Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage München / Oberbayern und Schwaben, Nr. 44, 31. Okt. 1977

31.10.1977:
Die KBW Bezirke München / Oberbayern und Schwaben geben die 'KVZ-Bezirksbeilage München / Oberbayern und Schwaben' Nr. 44 (vgl. 17.10.1977, 7.11.1977) heraus mit dem Leitartikel Familienstarthilfe der bayerischen Staatsregierung. Imperialistische 'Familienplanung'". Dokumentiert wird die "Resolution für einen Kongreß gegen Imperialismus und Reaktion" der Veranstaltung zum Metallerstreik 1954, in der auch die Freilassung von Hans Sautmann gefordert wird. Geschildert wird die "Vorbereitung der öffentlichen Mitgliederversammlung des Soldaten- und Reservistenkomitees" (SRK - vgl. 2.11.1977).

Aus Amberg wird berichtet von der Erhöhung der Bestattungsgebühren in "Beerdigung - letzte Gelegenheit zur Ausplünderung. Amberger Stadtrat beschloß Gebührenerhöhung um 20 %". Zur Mitgliederversammlung des SRK München / Oberbayern am 2.11.1977 gibt es eine gemeinsame Abfahrt aus Amberg.

Die Zelle Metall Augsburg berichtet in "Universität Augsburg. Im Aufbau von Fachbereichsgruppen den bundesweiten Streik vorbereiten" sowie vom AKW: "KKW Rehling. Raumordnungsverfahren – Nebelwerfer". In "Augsburg. 'Auf den Breuer können wir nicht mehr setzen'" wird berichtet vom Protest gegen den Garagenbau in der Herrnbachstraße 43b und 45b, in "Augsburg. 'Sparsamkeit stets oberstes Gebot'" wird berichtet vom geplanten Zentralklinikum.

Berichtet wird durch die Betriebszelle Audi-NSU in "Audi-NSU Ingolstadt. Erste Streikvorbereitung für den Tarifkampf".

Aus Landshut wird in "'Die Lernmittel muß der Staat bezahlen'" berichtet von der Hauptschule St. Wolfgang.

Berichtet wird aus München von der LMU (vgl. 28.10.1977), in "MAN München. Weltmarkt - ein nahezu unerschöpfliches Potential", in "Polizeieinsätze in München. Die Bourgeoisie will den Parteiaufbau in Bayern verhindern" und in "'Schulstadt' München" über die Elternproteste wegen der Klassenstärken an den Grundschulen, von den veralteten Büchern an den Gymnasien sowie vom BGJ.

Aus Passau wird in "Der Marxismus-Leninismus läßt sich nicht verbieten" berichtet vom KVZ-Verkauf mit Sandwiches mit dem Stammheim-Plakat darauf, was zu Festnahmen und Wohnungsdurchsuchungen führte.

Aus Rosenheim wird berichtet in "Rosenheim. Gegen das christliche Freizeitangebot ein selbstverwaltetes Jugendzentrum durchsetzen" vom JZ sowie in "Rosenheim. Der Marxismus-Leninismus läßt sich nicht verbieten" vom Polizeieinsatz am 29.10.1977. Die zivilen Polizisten "wurden darauf angesprochen, daß ihre Kollegen vor Gabor, die die Arbeiter regelmäßig vor dem Eingang beschnüffeln und unter Druck setzen wollen, sich drei Tage zuvor verziehen mußten, als sie laut angegriffen wurden für diese Bütteltätigkeit für den Schutz des Privateigentums der Gabor-Kapitalisten."

Berichtet wird "SWF-Wemding. 'Ihr müßt am Sonntag auch noch reinkommen!'".
Q: Kommunistische Volkszeitung – Bezirksbeilage München / Oberbayern und Schwaben Nr. 44, Augsburg / München 31.10.1977

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