütte Haidhof verteilt.
=Arbeitersache Nr.7 und 8,Regensburg Apr. bzw. Mai 1971
November 1971:
Für die Regensburger Metallindustrie gibt die SBG die Nr.14 ihrer 'Arbeitersache' (vgl. Okt. 1971, Dez. 1971) heraus, die u.a. aus der Maxhütte Haidhof berichtet.
=Arbeitersache Nr.14,Regensburg Nov. 1971
Dezember 1971:
Die Nr.18 der südbayrischen 'Kommunistischen Arbeiter Zeitung' (vgl. 22.11.1971, Jan. 1972) berichtet u.a., dass die SBG Regensburg sich in ihrer 'Arbeitersache' mit den oberpfälzischen Hütten u.a. in Haidhof befasste.
=Kommunistische Arbeiter Zeitung Nr.18,München Dez. 1971
März 1972:
In der Märznummer seines 'Der Kampf der Arbeiterjugend' (vgl. Jan. 1972, Apr. 1972) (KDAJ) berichtet der KJVD der KPD/ML-ZB von der Bundeswehr in Neunburg vorm Wald.
=Der Kampf der Arbeiterjugend Nr.2,Bochum März 1972
Januar 1972:
Die IGBE (vgl. 15.2.1972) berichtet vermutlich aus dem Januar:"
Die IGBE hat mit der Bayerischen Braunkohlenindustrie Schwandorf neue Tarifverträge vereinbart. Die Arbeitnehmer dieses Tarifbereiches erhalten seit dem 1.Januar 1972 vermögenswirksame Leistungen in Höhe von 26 DM monatlich. Außerdem wurde eine Erhöhung der Löhne und Ausbildungsbeihilfen um 7 Prozent erreicht. Bei den Angestellten wurden neben der Gehaltserhöhung die Sockelbeträge um 9 DM angehoben."
=Einheit Nr.4,Bochum 15.2.1972,S.4
Dezember 1972:
Die IGBE (vgl. 1.1.1973) berichtet vermutlich aus dem Dezember:"
BBI SCHWANDORF
HÖHERE LÖHNE
Für die Arbeitnehmer der Bayerischen Braunkohlenindustrie Schwandorf AG hat die IGBE einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Die Löhne und Gehälter wurden um 7,4 Prozent angehoben. 1973 gibt es drei weitere Ruhetage als Arbeitszeitverkürzung. Die Nachtschichtzulage wurde von 4 DM auf 6 DM und die Zweitschichtzulage von 1,50 DM auf 2,50 DM erhöht. Für die Arbeiter wurde eine Dienstalterstaffelung eingeführt. Bei den Angestellten wurden die Termine für Dienstalterssteigerungen geändert."
=Einheit Nr.1,Bochum 1.1.1973,S.4
Juni 1973:
Innerhalb der bayrischen Roten Schülerfront (RSF) der ABG wird vermutlich im Juni vom Zentralkollektiv der folgende Text verfaßt:"
Rechenschaftsbericht des ZKolls (Gliederung)
...
Bei den Kontakten zu Deggendorf, Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Zwiesel, die kurzfristig, den Schulungen und der Anleitung der Massenarbeit, die teilweise dort bestehen, bewiesen unsere Regensburger Genossen hohen revolutionären Einsatz. An all diesen Orten bildeten sich jedoch in den Gruppen selbst, die alle stark antiautoritär infiziert waren, keine Führer, die die Arbeit dort hätten einigermaßen selbständig hätten anführen können. Es wäre sehr unverantwortlich gewesen, in diese Gruppen, die ja unplanmäßig entstanden sind, weiter Arbeitskraft hineinzustecken, die dem Aufbau unserer OG und Stützpunkte gefehlt hätte. So haben wir zu diesen Orten nur noch losen Kontakt.
Die Sympathisantengruppen in Kelheim, SAD (Schwandorf,d.Vf.) und Straubing entstanden zwar ähnlich spontan, mittels der organisatorischen Form der Eingliederung in die OG Regensburg als Untereinheiten konnte die Arbeit dort aber weitergeführt werden.
... In SAD und Straubing konnten und mußten wir die Arbeit deswegen fortsetzen, weil dort eifrige und der Sache der Arbeiterklasse treu ergebene junge Revolutionäre aus der Regensburger OG dorthin die Schule wechseln mußten, die sich heute, trotz der schwierigen Bedingungen in so kleinen Orten schon zu Erfolgen durchgerungen haben.
...
b) KAMPF DEN ULTRARECHTEN UND FASCHISTISCHEN HILFSTRUPPEN!
Bei dem Versuch der Reaktion die Schulen zu schwarz-braunen Stützpunkten wie vor 33 auszubauen, spielen die ultrarechten Stoßtrupps eine wichtige Rolle. Die Aufgabe der SU ist es, die Schulen für die Pläne der Reaktion von innen heraus sturmreif zu machen und die Angriffe auf die Rechte der Schüler zu ergänzen. ...
Insgesamt haben wir die Widersprüche, in denen die SU steckt, richtig behandelt und sie erfolgreich bekämpft. In Kelheim (S62. **.**.197*,d.Vf.) und Passau (S62. **.**.197*,d.Vf.) gelang bereits die Gründung von SUs zu verhindern, in Schwandorf (S62. **.**.197*,d.Vf.) gelang ein Bündnis mit den Sozialdemokraten".
=RSF:Rechenschaftsbericht des Z-Kolls,o.O. o.J. (1973)
24.07.1973:
In Regensburg besuchen, nach eigenen Angaben, über 160 Arbeiter, Lehrlinge, Schüler und Studenten die Veranstaltung des AB über seinen Programmentwurf. Die Teilnehmer kommen allerdings nicht nur aus Regensburg sondern u.a. auch aus Schwandorf.
=Der Konradssiedler Nr.9,Regensburg Juli/Aug. 1973;
Arbeitersache Nr.34/35,Regensburg Juli/Aug. 1973
Oktober 1973:
In München gibt die Betriebsgruppe Arri des AB (ex-ABG) ihre 'Rote Optik' Nr.25 (vgl. Sept. 1973, 19.11.1973) für Okt./Nov. vermutlich im Oktober heraus. Berichtet wird u.a. aus der IG Metall (IGM) Schwandorf.
=Rote Optik Nr.25,München Okt./Nov. 1973
Oktober 1973:
Die IGBE (vgl. 1.12.1973) berichtet aus dem September und Oktober aus Schwandorf:"
Neue Manteltarifverträge wurden u.a. ... in der Bayerischen Braunkohle abgeschlossen."
=Einheit Nr.23,Bochum 1.12.1973,S.5
20.11.1973:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' Nr.47 (vgl. 14.11.1973, 28.11.1973) heraus. Aus Bayern wird berichtet über Manöver des BGS Schwandorf in Cham, Eixendorf und Schwandorf.
=Rote Fahne Nr.47,Dortmund 20.11.1973
29.06.1975:
Der AB gibt die Nr.64 seiner 'Kommunistischen Arbeiter Zeitung' (KAZ) (vgl. 15.6.1975, 13.7.1975) heraus und berichtet von der Grenzlandkaserne Oberviechtach.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.64,München 29.6.1975
14.12.1975:
Der AB gibt die Nr.76/77 seiner 'Kommunistischen Arbeiter Zeitung' (KAZ) (vgl. 30.11.1975, 11.1.1976) heraus und berichtet von der Maxhütte Haidhof.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.76/77,München 14.12.1975
08.09.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.36 (vgl. 1.9.1976, 15.9.1976) heraus und berichtet von den Septemberstreiks 1969 u.a. bei der Maxhütte Haidhof.
=Rote Fahne Nr.36,Köln 8.9.1976
17.09.1976:
In Regensburg führt der AB, nach eigenen Angaben, eine Veranstaltung zur Bundestagswahl mit Hans Zintl und 120 Personen, u.a. von der Maxhütte Haidhof.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.97,München 3.10.1976
23.02.1977:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.8 (vgl. 16.2.1977, 2.3.1977) heraus und berichtet über geplante oder bestehende AKWs bzw. Nuklearanlagen u.a. aus Schwandorf.
=Rote Fahne Nr.5,Köln 2.3.1977
März 1977:
In Weiden gibt die Ortsgruppe des AB vermutlich im März eine Ausgabe des 'Roten Schüssels' heraus, die sich aus dem GdED-Bereich u.a. mit dem Bundesbahn-Betriebswerk und der Bundesbahn in Schwandorf befaßt.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.108,München 20.3.1977
29.03.1977:
Der AB gibt, nach eigenen Angaben, die Broschüre "Kampf gegen jede Entlassung auf der Maxhütte" heraus. An deren 7 500 Beschäftigte werden am 30./31.3.1977 in Sulzbach-Rosenberg 18 und in Haidhof 36 Broschüren verkauft. Erwähnung findet in diesem Zusammenhang auch der 'Mitmischer' bei Klöckner Bremen.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.110,München 17.4.1977
23.04.1977:
In Haidhof führt der AB, nach eigenen Angaben, eine Veranstaltung gegen die Entlassungen auf der Maxhütte (vgl. 22.4.1977) durch. Gelernt wird u.a. von VFW Speyer, Siemens Bruchsal und Audi Neckarsulm.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.111,München 3.5.1977
01.05.1977:
In Burglenglenfeld findet, laut und mit AB, eine Demonstration zur Sporthalle statt, wo dann 400 bis 500 vor allem gegen die Entlassungen auf der Maxhütte protestieren.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Extrablatt,München Mai 1977
01.11.1977:
Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.124 (vgl. 18.10.1977,
15.11.1977) heraus und berichtet vom DGB Ortsverein Oberviechtach.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.124,München 1.11.1977
14.12.1985:
Laut KB demonstrieren ca. 40 000 Menschen auf dem Gelände der geplanten Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Wackersdorf:"
40 000 Demonstranten aus dem ganzen Bundesgebiet folgten dem Aufruf zur seit langem von den Bürgerinitiativen und politischen Organisationen (Grüne, SPD) geplanten Aktion."
=Arbeiterkampf Nr.265,Hamburg 1985,S.12
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